Styledarlings's Blog

Mai 31, 2010

Man trägt Klassiker …

Schauspielerin Jennifer Love Hewitt Fotocredit: © Most Wanted Pictures

Egal ob Sneakers und Schlabberlook oder süßes Shirt und Sandaletten – eins geht  immer als stilvoller Begleiter: der Klassiker. In diesem Falle die Louis Vuitton Handtasche  – zeitlos, elegant, unaufdringlich und dann auch noch so wahnsinnig praktisch. Klar, die It-Bags der Saison sind auch cool, aber und das ist ein großes ABER – sie sind halt, was sie sind: die Saison-Bags. Und damit nach ein paar Monaten ja schon so Last-Year. Ganz anders unsere altbewährten Lieblinge, zu denen selbstverständlich auch die Birkin Bag von Hermès, die 2.55 von Chanel und die Lady Dior von Christian Dior gehören. Mit denen kann man einfach nichts falsch machen – und das ist zur Abwechslung ja auch mal ganz beruhigend. Übrigens: Viele der vorgestellten Taschen-Klassiker gibt es bei Fashionette auch zu leihen.

http://www.fashionette.de/aktion?pid=fem

Katie Holmes Fotocredit: © Most Wanted Pictures

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Spruch des Tages

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Es gibt viele Leute,
die große Dinge tun können….
Aber es gibt nur sehr wenige Leute,
die die kleinen Dinge tun wollen…

(Sir Peter Ustinov)

Mai 29, 2010

Spruch des Tages

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Was du für den anderen tust,

bestimmt den Wert deines Lebens.

(Gorch Fock)

Mai 28, 2010

Schriftstellerin Wiebke Lorenz: Vom Schreiben

Bestsellerautorin Wiebke Lorenz

Als die „Styledarlings“ mich neulich fragten, ob ich nicht Lust zu einem Gastbeitrag hätte, in dem ich erkläre, wie ich eigentlich meine Romane schreibe, dachte ich mir: „Ja, klar, kann ich machen.“ Dann setzte ich mich hin und überlegte, wie genau bei mir ein Buch entsteht – und kann es eigentlich in einem Satz zusammenfassen: Ich fange auf der ersten Seite an und höre mit der letzten auf. Das ist alles.

Na gut, ganz so einfach ist es natürlich nicht. Leider, wie ich zugeben muss. Denn zwischen der ersten und der letzten Seite durchlebt ein Autor – halt, ich sollte nicht in der allgemeinen Form sprechen! – also, durchlebe ich alle Höhen und Tiefen, die dieser Beruf so mit sich bringt. Von Euphorie und Begeisterung über nervende Schreibblockaden bis hin zu totalem Selbstzweifel über den Schwachsinn, den ich da gerade zu Papier gebracht habe, ist alles vertreten, was die emotionale Skala so hergibt. In der Regel tendiere ich drei bis vier Wochen vor Manuskriptabgabe jedes Mal dazu, das Schreiben nach der Beendigung dieses Buches ein für alle Mal an den Nagel hängen zu wollen und mir einen anderen Beruf zu suchen. Aber dann, wenn der fertige Roman endlich in den Regalen der Buchhandlungen steht, das Cover noch neu und glänzend ist, die Seiten diesen beim Durchblättern so typischen Geruch verströmen – dann rattern die Rädchen in meinem Kopf schon wieder los und suchen nach einem neuen Stoff für das nächste Werk. Vergessen sind all die Selbstzweifel, die schlaflosen Nächte, die Panikattacken, dass ich nicht rechtzeitig fertig werde. Alles Schnee von gestern, natürlich schreibe ich weiter! Vielleicht ist es wie bei Müttern, die noch in den Geburtswehen schwören, nie wieder ein Kind zu bekommen – und wenige Monate später mit einem Geschwisterchen liebäugeln … So geht es mir mit dem Schreiben: So sehr ich es manchmal hasse, liebe ich es doch auch.

Aber von vorne: Wie kam es eigentlich dazu? Habe ich schon als Kind davon geträumt, eines Tages Schriftstellerin zu werden, das und nichts anderes, die Nase ständig in irgendeinem Buch vergraben? War ich bereits als Zehnjährige Verfasserin poetischer Zeilen, gab’s mit fünfzehn den ersten Romanversuch? Nein, eine so anrührende Geschichte kann ich leider nicht erzählen. Zwar habe ich als Teenager während eines Spanienurlaubs mal ein Fantasymärchen in ein Schreibheft gekritzelt und habe auch immer gern gelesen – aber viele Jahre lang schlug mein Herz einzig und allein für die Musik. Das wollte ich machen, als Konzertcembalistin die Welt bereisen! Aber zunächst sorgte der Zufall erst einmal dafür, dass ich als Siebzehnjährige die Käffer rund um meine Heimatstadt Neuss bereiste. Man suchte bei der örtlichen Tageszeitung eine Konzertkritikern, den Führerschein hatte ich nach einem Jahr in den USA bereits in der Tasche (das war wichtig, um von Kaff zu Kaff zu kommen), ich hatte als Leistungskurs Deutsch belegt und kannte mich mit Musik recht gut aus – warum also nicht? 50 Mark pro Kritik waren ein zusätzlicher Anreiz, denn chronisch pleite war ich natürlich auch. An meinem ersten 30-Zeilen-Text für die Zeitung saß ich ganze zwei Tage, damals noch mit Schreibmaschine und Tipp-Ex. Eine echte Quälerei, denn ich wollte den Feuilletonchef selbstverständlich beeindrucken. Ob er beeindruckt war, weiß ich nicht – aber meine Kritik erschien und es folgten weitere Aufträge. Da habe ich angefangen, Blut zu lecken. Als ich merkte, dass mir das Schreiben liegt, dass ich damit tatsächlich sogar GELD verdienen kann und es noch dazu wesentlich abwechslungsreicher ist, als jeden Tag sechs Stunden vor dem Instrument zu sitzen, ließ ich mehr und mehr von meinem eigentlich schon sicher beschlossenen Musikstudium ab. Journalismus sollte es nun sein – oder Werbung.

Nach dem Abitur hatte ich die Nase vom Lernen erst einmal so voll, dass ich nicht wie die meisten meiner Klassenkameraden zur Uni ging, sondern zu einer großen Frankfurter Werbeagentur, um dort Texterin zu werden. Eine tolle Zeit! Und eine grauenhafte, denn neben massivem Heimweh litt ich doch ziemlich unter dem Druck, der in so einer großen Agentur herrscht. Natürlich war es spannend, für riesige Etats zu arbeiten oder auch mal kurz zu einem Kunden nach London zu fliegen – aber auf Befehl kreativ sein zu müssen, gern auch mal bis nachts um zwei, dafür war ich mit neunzehn irgendwie noch zu zart besaitet und fürchtete, in wenigen Jahren komplett ausgelaugt zu sein. Dann also doch Uni, nach einem halben Jahr Frankfurt schrieb ich mich in Trier für Germanistik, Anglistik und Medienwissenschaft ein. Im Vergleich zu meinem Job in der Agentur ein wahrer Kindergeburtstag, auf einmal hatte ich so viel Zeit, dass ich gar nicht wusste, wohin damit. Also fing ich an, neben dem Studium wieder frei für die Zeitung zu schreiben und jobbte darüber hinaus noch beim Radio. Übrigens: In Sachen Hörfunk war mir ziemlich schnell klar, dass das nichts für mich ist, noch heute muss ich mich totlachen, wenn ich mir alte Beiträge von mir anhöre, denn ich klinge, als sei ich zwölf Jahre alt. Höchstens.

Im letzten Semester – ich hatte gerade meine Magisterarbeit angemeldet – entdeckte mein damaliger Freund auf meinem Computer ein Versatzstück aus einer Kurzgeschichte, die ich mal aus einer Laune heraus angefangen hatte. Er war davon so begeistert, dass er meinte, ich müsse daraus unbedingt einen Roman machen. Eigentlich wollte ich nicht – ich musste zu der Zeit ja auch meine Magisterarbeit schreiben – aber er hat mich so lange gedrängt, bis ich schließlich angefangen habe. Dabei geriet ich zum ersten Mal in diesen Rausch, der auch heute noch Besitz von mir ergreift, wenn ich ein neues Buch beginne. Ich konnte nicht mehr aufhören, und drei Monate später war mein erster Roman „Männer bevorzugt“ fertig. Weihnachten schenkte ich meiner Mutter eine klebegebundene Fassung davon. Sie war entsetzt, als sie das Päckchen öffnete, denn sie hatte erwartet, darin meine Magisterarbeit vorzufinden. Da gab’s dann erst einmal ziemlichen Ärger, denn ich musste gestehen, mit der Abschlussarbeit für die Universität noch gar nicht angefangen zu haben. Nun ja, ich will es mal so formulieren: Ich habe meinen Magister noch geschafft. Irgendwie.

Nach dem Studium zog ich nach Hamburg und fing dort ein Volontariat bei einem Zeitschriftenverlag an. Gleichzeitig versuchte ich, mein Manuskript irgendwo unterzubringen, was sich schwieriger gestaltete, als gedacht (ich war schon immer eine unglaubliche Optimistin mit einer „Das klappt schon“-Einstellung). Nach 23 mehr und mal weniger freundlichen Absagen kam mir der Zufall zur Hilfe: Auf einer Party lernte ich eine Lektorin von Rowohlt kennen, die ich so lange in Grund und Boden sabbelte, bis sie mir ermattet ihr Kärtchen gab und meinte, ich solle ihr den Text mal zuschicken. Vermutlich ein reiner Akt der Notwehr, damit ich endlich von ihr ablasse. Allerdings: Drei Wochen später rief sie mich an. Sie würden „Männer bevorzugt“ drucken. Bis heute gehört dieser Anruf zu einem der schönsten Momente meines Lebens, ich bin regelrecht ausgeflippt vor lauter Freude!

Der Rest ist schnell erzählt: Ich arbeitete weiterhin als Journalistin und schrieb aber, nachdem „Männer bevorzugt“ sehr gut lief, gleich meinen zweiten Roman „Liebe, Lügen, Leitartikel“. Außerdem erhielt ich an der Internationalen Filmschule Köln ein Stipendium für eine Drehbuchausbildung, so dass ich den Roman dort auch gleich für das Fernsehen adaptierte. Unter dem Titel „Welcher Mann sagt schon die Wahrheit?“ (keine Ahnung, wer sich den ausgedacht hat …) lief „Liebe, Lügen, Leitartikel“ zwei Jahre später als Fernsehfilm bei Sat.1. Zur gleichen Zeit beschloss ich, meinen Job als Redakteurin bei einer Frauenzeitschrift aufzugeben, um nur noch frei zu arbeiten. Eine Festanstellung und dazu immer abends, am Wochenende oder im Urlaub zu schreiben, war auf Dauer doch etwas anstrengend, also wollte ich probieren, ob ich mich nicht als Selbstständige durchschlagen kann. Nach den ersten zwei Jahren, in denen ich hin und wieder nachts mal schweißgebadet aufwachte und mich fragte, welcher Teufel mich da nur geritten hatte, meine sichere und gemütliche Festanstellung aufzugeben, ging es dann ganz gut …

Heute arbeite ich nur noch wenig journalistisch, hin und wieder mal ein Artikel, in der Zeitschrift „Cosmopolitan“ habe ich zusammen mit dem TV-Moderator Christian Clerici eine Kolumne. Und dann gibt es natürlich noch mein alter ego „Anne Hertz“, unter diesem Pseudonym schreibe ich zusammen mit meiner Schwester Frauke Unterhaltungsromane. Als Wiebke Lorenz habe ich nach drei Komödien mittlerweile einen anderen Weg eingeschlagen, gerade wurde mein erstes Psychodrama „Allerliebste Schwester“ veröffentlicht.

Zurück zum Ausgangsthema: Wie genau schreibe ich nun also? Ich weiß es nicht. Es gibt ein paar handwerkliche Kniffe, die ich vor allem an der Filmschule Köln gelernt habe, die mir sicher helfen. Aber wo die Ideen herkommen, die Wörter, die Sätze – keine Ahnung, sie sind plötzlich einfach da. Dann setze ich mich hin und fange mit dem Schreiben an. Das ist auch der beste Tipp, den ich jedem geben kann, der damit liebäugelt, Autor zu werden: Hinsetzen und anfangen. Und nicht aufhören, bevor man fertig ist.

Info:

Wiebke Lorenz wurde 1972 in Düsseldorf geboren. Nach ihrem Studium der Germanistik, Anglistik und Medienwissenschaft absolvierte sie ein Verlagsvolontariat in Hamburg. Unter ihrem eigenen Namen hat sie bisher vier Romane veröffentlicht, unter anderem „Was? Wäre? Wenn?“ und „Allerliebste Schwester“. Gemeinsam mit ihrer Schwester Frauke schreibt sie unter dem Pseudonym „Anne Hertz“ Unterhaltungsromane, die regelmäßig auf der Bestsellerliste landen, zuletzt „Goldstück“. Mit dem TV-Moderator Christian Clerici hat sie eine gemeinsame Kolumne in der Cosmopolitan, im September erscheint das Buch dazu unter dem Titel „Er sagt/Sie sagt – Erkenntnisse über Männer, Frauen und das Leben an sich.“ Mehr Infos unter: www.wiebke-lorenz.de und www.anne-hertz.de

Spruch des Tages

Filed under: Spruch des Tages, Uncategorized — Schlagwörter: , , — styledarlings @ 5:29 am

Sei Du selbst die Veränderung,
die Du Dir wünschst für diese Welt.

(Mahatma Gandhi)

Mai 27, 2010

Spruch des Tages

Filed under: Spruch des Tages, Uncategorized — Schlagwörter: , , — styledarlings @ 6:13 am

Der Edle verlangt alles von sich selbst,

der Primitve stellt nur Forderungen an andere.

(Konfuzius)

Mai 26, 2010

Cougars sind hipp und sexy!

Filed under: Lifestyle, People — Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , — styledarlings @ 1:29 pm

Sängerin Madonna mit Freund Jesus Luz Fotocredit: Most Wanted Pictures

Schauspielerin Demi Moore mit Ehemann Ashton Kutcher Fotocredit: Most Wanted Pictures

Schauspielerin Susan Sarandon mit Eheman Tim Robbins Fotocredit: Most Wanted Pictures

Was haben diese prominenten Damen und Herren gemeinsam außer ihrem Promistatus? Die Antwort ist so einfach wie manche Gemüter erregt und unangenehm berührt sind, wenn sie es hören: SIE ist deutlich älter als ER!

Man sollte meinen, wir leben in einem aufgeklärten Zeitalter – schließlich sind wir doch alle furchtbar emanzipiert. Oder etwas nicht??!! Die Emanzipation oder auch in Teilen die Toleranz scheint uns in Deutschland zumindest genau dann abhanden zu kommen, wenn in den Medien mal wieder über ein neues Promi-Paar berichtet wird, in dem die Dame den älteren Part übernimmt. Zuletzt geschehen nach dem Bekenntnis, Jessica Stockmann (Ex-Frau von Michael Stich) liebt den 25 jährigen Carmen Nebel Spross Gregor.

Schnell sind die selbsternannten Experten in Sachen Beziehungsführung mit wenig schmeichelhaften Wörtern wie „Toyboy“ dabei, der Liebe des ungleichen Paares werden wenig Chancen eingeräumt und überhaupt lesen sich die Artikel so, als würde Frau belächelt werden. Hinter vorgehaltener Hand wird wahrscheinlich von Weiblein wie Männlein gleichermaßen getuschelt, SIE hätten es wohl furchtbar nötig, sich einen jüngeren Kerl zu zulegen und müssen sich etwas beweisen. Wahrscheinlich hat sie eh Probleme mit dem Alt werden und versucht es mit einem jungen Lover zu kompensieren.

Ähnliches ist in Artikeln über ältere Herren mit jungen Frauen, manchmal sind es fast noch Mädchen, nicht zu lesen. Vielmehr wird seine Erfahrung und Reife bei gleichzeitig jung gebliebenem Gemüt in den Vordergrund gestellt. ER ist und bleibt halt der tolle Hecht und sie? Naja, steht irgendwie kuhäugig daneben und ist gesellschaftlich anerkannt.

Jetzt mal ehrlich – welches Bild von Frauen über 40 herrscht eigentlich in den Köpfen der breiten Masse? Offenbar sehen da immer noch viele ihre eigenen Mütter oder auch Großmütter in dem Alter, eine andere Erklärung finden zumindest  wir für die aufgeregten Geister nicht. Dabei ist übrigens auffällig, dass gerade Frauen besonders kritisch und mit vielen Vorbehalten ihre Geschlechtsgenossinnen beobachten.

Die „Cougars“, wie solche Frauen wenig schmeichelhaft im englischen genannt werden, sehen super aus, sind bestens in Schuss, halten sich nicht mehr mit den üblichen weiblichen Fragen wie „Bin ich zu dick?“ und sonstigen das Selbstbewusstsein schmälernden Fragen auf, sexuell sind sie eh auf dem Höhepunkt angelangt und finanziell sind sie unabhängig. „Cougars“ haben sich gefunden und leben ihr Leben so, wie es ihnen gefällt und nicht, wie es von anderen vorgegeben wird. Beweisen müssen diese Frauen schon lange nichts mehr.

Warum also soll sich eine Frau über 40 mit einem Mann in gleicher Altersgruppe oder älter aufhalten, wenn sie für jüngere Männer interessant ist? Männer über 40 dümpeln in der Midlife Crisis, sind weniger flexibel, dafür aber ungeheuer gemütlich geworden (Schatz, was gibt es heute Abend zu essen?“, sexuell sind sie schon seit den 30igern auf dem absteigenden Ast, Biergeschwüre sind nicht selten anzutreffen und Spontaneität will gut vorbereiten sein.  Mal ganz von dem Umstand abgesehen, dass die Auswahl an alleinstehenden Männern über 40 deutlich geringer ausfällt.

Jüngere Männer sind knackiger, unbekümmerter und häufig auch  unkonventioneller. Sie haben deutlich weniger Probleme, eine Frau als gleichberechtigte Partnerin anzusehen und Selbstbewusstsein und eine eigene erfolgreiche Karriere bei ihr lösen in ihnen keinen Weltschmerz aus. Na und sexuell sind sie noch in der Blüte und somit die passende Ergänzung für die Frau über 40.

Übrigens – laut Medienberichten ist es derzeit ein „Trend“, dass ältere Frauen jüngere Kerle haben. Dann sind Susan Sarandon und Tim Robbins anscheinend 23 Jahre lang ungewollt Trendsetter gewesen – denn so lange hielt ihre Ehe und das bei einem Altersunterschied von 12 Jahren! Also – alles nicht neu, nur mehr beachtet!

Schaut man sich an, wie lange oder kurz diese Beziehungen halten und vergleicht sie mit Paaren ohne nennenswerten Altersunterschied, kann man sagen: Wie überall auch, es steht 50:50 für ein gutes Gelingen.

Also, weg mit den Klischees im Kopf und einfach leben, lieben und geniessen – egal, wie alt der Partner ist!

Mai 25, 2010

Spruch des Tages

Filed under: Spruch des Tages, Uncategorized — Schlagwörter: , , — styledarlings @ 9:03 am

Es braucht viel Einsicht für Abkommen,
viel Umsicht für Einkommen.
Aber schon ein wenig Vorsicht
verhindert Nachkommen…

(Karl-Heinz Karius)

Mai 23, 2010

Spruch des Tages

Filed under: Spruch des Tages, Uncategorized — Schlagwörter: , — styledarlings @ 7:07 am

Der Langsamste,

der sein Ziel nicht aus den Augen verliert,

geht immer noch geschwinder

als der ohne Ziel herumirrt.

(Gotthold Ephraim Lessing)

Mai 22, 2010

Spruch des Tages

Filed under: Spruch des Tages, Uncategorized — Schlagwörter: , , — styledarlings @ 6:39 am

Bier ist der beste Beweis,
dass Gott uns liebt
und will, dass wir glücklich sind…

(Benjamin Franklin)

Mai 21, 2010

Styledarling der Woche: Eva Mendes

Schauspielerin Eva Mendes und Hund Hugo Fotocredit: © Most Wanted Pictures

Zugegeben, den ganz großen Kino-Hit hat sie vielleicht noch nicht gelandet – bei uns ist sie gerade in Lack und Leder in eiskalter „Magnum“ Mission zu sehen –  aber die Hollywood-Actress ist einfach ein Augenschmaus! Selbst wenn sie in Sneakers, Jogginghose und T-Shirt am Nachmittag mit Hund „Hugo“ zum Ballspielen geht. Unser Styledarling der Woche wird „La Mendes“ nun genau dadurch, dass sie  auch dann noch so sexy daher kommt, wie es einfach nur eine heißblütige Kubanerin kann.

Spruch des Tages

Filed under: Spruch des Tages, Uncategorized — Schlagwörter: , , , , — styledarlings @ 5:55 am

Hunde haben
alle guten Eigenschaften des Menschen,
ohne gleichzeitig all ihre Fehler zu besitzen…

(Friedrich der Große)

Mai 20, 2010

Spruch des Tages

Filed under: Spruch des Tages, Uncategorized — Schlagwörter: , , , , — styledarlings @ 6:22 am

Leben heißt träumen;

weise sein, heißt

angenehm träumen.

(Friedrich Schiller)

Mai 19, 2010

Miriam Pharo: Ein Leben im Jahre 2066

Filed under: Lifestyle, People — Schlagwörter: , , , , , , , , , , — styledarlings @ 2:25 pm
Autorin Miriam Pharo

Autorin Miriam Pharo

Miriam Pharo, 44, ist Schriftstellerin aus Leidenschaft und Berufung. Geboren im spanischen Cordorba, verbrachte sie die ersten Kindheitsjahre im französischem La Rochelle, um mit neun Jahren mit ihren Eltern nach Deutschland zu ziehen. Obwohl sie nicht in der schönsten aller Städte lebt, schlägt ihr Herz für Hamburg und so ist es kaum verwunderlich, dass die Zukunftsthriller der Autorin in der Hansestadt spielen bzw. vielmehr in der Stadt, die Hamburg im Jahre 2066 sein wird: Hanseapolis.

Am 29. Mai haben Fans des Genres Zukunftsthriller die Möglichkeit, die sympathische Miriam Pharo bei einer exklusiven Bunker-Lesung aus ihrem zweiten Buch „ Sektion 3 / Hanseapolis Schattenspiele“ live zu erleben.

Karten für € 10,-, unter via Mail lesung@spinnaker-events.de

Sektion 3 / Hanseapolis „Schlangenfutter“ und „Schattenspiele“ mutet schon sehr futuristisch an. Darunter steht „Zukunftsthriller“ – also eine Mischung aus Krimi und Science-Fiction. In welchem der Genres siehst du dich selbst am ehesten?
Ich sehe mich eher im Science-Fiction-Genre, weil es meine Fantasie anregt und unendlich viele Geschichten bereit hält. Mit meinen Romanen möchte ich auch Nicht-SF-Leser begeistern, vor allem Frauen. Das schönste Kompliment für mich ist, wenn eine Leserin schreibt: “Eigentlich lese ich keine SF, aber ich fand das Buch ganz toll!“ Science-Fiction-Leser sind tendenziell männlich. Viele Frauen schreckt neben dem Technik-Aspekt die düstere Atmosphäre ab. Zwischenmenschliches, psychologische Tiefe und große Emotionen findet man im SF-Genre eher selten. Leider. Vielmehr wird es von einer harten, gewalttätigen Realität beherrscht. Märchenhaftes hat da keinen Platz, im Gegensatz zu historischen Romanen oder Fantasy. Beim Schreiben versuche ich deshalb, nicht eindimensional zu sein, sondern Situationen sprachlich angemessen zu würdigen. Wenn eine bis zu den Zähnen bewaffnete Spezialeinheit zur Tat schreitet, geht es natürlich hart zur Sache. Wenn sich Elias, mein männlicher Protagonist, in seine Welt zurückzieht, wird es fast philosophisch, und wenn seine Partnerin Louann dem blutigen Alltag entrinnen will, steckt sie ihre Nase in einen historischen Roman. Das ist das Leben.

Die Geschichten spielen in der Megacity Hanseapolis – ein Zusammenschluss der alten Hansestädte Hamburg und Lübeck. Wie bist du auf den Gedanken gekommen, deine Geschichte in Norddeutschland spielen zu lassen?

Ich habe eine Zeitlang in Hamburg gelebt und fand, dass diese wunderschöne und faszinierende Stadt die ideale Kulisse für einen Zukunftsroman darstellt, der in Deutschland spielen sollte. Als mir klar wurde, wie riesig die Ausmaße einer Megacity im Jahr 2066 sein mussten, kam mir die Einsicht, dass diese bis nach Lübeck reichen könnte. Auch wenn in meinem Roman außer dem Holstentor, das unter einem schützenden Glassolitär steckt, nicht mehr viel von Lübeck übrig geblieben ist. Die Lübecker mögen es mir verzeihen. Das flache Land zwischen den beiden Hansestädten schien mir wie prädestiniert für die Bildung einer futuristischen Megacity.

Deine Hauptfiguren sind Louann Marino und Elias Kosloff, ein sehr unterschiedliches Ermittlerpaar. Sie sehr enthusiastisch, er ein wenig fragwürdig. Hattest du bei ihrer „Geburt“ jemanden bestimmtes im Kopf oder haben sie sich während des Schreibens zu Persönlichkeiten entwickelt?

Ich hatte bei meinen Hauptfiguren niemand bestimmtes im Sinn. Ich habe sie nicht kreiert, vielmehr haben sie sich mir nach und nach erschlossen. Ihre Persönlichkeiten setzten sich nur langsam zusammen, wie im realen Leben. Es gibt Autoren, die Psychogramme ihrer Figuren erstellen, inklusive einer ausführlichen Biographie, um sie dann entsprechend handeln zu lassen. Ich stelle mir das sehr schwierig vor, schließlich kann ich im normalen Leben auch nicht immer vorhersagen, wie Menschen reagieren werden, sogar wenn sie mir vertraut sind. Ich jedenfalls lasse mich lieber von meinen Figuren überraschen. Sie werden von Urbedürfnissen wie Angst, Liebe, Gier oder Ehrgeiz geleitet. Alles andere ergibt sich aus der Situation.

Was macht die Sektion 3 in deinen Augen so lesenswert?

Ein Leser schrieb einmal: „Es ist ein Thriller. Es ist Science-Fiction, aber es könnte auch morgen sein. Man wird in eine fremde Welt versetzt, die mysteriös, fremdartig, anders ist. Und trotzdem wirkt alles vertraut.“ Es ist deshalb lesenswert, weil es deutschsprachige Science-Fiction ist, die sich auch tatsächlich mit dem Schauplatz Deutschland beschäftigt. Leider unterwerfen sich viele Autoren der Konvention, jede erzählbare Zukunft müsse amerikanisch sein, wobei Europa und Asien höchstens Quotenanteile in Form von Nebenfiguren zugestanden werden. Abgesehen davon ist Sektion 3 / Hansepaolis sauspannend!

Bisher gibt es zwei Bücher aus der Reihe „Sektion 3 / Hanseapolis“. Sind weitere geplant? Schreibst du vielleicht schon an einem?

Meines Erachtens birgt die Thematik noch viele spannende Geschichten, denn auch wenn Hanseapolis im Mittelpunkt steht, bekommt man Einblicke, wie es in Europa, der Welt und sogar darüber hinaus zugeht. Zurzeit arbeite ich tatsächlich  an einem dritten Hanseapolis-Roman. Der vorläufige Titel lautet „Präludium“, kein zweigeteilter Roman dieses Mal, sondern eine eigenständige Story. Das Buch wird in 24 Kapitel aufgeteilt sein, nach den Präludien von Frédéric Chopin. Von der Grundstimmung leitet mich die Musik. Das 1. Kapitel ist thematisch lebhaft, das 2. getragen und eher „dumpf“, das 3. beginnt mit einem kurzen (flatternden) Rundflug über der Stadt, usw.

Du bist Werbetexterin und hast für verschiedene Agenturen und Unternehmen gearbeitet. Wie und wann entstand die Idee, ein Buch schreiben zu wollen?

Wie viele meiner Texterkollegen hatte auch ich den Traum, eines Tages ein Buch zu schreiben. Doch irgendwie war nie der richtige Moment. Der kam erst, als wir aus Hamburg wegzogen.

Ursprünglich ist der erste Roman als E-Book in Eigenregie gestartet. Haben Verlage dein damaliges Script abgelehnt? Wie waren die Resonanzen auf das E-Book?

Ehrlich gesagt habe ich keinen einzigen Verlag angeschrieben. Stattdessen habe ich meinen Roman als interaktives E-Book veröffentlicht und auch vertrieben. Mithilfe einer Hamburger Grafikerin gingen wir mit der PDF-Version meines Romans bis an die Grenzen der technischen Möglichkeiten. Wir haben Mouse-Over-Funktionen eingebaut, mit denen der Leser die Gedanken der Figuren bzw. Illus und futuristische Hintergrundinfos aktiv sichtbar machen konnte. Die Story sowie die interaktiven Gimmicks, die perfekt zum Science-Fiction-Genre passten, kamen bei den Lesern sehr gut an. So wurde letztlich auch mein jetziger Verlag auf mich aufmerksam.

Mit deinem Mann hast du eine zeitlang in Hamburg gelebt. Was hat dir hier besonders gefallen? Gab Hamburg den Ausschlag für die Romane?

Als wir 2006 aus beruflichen Gründen in den Süden zogen, war ich sehr betrübt. Zu der Zeit begann ich auch, meinen ersten Roman zu schreiben. Zu Anfang war die Sehnsucht sicherlich federführend. Es hat auch über drei Jahre gedauert, bis ich es übers Herz gebracht habe, Hamburg wieder zu besuchen. Für mich ist die Stadt eine der schönsten in Europa. Es war zwar Liebe auf den zweiten Blick, dafür aber richtig. Meine Romane sind eine Hommage an diese großartige Stadt, deren Schönheit oft verkannt wird, vor allem international. Das Flair, die Menschen, das Zusammenspiel von Alster und Elbe … das alles stellt für mich eine wunderbare Kulisse dar. Övelgönne und die Außenalster waren Plätze, die mich immer verzaubert haben. Ich bin in meinen Romanen nicht gerade zimperlich, trotzdem habe ich es nicht fertig gebracht, die Jugendstilvillen an der Außenalster platt zu machen. Im Jahr 2066 befindet sich hier ein Nobelbezirk, der mithilfe eines gigantischen Kraftfelds vor dem Moloch der Großstadt geschützt wird. Dafür ist die Binnenalster zu einem riesigen Teich im Herzen der Europapassage „verkommen“ und Övelgönne existiert schon lange nicht mehr. Das Planten un Blomen, eine weitere Oase der Muße, habe ich kurzerhand 700 Meter über den Boden verfrachtet und über die Elbphilharmonie regt sich schon lange niemand mehr auf. Sie gilt als „Alte Dame“ der HafenCity.

Spruch des Tages

Filed under: Spruch des Tages, Uncategorized — Schlagwörter: , , — styledarlings @ 5:39 am

Maßhalten und im Gleichgewicht bleiben
sind der Gipfel menschlicher Vollkommenheit.
Aber er st seit langem selten unter den Menschen.
(Konfuzius)

Mai 18, 2010

Die Betroffenheitsbeauftragte oder: Wie Frau Ferres uns das Leben erklärt

Filed under: People — Schlagwörter: , , , , , , , , , — styledarlings @ 2:52 pm

Schauspielerin Veronica Ferres - Szenenbild Die Patin - RTL und Teamworxx

Seit gestern steht’s groß in den Blättern: Die Ferres dreht einen neuen Film. „247 Tage“ wird das Stück heißen und auf SAT1 zu sehen sein. Inhalt: Die Erlebnisse von Marco, dem Jungen aus Niedersachsen, der wegen einer angeblichen Vergewaltigung 247 Tage in einem türkischen Gefängnis saß. Ein Fall, der damals für großes Aufsehen in der Öffentlichkeit sorgte und den auch Veronica Ferres (39), laut Zitat auf http://www.bild-online.deganz intensiv“ verfolgt hat. Und weiter: „Unglaublich, was diese Familie durchlebt hat. Die Mutter, selbst eine Bewährungshelferin, musste ohnmächtig zusehen, wie ihr Sohn der Willkür der türkischen Justiz ausgeliefert wurde. Wie dem Liebsten, was sie hat, Unrecht widerfährt.“ Man wolle zeigen, wie es dazu kam, dass diese unbescholtene Familie – ohne Schuld und völlig willkürlich – nahezu ruiniert wurde, psychisch und finanziell, wird sie weiter zitiert.

Veronica Ferres wird die Mutter spielen. Eine „spektakuläre, schwere Rolle“ wie „bild-online.de“ meint. Eine Rolle also, wie sie zu Frau Ferres passt. Denn immerhin will sie, nach eigener Aussage „… die Menschen emotional … berühren, durch meine Filme die Menschen vielleicht zu mehr Toleranz, Rücksichtnahme, Gerechtigkeit und sogar Liebe zu bewegen.“ (Quelle: planet-interview.de).

Die Frau hat also eine Mission. Ein edles Anliegen. Sie will diese Welt ein kleines bisschen besser machen. Mit den Mitteln ihrer „Kunst“. Das erklärt einiges.

Wir kennen das von Frau Ferres. Ob nun als „Frau vom Checkpoint Charlie“, bei „Neger, Neger, Schornsteinfeger“, in „Kein Himmel über Afrika“ oder „Das Geheimnis der Wale“ – in den meisten Fällen hatte Frau Ferres im Interview zum Film eine Mission. Oft sahen wir sie danach auch gleich als Expertin in den Talkshows. Sehr schön beschrieben in „Schauspieler als Zeitzeugen“ von Jens Jessen (Die Zeit, 4.10.2007) über „Die Frau vom Checkpoint Charlie“: „ … Veronica Ferres bei Maischberger, Veronica Ferres bei Beckmann (oder war es Kerner?), Veronica Ferres bei Anne Will. Veronica Ferres als Expertin des DDR-Unrechts, Veronica Ferres als Zeugin des Frauenstrafvollzuges, Veronica Ferres als Stasi-Kennerin. Wenig fehlt, und die Westdeutsche Veronica Ferres wird sich als Gesicht der DDR, noch vor Erich Honecker, ins historische Gedächtnis graben.

Die Moderatoren der Talkshows hat es nur mäßig gestört, dass neben der prominenten Schauspielerin auch die wahre Frau saß, deren Schicksal sie im Film darstellt. Nicht dass diese Frau etwa wortkarg oder wenig präsentabel gewesen wäre aber man wollte doch von der glücklich überwundenen Diktatur lieber aus dem Mund eines schimmernden Stars hören als von der Unbekannten, an der noch das Grau der DDR zu haften scheint. Am schönsten nach den Gesetzen der Talkshows wäre es gewesen, wenn die Ferres das, was sie spielte, auch selbst erlebt hätte.“

Hat sie aber nicht.

Auf www.veronicaferres.de steht geschrieben, „Die Schauspielerin Veronica Ferres sagt über sich selbst, dass sie zwischen Leben und Schauspiel keine absoluten Grenzen ziehen kann.“ Liegt da vielleicht der Hund begraben? Identifiziert sich Veronica Ferres so stark mit ihren Rollen, dass gleichsam ein Sendungsbewusstsein mit einhergehen muss? Im Interview zu ihrem Film „Neger, Neger, Schornsteinfeger“ (Planet-Interview.de, 1.10.2006) sind Rassismus und Politik ihre Themen: Mir ist das Plädoyer gegen Rassismus sehr wichtig. Mit so einem Film hat man die Chance, eine politische Botschaft einem breiten Publikum näher zu bringen. An die Theorie, dass Theater oder Film die Menschen nicht ändert, glaube ich nicht. Ich denke, dass die Kunst die Menschen tief berühren und aufwühlen und zum Nachdenken bringen kann. Somit kann die Kunst schon im Kleinen etwas verändern und Meinungen prägen. Und wenn man als Schauspieler noch die Chance hat, durch eine Rolle politisch Stellung zu beziehen, was mir eine Herzensangelegenheit ist, dann ist das ein großes Geschenk.“

Aber – leider,  auch diesmal hat sie keine eigenen Erfahrungen, über die sie sprechen könnte, da zu spät geboren. Doch die Familie kann zum Glück aushelfen. Auf die Frage, wie sie sich „über das Drehbuch hinaus“ auf die Rolle vorbereitet hätte, sagt Ferres: „Durch den Roman, durch die Gespräche mit dem Autor Hans-Jürgen Massaquoi, durch Gespräche mit meinem Vater, der 1929 geboren ist und bei Kriegsbeginn zehn Jahre alt war. Er hat mir erzählt, dass sein Vater – also mein Großvater – sich geweigert hatte, der SS beizutreten und dann verraten wurde. Eines Morgens klingelten sie an der Tür und haben ihn als einen der ersten in den Krieg eingezogen und als Frontfutter verbraucht. Er kam dann nach einigen Jahren als Kriegskrüppel zurück und sprach kein Wort mehr in seinem Leben. Mein Vater musste deswegen schon mit 13, 14 Jahren die ganze Familie ernähren, da er der einzige Mann war. So hat dieses Drama auch die Familie meines Vaters zerstört.“

Das tut einem leid, wenn man das liest.

Wahrscheinlich ist es dieses – ihr – Sendungsbewusstsein, das die Ferres immer wieder zu den großen Themen treibt. Ende letzten Jahres kam „Unter Bauern – Retter in der Nacht“ für kurze Zeit in die Kinos, lief Anfang des Jahres im TV und zwischendurch auf verschiedenen Film-Festivals. Veronica Ferres spielt darin Marga Spiegel, eine Jüdin, die gemeinsam mit Mann und Tochter zwei Jahre vor den Nazis auf einem Münsterländer Bauernhof versteckt wird. Im Zuge der Film-Promotion betet Frau Ferres an der Klagemauer und wird dabei von der „Bild“ begleitet, der sie verrät, worum sie gebetet hat: „…, dass die Menschen in Versöhnung und Vergebung, in ihrer Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit in Frieden miteinander leben können.“

Dankeschön.

Zwei Monate später durfte Frau Ferres, weil sie ja die Marga Spiegel gespielt hat, dann auch die große Chanukka-Kerze am Brandenburger Tor entzünden. Der begnadete Henryk M. Broder schreibt darüber am 17.12.09 im „Tagesspiegel“: Dass Frau Ferres eine Chanukka-Kerze anzünden durfte, hat allerdings einen anderen Grund: Sie hat in einem ziemlich schrecklichen Melodram („Unter Bauern – Retter in der Nacht“) eine jüdische Holocaust-Überlebende gespielt und danach beschlossen, aktiv zu werden. „Es freut mich, wenn ich über meine Filme hinaus gesellschaftspolitisch etwas bewegen kann.“

Was natürlich sofort die Frage provoziert: Hätte Frau Ferres nicht eine Jüdin, sondern eine weibliche KZ-Aufseherin gespielt, was ja einer Schauspielerin durchaus passieren kann, hätte sie dann auch beschlossen, „gesellschaftspolitisch“ aktiv zu werden und sich der Frauen anzunehmen, die eine so unangenehme Arbeit in den Lagern verrichten mussten? Wir wissen es nicht, aber möglich wäre es, denn Schauspieler tendieren offenbar dazu, die Rollen anzunehmen, die sie mal gespielt haben.“

Womit wir im Prinzip wieder am Anfang wären. Wir sind gespannt, was wir über Bewährungshelferinnen und Mütter mit Söhnen in einem türkischen Gefängnis erfahren werden….

Spruch des Tages

Filed under: Spruch des Tages — styledarlings @ 8:16 am

Wir sollten jeden Tag wie ein neues Leben beginnen.

(Edith Stein)

Empfehlenswert:Hackbarth´s Restaurant in Oberhausen

Filed under: Places to be — styledarlings @ 8:08 am

Wer hätte gedacht, dass Oberhausen solche Schätzchen zu bieten hat? Wir sicherlich nicht!

Mitten im Oberhausener Gewerbegebiet zwischen Gasometer und Centro befindet sich das „Hackbarth`s Restaurant“. 1992 von dem gebürtigen Hamburger Jörg Hackbarth gegründet, gehört sein Gourmet-Tempel mittlerweile zu den Top 500 Adressen der Deutschen Gastronomie Szene – allein 5 mal wurde es zum beliebtesten Restaurant im Ruhrpott gewählt.

Star-Koch Jörg Hackbarth ist ein wahrer Meister der Crossover-Küche und die täglich wechselnde Speisekarte lässt viel Freiraum für kreative Kochkunst. Alles wird frisch zubereitet und somit hat der Gast die Gewissheit, sich nicht nur lecker sondern auch gesund ernährt zu haben. Man muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn man auch noch ein Dessert bestellt. Der Besucher hat übrigens auch die Möglichkeit, dem Chef des Hauses beim Kochen über die Schulter zu schauen, denn es werden verschiedene Kochkurse angeboten.

Auch die Weinkarte des Hauses lässt die Herzen höher schlagen. Service Chefin Uschi Geisinger ist verantwortlich für die Auswahl der mittlerweile 200 Weine, die angeboten werden. Die Weine können sowohl als ganze Flasche als auch im Glas verkostet werden. Hier findet jeder seinen passenden Wein zu den kulinarischen Genüssen. Und wer unsicher ist, fragt Uschi Geisinger.

Im Hackbarth`s trifft sich Jung und Alt gleichermaßen – das freundliche Ambiente des Hauses lädt zum verweilen und wohlfühlen ein.

HACKBARTH’S Restaurant
Im Lipperfeld 44
46047 Oberhausen
Tel. 0208.22188
E-Mail: info@hackbarths.de

http://www.hackbarths.de/willkommen.html

Mai 17, 2010

Spruch des Tages

Filed under: Spruch des Tages, Uncategorized — Schlagwörter: , , , , , — styledarlings @ 5:56 am

Ich glaube nicht,

dass derselbe Gott, der uns Sinne,

Vernunft und Verstand gab,

uns ihren Gebrauch verbieten wollte.

(Galileo Galilei)

Mai 16, 2010

Gwen Stefani: Babybauch gesichtet!

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Sängerin Gwen Stefani Fotocredit: © Most Wanted Pictures

Die Gerüchteküche brodelt: Gwen Stefani soll erneut schwanger sein. Alle Indizien sprächen dafür, dass die Sängerin und ihr Mann Gavin Rossdale ihr drittes Kind erwarten würden, heißt es aus dem Umfeld des No Doubt-Stars. Bisher wurde es noch nicht offiziell bestätigt, aber es wird heftig gemunkelt: Gwen Stefani soll wieder schwanger sein. Die Sängerin, sonst Stil-Ikone par excellence mit eigenem Modelabel,  trägt nämlich neuerdings nur noch weite Schlabber-T-Shirts (siehe Foto).  Um das wachsende Babybäuchlein zu verstecken? Außerdem wurde die 40-jährige zweifache Mutter – Sohn Kingston ist drei Jahre alt, Baby Zuma 2o Monate – mit einem Akupressur-Armreif gesichtet, der gegen Morgenübelkeit helfen soll und den sie wohl auch schon während ihrer anderen beiden Schwangerschaften getragen hat.

Claudia Schiffer im Mutterglück

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Top-Model Claudia Schiffer Copyright: Most Wanted Pictures

Gestern um 12.24 Uhr durfte die Welt sich freuen: „  Claudia Schiffer und Matthew Vaughn sind stolz, die Geburt ihrer Tochter bekanntgeben zu dürfen“, teilte die Assistentin des Models per Mail der Presse mit: „Mutter und Tochter sind wohlauf.“ Einen Namen hat das kleine Menschlein noch nicht – erst soll die Familie die Gelegenheit bekommen, den Neuzugang gebührend zu begrüßen.

Die kleine Miss Schiffer-ohne-Namen ist Baby Nr. 3 im Hause Schiffer-Vaughn. Die routinierte Mama hatte am Freitagvormittag ganz allein in der berühmten Portland-Klinik eingecheckt, kurz vor der Geburt noch schnell ein Interview mit der „Welt am Sonntag“ autorisiert. Ganz preußische Disziplin. „Meine Freundinnen sagen oft, ich sei typisch deutsch“, erzählt „La Schiffer“ u.a. in dem Interview.

In der sehr teuren, sehr exklusiven Portland Klinik hatte die 39-Jährige auch bereits Sohn Caspar (7) und Tochter Clementine (5) entbunden. Auch Lilly Becker brachte hier im Februar Boris’ Sohn Amadeus zur Welt.

Im Gegensatz zu vielen ihrer Kolleginnen macht sich das Top-Modell keine Gedanken darüber, möglichst schnell wieder eine Top-Figur zu bekommen: „Ich stille, das kurbelt offensichtlich meinen Stoffwechsel enorm an. Manche Frauen bleiben ja dick, aber ich nehme davon ab“, sagt sie im Interview mit der aktuellen „Vogue“, deren Titel die Neu-Mama noch hochschwanger ziert.

Seit ihrer Hochzeit mit Regisseur Matthew Vaughn vor acht Jahren und der Geburt von Sohn Caspar 2003 steht für das berühmteste deutsche Modell eh die Familie im Mittelpunkt. Sie muss nicht mehr dem Erfolg hinterher jagen, ihre Arbeit als Modell betrachtet sie als Spaß, der sie „mal wieder raus bringt“. Sie ist bei sich angekommen, in „Welt am Sonntag“ formuliert die 39-Jährige es so: „Ich bin zurückhaltend, aber alles andere als kühl. Eigentlich bin ich ein warmer Mensch, sehr treu und loyal. Ich bin einfach ausgeglichen, kein Grübler oder Pessimist. Ich mag mich.“

Vogue-Cover, Welt am Sonntag Hausbesuch – wer sich jetzt fragt, warum die eigentlich so zurückhaltende Claudia Schiffer in den letzten Tagen (und Stunden) vor der Geburt ihrer kleinen Tochter noch eine solche Medienpräsenz heraufbeschwört, der erhält die Antwort auch in der „WamS“: „Ich wollte nie nur etwas, auf das ich schnell mal meinen Namen drucke. Ich wollte mich nie leichtsinnig verschenken, dafür habe ich zu lang, zu hart und hochklassig in der Haute Couture gearbeitet, als dass ich meinen Namen jetzt verramsche. Und ich hatte tolle Angebote, die viel Geld und Popularität versprachen, aber ich habe genug verdient. Ich hätte nur etwas gemacht, das auch wirklich zu mir passt. Jetzt habe ich es gefunden: ein Modeprodukt, über das ich leider noch nichts verraten kann.“

Wir sind gespannt.

Spruch des Tages

Filed under: Spruch des Tages — Schlagwörter: , , — styledarlings @ 7:42 am

Das Außergewöhnliche

geschieht nicht auf glatten,

gewöhnlichen Wegen.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Mai 15, 2010

Liv Tyler: Ups, erwischt!

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Schauspielerin Liv Tyler Fotocredit: © Most Wanted Pictures
„Ups, erwischt,“ scheint die aufgerissene Schnute von „Herr der Ringe“-Darling Liv Tyler zu sagen. Kann man ja aber auch verstehen, denn die Hollywood-Schönheit sieht im legeren Freizeitlook mit Schlapperpulli, Jeans, ungemachten Haaren und Sonnenbrille, auf dem Weg zum Sport in Los Felize auch nicht anders aus als Puttchen Brumme in Wattenscheid. Beruhigend irgendwie, dass auch Style-Ikonen ihren Casual-Day haben. Damit verbunden ist dann auch gleich wieder die Hoffnung, dass die Möglicheiten der Kosmetik und des Make-Ups von uns Normalsterblichen vielleicht doch noch nicht voll erkannt wurden….

Es gibt kein schlechtes Wetter – nur neue Gesprächsthemen…

Filed under: Lifestyle, Uncategorized — Schlagwörter: , , , , , , , , , — styledarlings @ 9:44 am

Auch wenn die Meldungen widersprüchlich sind – der Tenor ist der gleiche: Wetter ist DAS Gesprächsthema überhaupt. Das hat sowohl eine Umfrage in England ergeben, in der 58% der Briten zugaben, dass das Wetter eines ihrer Hauptgesprächsthemen sei und sie auch gern mit fremden Menschen darüber sprächen, als auch eine Umfrage hierzulande unter 2000 Erwachsenen. Wie schön. Wir haben also ein Thema. Und vor allem haben wir das seit ungefähr vier Wochen. Denn es ist kalt in Deutschland. Viel zu kalt. So kalt, dass man schon morgens schlechte Laune haben kann, wenn man frierend aus dem warmen Bettchen steigt, dann frierend unter die Dusche huscht, nur um sich danach – immer noch frierend – wieder die gleichen – warmen – Klamotten anzuziehen, die man sowieso schon seit November trägt. Wie gesagt: Ein guter Ansatz, um den Tag misslaunig zu beginnen.

Aber, es gibt ja auch den schönen Spruch: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung“. Der wiederum kommt aus dem großen Fundus der „Das Glas ist halb voll und nicht halbleer“ Ecke. Und damit wären wir beim Grundproblem: Der Einstellung. In meinem liebsten Motivationsbuch „Fish“, von Stephen C. Lundin, Harry Paul, John Christensen, und Regina Berger von Redline Wirtschaftsverlag (Gebundene Ausgabe – 1. Juli 2005, € 12,95) wird an dem schönen Beispiel des Pike Place Fischmarktes in Seattle ganz wunderbar erklärt, wie man sich und andere motivieren kann. Das Geheimnis ist, man ahnt es schon, die Einstellung zu dem was man tut. Man muss es lieben.

Daran erinnerte ich mich heute Morgen, als ich – frierend – an der Alster rumtrabte und schon wieder wegen des Wetters am rumjammern war. Was wäre, fragte ich mich plötzlich, wenn ich meine Einstellung ändern würde? Es würde wahrscheinlich nicht plötzlich wärmer werden (leider). Und auch die Sonne würde wohl nicht sofort hinter den dicken grauen Wolken hervorbrechen (schade). Aber vielleicht wäre ich nicht mehr so genervt? In Gedanken fing ich an, eine kleine 10-Punkte-Liste aufzustellen, warum es eigentlich super ist, dass der Wonnemonat Mai uns in diesem Jahr so hängen lässt:

  1. Ich kann meine geliebten UGGs noch tragen
  2. Die Füße müssen noch nicht im besten Sommerglanz erstrahlen
  3. Ich habe noch mehr Zeit, auf meine Bikini-Figur hinzuarbeiten
  4. Wer jetzt auf Sylt sitzt, friert auch – ich muss also nicht neidisch sein
  5. Ich kann ohne schlechtes Gewissen DvD-Nachmittage machen, um die Liste der Filme, die ich schon lange mal sehen wollte, abzuarbeiten
  6. Ich kann in Ruhe auf dem Sofa liegen und lesen
  7. Ich kann immer noch den Kamin anmachen, ohne dass es albern ist
  8. Ich kann mir das miese Wetter schön trinken, ohne als Alkoholikerin zu gelten
  9. Ich bin noch von keiner Mücke gestochen worden
  10. Ich habe immer ein Gesprächsthema!

Was soll ich sagen? Ich glaube, es wirkt schon. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass die Sonne gerade durchkommt. Wir können ja mal drüber reden…

Spruch des Tages

Filed under: Spruch des Tages, Uncategorized — Schlagwörter: , , , , — styledarlings @ 5:57 am

Die Menschen nehmen sich selbst zu ernst.

Das ist die Erbsünde der Welt.

Hätte der Höhlenmensch zu lachen verstanden,

wäre die Weltgeschichte anders verlaufen.

(Oscar Wilde)

Mai 14, 2010

Mr. Right aus dem WorldWideWeb Teil 2

Filed under: Lifestyle — Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , — styledarlings @ 8:09 pm

In den gängigen Frauenzeitschriften wird Singlefrauen geraten, selbst die Initiative zu ergreifen – die Zeiten, in denen der Prinz auf dem weißen Pferd in Gestalt des Postboten oder Klempners an der Tür klingelt, sindschließlich vorbei. Während von der Suche am Arbeitsplatz dringend abgeraten wird, werden die Singlebörsen im Internet wärmstens empfohlen.

Nun stelle ich allerdings fest, die Singlebörsen können auch locker in Affairenbörsen umbenannt werden – verheiratete und liierte Männer in Hülle und Fülle! Da denke ich unter vielen, vielen Gleichgesinnten zu sein und dann das – sehr ernüchternd!

Diese Herren geben ihren liierten Status schamlos an und runden ihr Profil mit der Angabe „Flirt oder Abenteuer gesucht“ ab. So weiß Singlefrau wenigstens gleich, woran sie ist. In meiner Phantasie sitzt das Abenteuer am Heiligen Abend alleine unter dem Tannenbaum, betrachtet wehmütig sein Foto – und er? Steht aufgerüscht, liebevoll lächelnd mit einem von Douglas verpacktem Päckchen unterm Christbaum und prostet der angetrauten Liebsten mit Champagner zu. Und sie? Hat keine Ahnung, dass er, als er tagsüber behauptete noch etwas besorgen zu müssen,  ein Schäferstündchen mit seinem Abenteuer gehalten hat.

Ach so – zur Ehrenrettung der liierten Fraktion sei gesagt, sie sind zumindest so zartfühlend, dass sie sich nicht mit Fotos in der Öffentlichkeit präsentieren. Wobei ich nicht glaube, dass sie damit ihre Frauen oder Freundinnen schützen möchten, es geht dabei wohl eher um reinen Egoismus.

Was machen diese gebundenen Herrschaften auf diese Plattformen? Interessiert wie ich nun mal bin, frage ich das bei den Jungs sehr direkt und gezielt nach. Die Antworten sind fast immer identisch – die Ehe/Beziehung ist langweilig geworden, es wurde gerade ein Kind geboren und Frau hat keine Lust, man(n) benötigt einen neue Kick. Ehrlich gesagt – bei jeder dieser fadenscheinigen Erklärung überkommt mich ein übler Würgereiz!

Aber, aber – wieder zur Ehrenrettung – sie versichern alle, ihre Frauen natürlich zu lieben, sie nie verlassen zu wollen. Mensch, da kann ich als Singlefrau mit ernsthaften Absichten ja wirklich beruhigt sein – ich weiß schon vorher, ich werde Single bleiben. Wenn das nichts ist.

Habe ich schon erwähnt, dass man in Singleportalen auch Fragebögen ausfüllen muss? Nicht? OK – muss man bzw. kann man, um einem potentiellen Interessenten sein Inneres näher zur bringen. Eine Frage lautet unter anderem „Was halten sie von Treue?“ – und was antwortet die Liiertenfraktion? Natürlich ganz souverän „Treue in einer Beziehung ist wichtig, ansonsten braucht man keine Beziehung“ – ah ja, so ist das also. Hmm da frage ich mich doch, warum sie…nein lassen wir das.

Fazit: Wer bitte will denn so einen Mann haben? Wenn schon die eigenen Frauen getrennte Schlafzimmer bevorzugen?

Spruch des Tages

Filed under: Spruch des Tages, Uncategorized — Schlagwörter: , , , , , , — styledarlings @ 6:56 am

Freundlichkeit in Worten schafft Vertrauen.

Freundlichkeit im Denken schafft Tiefe.

Freundlichkeit im Geben schafft Liebe.

(Laotse)

Mai 13, 2010

Mein Tipp: Sektion 3 Hanseapolis Schlangenfutter

Filed under: Lifestyle — Schlagwörter: , , , , , , — styledarlings @ 6:14 pm

Ich bin ein echter Bücher-Junkie – für ein gutes Buch, welches mich komplett in seinen Bann zieht, vergesse ich auch gerne mal eine Verabredung. Vor 15 Jahren habe ich meine Begeisterung für Kriminalromane entdeckt und lese seit dem kaum noch etwas anderes. Liest man in meiner Geschwindigkeit – so ca. 2 – 3 Bücher die Woche – ist es häufig schwer Nachschub zu finden.

Kürzlich bin ich auf eine deutsche Autorin mit französischen Wurzeln gestossen – Miriam Pharo! Zuerst bin ich skeptisch gewesen, denn auf dem Buch steht „Zukunftsthriller“ und wenn ich mit etwas überhaupt nichts anfangen kann, dann sind es Science Fiction Stories – für die fehlt es mir offenbar an Phantasie. Aller Bedenken zum Trotz habe ich das Buch angefangen zu lesen und was soll ich sagen? Die Geschichte hat mich in seinen Bann gezogen und am Ende war ich schwer enttäuscht, dass ich nicht erfahren habe, ob eine der Hauptpersonen überlebt hat. Also muss ich dringend den zweiten Teil lesen!

Der Name des Buches mutet schon sehr futuristisch an „Sektion 3 Hanseapolis Schlangenfutter“, die Story spielt im Jahr 2066. Norddeutschland, wie wir es heute kennen, existiert nicht mehr. Durch eine riesige Flutwelle im Jahr 2025 werden weite Teile des Nordens zerstört, Salzwasser und giftiger Elbschlamm verseuchen hunderte Quadratkilometer Land und kappen die Verbindung zur Nordsee. In Hamburg stirbt ein zehntel der Bevölkerung, die Stadt erleidet großen wirtschaftlichen Schaden. Zum gleichen Zeitpunkt steht Lübeck kurz vor dem Bankrott auf Grund von Fehlspekulationen. Um überleben zu können gehen die ehemaligen Hansestädte ein Bündnis ein – Hanseapolis wird geboren! Eine Megacity mit 20 Millionen Einwohnern und weltweit eines der mächtigste Wirtschaftszentren.

Autos gehören der Vergangenheit an – wir fliegen durch die Stadt! Spaziergänge an der frischen Luft sind ebenfalls ein Relikt der Vergangenheit – wir tragen Atemschutzmasken. 2066 scheinen wir auch alle weniger zu schlafen als heute, denn Hanseapolis schläft nie!

In Mitten der Millionenmetropole lebt das Ermittler Duo Louann Marino und Elias Kosloff. Ihr erster gemeinsamer Fall führt sie in die verseuchten Sümpfe um Hamburg, in denen eine grausam zugerichtete weibliche Leiche gefunden wird. Die Ermittlungen führen die Hauptprotagonisten in die „Unterwelt“ der Stadt und zwar in die alten, stillgelegten U-Bahn-Schächte. Gleichzeitig erhält ein Journalist den heißen Tipp über Korruption und illegale Prostitution an höchster Stelle, der der Föderationsregierung. Seine Recherchen bleiben aber nicht unentdeckt und ziehen einen weiteren Mord nach sich. Marino und Kosloff merken schnell, beide Fälle sind miteinander verwoben und ein Wettrennen um vernichtete Beweise und mörderische Intrigen beginnt.

Miriam Pharo versteht es, ihre Leser zu fesseln und in die Zukunft eintauchen zu lassen. Besonders schön ist es, dass es trotz all der futuristischen Begrifflichkeiten wie „Nanorouge“, „Trace-Chips“ oder „Agilo-Menüs“ ganz vertraute Dinge gibt wie zum Beispiel die „Elbphilamonie“ – ja, in dem Roman ist sie bereits seit vielen Jahren fertiggestellt – oder auch die Hafencity.

Wer sowohl Science Fiction als auch Krimis mag, wird diesen Roman lieben. Aber auch die reinen Krimifans werden viel Freude mit dem Ermittlerduo haben.

„Sektion 3 / Hanseapolis Schlangenfutter“ von Miriam Pharo ist im Acabus Verlag für 16,90  erschienen

Und wer wissen möchte, wie es weiter geht mit Louann Marino und Elias Kosloff liest auch den zweiten Teil

„Sektion 3 / Hanseapolis Schattenspiele“

Ein Interview mit der Münchner Autorin folgt in Kürze!

Orlando Bloom: Das Ding muss weg!

Filed under: People — Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , — styledarlings @ 10:31 am

Schauspieler Orlando Bloom Fotocredit:© Most Wanted Pictures

Ob als blonder Rauschgoldengel „Legolas“ in „Herr der Ringe“ oder als dunkelhaariger Beau „Will Turner“ in „Fluch der Karibik“  – Orlando Bloom lässt Frauen- (und wohl auch Männer) auf der ganzen Welt in gnadenlose Verzückung geraten. Der gebürtige Engländer hat einfach diese kernige Mischung aus Frauenversteher-und-Hartem-Kerl, dieses „mit mir kannst Du Spaß haben“ und „ich pass trotzdem auf Dich auf“, das unwiderstehlich ist. Zu unser aller Leidwesen ist der Hübsche ja nun seit einiger Zeit in den festen Händen von Top-Model Miranda Kerr (komisch eigentlich, dass solche Jungs nie mit Lieschen Müller zusammen sind), aber das konnte uns natürlich nicht davon abhalten, trotzdem von ihm zu träumen. Nur, jetzt hat unser Traumbild einen Knacks bekommen: Im Enoteca-Drago Restaurant in Beverly Hills wurde er mit diesem grässlichen Gestrüpp im Gesicht gesehen. Und wir fragen uns: Tut das Not?

Die Styledarlings sagen: Nein! Weg damit. Wir wollen ein bartloses Orlando-Gesicht. Und sei es nur zum Träumen.

Spruch des Tages

Filed under: Spruch des Tages, Uncategorized — Schlagwörter: , , , , — styledarlings @ 8:09 am

Zeichen der Zeit:

Die Künstler sind Profis geworden;

die Amateure Künstler.

(Erik Satie)

Mai 12, 2010

Spruch des Tages

Filed under: Spruch des Tages — styledarlings @ 4:01 pm

Geh nicht nur die glatten Straßen.

Geh Wege, die noch niemand ging,

damit Du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

(Antoine de Saint-Exupéry)

Me and my Wii

Filed under: Lifestyle — Schlagwörter: , , , , , , — styledarlings @ 3:45 pm

Wie ein kleiner weißer Kasten mein (Sport)-Leben veränderte

Ich war immer sportlich. Sehr sogar. Zumindest ab und zu. Wenn ich die Zeit dazu fand. Und ich Lust dazu hatte. Und es nicht schon zu spät war. Oder es regnete. Oder das Sofa zu doll rief. Oder Freunde fragten, ob ich mit ihnen einen trinken ginge. Oder mir sonst keine Ausrede mehr einfiel. Aber das ist nun alles vorbei, denn Weihnachten trat die „Wii“ in mein Leben …

Mit dem Sport, bzw. dem „Turnen“, habe ich angefangen, als ich drei Jahre alt war. „Mutter-und-Kind-Turnen“ nannte sich das damals und meine Mutter schwört, dass es mir unendlich viel Spaß gemacht hätte, mit den anderen Kids durch die Halle zu hüpfen. Etliche Jahre, diverse Bundesjugendspiele, verschiedene Sportarten, Vereine, usw. später hüpfte ich dann wieder: Aerobic nannte sich das Ganze da. Und ich war fleißig: Zwei Stunden. Jeden Tag. Oder zumindest jeden zweiten. Als Studentin kann man sich das ja auch noch leisten, ohne auf ein Mindestmaß an sozialen Kontakten zu verzichten. Das ist ja nun auch schon ein bisschen her, aber mit den Sportclubs kenne ich mich trotzdem noch bestens aus. „Gym“, „Kaifu Lodge“, „Meridian“, „Kieser-Training“, „Fitness-Company“, „Calm“ – je nach pekuniärer Lage und Job war ich dabei. Mit viel Begeisterung am Anfang – als zahlendes Mitglied wenig später. Ins Meridian bin ich sogar so oft ein- und ausgetreten, dass ich mittlerweile schon nicht mal mehr die Aufnahmegebühr bezahlen muss … „Ach, da sind Sie ja wieder…“.

Die Frage ist: Was hat’s gebracht? Die Antwort lautet: Nichts. Irgendwann musste ich mir einfach eingestehen, dass gemeinschaftliche Sportaktivitäten einfach nicht mein Ding sind. Ich hasse es, verschwitzte Idioten in einem viel zu kleinen Saal um mich herum zu haben, kann die gönnerhaften/ mitleidigen/ neidischen Blicke der anderen Frauen nicht ertragen, bin morgens zu lärmempfindlich und abends zu menschenfeindlich, um lustiges Geschnatter / laute Musik oder, mein Favorit, „leise“ Gespräche im Ruheraum zu ertragen. Kurz: Ich musste mir eingestehen, dass ich einfach nicht Sport-Studio kompatibel bin.

Aber:  Was ist mit Sport? lautete damit irgendwann die einfache – aber berechtigte – Frage, die ich mir stellte. Morgens an der Alster ein bisschen zu walken ist schön, macht Spaß (ich muss nicht reden!) – und in der kalten Jahreszeit eine echte Zumutung. Tennis spiele ich nicht. Mein Golfspiel spottet jeder Beschreibung. Und findet ja nun leider auch draußen statt. Die Lösung traf mich an Weihnachten. Der Beste aller Männer legte mir ein großes Paket unter den Baum: „Gestatten, dass ich vorstelle, mein Schatz: Deine Wii.“

„Meine, was?“ Natürlich hatte ich die Biester schon im Fernsehen gesehen und für äußerst lustig befunden. Da ich aber weder jemals eine Playstation noch eine X-Box in Händen gehabt hatte, konnte ich mit dem ganzen Gedöns erstmal nicht viel anfangen. Trotzdem war ich natürlich gleich Feuer und Flamme. Wir haben uns, kein Scherz, drei Tage lang eingeschlossen und sind Mario-Cart-Rennen gefahren wie die Weltmeister, haben an unserem Handicap gearbeitet, gebowlt, mit Pfeil und Bogen geschossen, und und und. Danach hatten wir beide einen Muskelkater, der sich gewaschen hatte, vor allem am Bauch, vor lauter Lachen.

Die wirkliche Entdeckung aber war die, dass man mit der „Wii“ auch tatsächlich „richtig“ Sport machen kann. Die Muskelübungen haben’s fies in sich, die Yogaübungen auch – und der Trainer und vor allem die „Wii“ selber motivieren einen, dass es eine wahre Freude ist. BMI und Gewicht werden täglich geprüft, jeder noch so kleine Gewichtsverlust euphorisch bejubelt, jede durchgehaltene Trainingseinheit gelobt. Nach zehn Stunden Training verfärbt sich das „Fitnessschweinchen“ von Bronze auf Silber (ob danach etwas kommt, weiß ich noch nicht, ich gehe aber schwer von „Gold“ aus). Kurz: Es macht einfach Spaß. Zumal man das Trainingsprogramm täglich wechseln, oder auch auf der „Skateboard-Bahn“, bei der „Schneeballschlacht“, auf dem „Hindernis-Parcours“ oder beim „Kunstflug“ aktiv sein kann. Ich jedenfalls muss zugeben, dass ich ein echter „Wii“-Fan geworden bin und mittlerweile täglich mindestens eine halbe Stunde lang trainiere. Meistens jedenfalls. Aber wenn nicht – dann muss ich mein schlechtes Gewissen jetzt wenigstens nicht noch in harten Euros bezahlen…



Styledarling der Woche: Katherine Heigl

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Schauspielerin Katherine Heigl - Fotocredit: ©Most Wanted Pictures

Zugegeben – der dicke Gürtel um die Hüften ist vielleicht nicht ganz so geschickt gewählt. Und dass Ballerinas, auch wenn sie in Python Optik und von Jimmy Choo sind und entzückende kleine Sternchen-Akzente haben, bei einem Kampfgewicht von mehr als 50 Kilogramm schwierig sind, ist auch geschenkt. Trotzdem ist Ex-Greys-Anatomie-Star Katherine Heigl unser Styledarling der Woche. Und zwar, weil die 178 cm große Schauspielerin darauf verzichtet, sich dem Size-Zero-Wahn von LaLa-Land zu unterwerfen und dabei mit ihrer Ferragamo-Sonnenbrille, der Hochsteckfrisur, dem dunklen Outfit, der luftigen hellrosa Jacke und der Stella McCartney Nylontasche trotzdem wie der Hollywood-Star aussieht, der sie nun mal ist.  Dass die Blondine haartechnisch zur „dunklen Seite“ gewechselt hat mag u.a. auch an ihrem neuen Film liegen. In der Krimi-Komödie „One for the Money“ wird sie die leicht chaotische Ex-Unterwäsche-Verkäuferin Stephanie Plum spielen, die nach ihrer Scheidung in arge Geldnöte gerät und bei ihrem schmierigen Cousin als Kopfgeldjägerin anheuern muss. Gleich der erste Fall dreht sich um ihren Ex-Freund, den Polizisten Joe Morelli, dem ein angeblicher Mord angelastet wird. Zum Glück für Stephanie gibt’s da ja aber noch den mysteriösen „Ranger“, eine Legende unter den Kopfgeldjägern. Bis zum Filmstart wird’s aber noch dauern – so lange empfehlen wir den ersten „Stephanie Plum Roman“:  „Einmal ist keinmal“ von Janet Evanovich und Regina Rawlinson von Goldmann Verlag, € 7,95

Mai 10, 2010

Ein Geheimtipp – Rheinhessischer Winzer mit italienischen Wurzeln

Über Weine aus aller Welt wird viel geschrieben, über den Geschmack wahrscheinlich noch viel mehr gestritten. und am guten Ende sind sich die sogenannten Weinprofis wie die schreibende Zunft darüber einig, dass die edlen Tropfen berühmter Weingüter auf jeden Fall gut sind. So zumindest scheint es mir manchmal – ein Eindruck, der selbstverständlich trügen kann.

Der reine Weinliebhaber, der aus purer Lebens- und Genussfreude und weit entfernt von tatsächlichem Profiwissen konsumiert, dürfte allerdings recht häufig über die Wortkreationen mit denen Weine beschrieben werden überfordert sein. Der Wein schmeckt nach dunklen Pflaumen? Ich weiß noch nicht einmal, wie helle Pflaumen schmecken! Und nach Leder soll dieser Wein auch noch riechen? Egal wie lange ich schnuppere – ich rieche es nicht! Warum können Weine nicht kurz und allgemein verständlich beschrieben werden? Denn so würde ich mir beim Lesen der Weinbeschreibung nicht wie ein Vollidiot vorkommen, der in seinem Leben noch nie etwas anderes geschmeckt und gerochen hat als Großstadtmief – denn den erkenne ich sofort!

Aber auch in der Weinwelt gibt es diejenigen, die gerne auf große Worte verzichten und sich auf das Wesentliche konzentrieren – die Erzeugung von hochwertigen Weinen, die großartig schmecken. Und einen davon möchte ich Euch gerne vorstellen – ein kleiner Geheimtipp, vor allem für die Freunde der restsüßen Weine!

Winzermeister Peter Mauritius Schreiber ist so einer. Einer, der rackert. Einer, der überlegt und sich nicht durch vorgegebene Trends beirren lässt, sondern sie lieber selbst setzt. Einer, dem neue Ideen durch den Kopf gehen, der aber niemals die mehr als achttausend Jahre dauernde Entwicklung des Weines außer acht lässt. Praktisch über Nacht wandelte Schreiber, 34, den elterlichen Betrieb im rheinhessischen Wonnegau, der bis dahin ein rein Fasswein vermarktendes Unternehmen war, in das Weingut Peter Schreiber um. Sein Ziel, im Flaschenvertrieb Fuß zu fassen, erreichte der ehrgeizige Winzer schnell.

Zusammen mit seinem Vater Peter Schreiber sen. bewirtschaftet er ca. 14 Hektar Weinberge in den besten Lagen um Gundheim, Bechtheim und Westhofen. Seine Spitzenweine keltert Peter Mauritius Schreiber aus den Trauben der Lagen Gundheimer Sonnenberg, Bermersheimer Hasenlauf und Westhofener Rotenstein. „Jeder Jahrgang hat seine Eigenheit und erzählt die Geschichte der vergangenen Arbeit“ so Schreiber. Seine Erfahrung zeigt, dass für Spitzenweine die Weinlage nicht entscheidend ist, denn auch unbedeutende Lagen sind im Stande edle Weine zu liefern.

Die Philosophie des Weingutes „Individualität macht Wein zu Luxus“ zeigt sich darin, dass es manche Weine mehrere Jahre nicht mehr gibt. „Ein stetes und gleichbleibendes Sortiment, das wohlmöglich noch geschmacklich dem letzten Jahrgang angepasst wurde, kommt für mich nicht in Frage“ sagt der Winzermeister. Seine Kunden wissen dies zu schätzen, haben sie doch dadurch die Gewissheit, ein erstklassiges Unikat erworben zu haben.

Entgegen dem allgemeinen Trend hat sich Winzermeister Peter Schreiber den Weinen mit verbliebenem Fruchtzucker verschrieben. „Auch wenn ich damit gegen den allgemeinen Hype schwimme, die Erzeugung edler Spätlesen mit natürlichem Restzucker ist meine Leidenschaft. Dabei achte ich besonders auf eine große Ausgewogenheit der entscheidenden, geschmacklich beeinflussenden Komponenten: Süße und Säure! Diese Weine haben nichts mit den pappigen, süßen Weinen aus den 70iger Jahren zu tun“ betont Schreiber.

Die herausragenden Weine vom Weingut Peter Schreiber bestechen durch pures Trinkvergnügen bei geringem Alkoholgehalt. Sie sind ein schöner Begleiter zur mediterranen oder auch asiatischen Küche. „Ein guter Weißwein muss Spannung erzeugen, lange am Gaumen nachschmecken und dabei immer wieder neue Geschmackseindrücke preisgeben. Mit der Erzeugung meiner restsüßen Spätlesen, möchte ich vor allem den Weinkonsumenten wieder für diesen Ausbaustil sensibilisieren, der aus heutiger Sicht aufgrund eines sich stark etablierten Trends zu trockenen Weißweinen in Deutschland zu wenig Beachtung findet. Gerade hier ist es wichtig mit Überzeugungsarbeit aufzuzeigen, das die plumpe süße Welle finessenreichen hochwertigen Tropfen gewichen ist“ sagt der Winzer voller Überzeugung.

Wer noch auf der Suche nach einem passenden Sommerwein ist, sollte sich an Peter Schreiber wenden! Die Weine sind derzeit nur über das Weingut selbst erhältlich, aber ich bin sicher, in absehbarer Zeit werden diese schönen Weine auch bei Händlern in der ein oder anderen Stadt erhältlich es sein. Es lohnt sich!

Was diesen Winzer so sympathisch macht? Er sträubt sich geradezu gegen ausführliche Weinbeschreibungen!!! Natürlich gibt er die Informationen, ob ein Wein trocken, fein-herb, lieblich etc. ist, aber dann ist auch schon Schluss! Er gibt mir keine Aromen vor, die ich ohnehin nicht schmecken würde bzw. die ich mir auch gar nicht vorstellen kann. Die Fans seiner Weine bilden ihr Urteil ganz unbeeinflusst von ihm – er hört seinen Kunden nur zu, wenn sie ihm erklären, was sie gerne mögen und spricht dann eine Empfehlung ohne großes Brimborium aus – das ist das Geheimnis seines Erfolges! Zumindest meiner Meinung nach.

Wer mehr erfahren möchte klickt auf das Foto

Peter Schreiber - der Winzer aus Rheinhessen mit italienischen Wurzeln

Peter Schreiber - der Winzer aus Rheinhessen mit italienischen Wurzeln

Polo Cup Gut Basthorst

Filed under: People — Schlagwörter: , , , , — styledarlings @ 7:14 am

Polo – und Gut!

Basthorst-Spieler = Siegerteam

Mit den ersten Frühlings-Sonnentagen – ja, ich weiß, auf die warten wir in diesem Jahr immer noch – geht sie wieder los, die Polosaison. Und, ähnlich wie im letzten Jahrhundert das Tennis, oder noch bis vor ein paar Jahren das Golfen, galt auch dieser Ballsport zu Pferde bis vor kurzem als absolut sophisticated. Damit wir uns da jetzt nicht falsch verstehen: Teuer ist Polo immer noch – aber das Zuschauen macht auch ohne Pferd oder größeres Vermögen Spaß.
Zumal, wenn man, wie beim Polo-Cup auf Gut Basthorst, den Besuch des Turniers noch mit einer wunderbaren Landpartie verbinden kann. Allerdings nur, wenn man sich für den Weg über die Landstraße nach Basthorst entscheidet. Via Autobahn – A24 – erreicht man das verschlafene Örtchen von der Hamburger City aus nämlich schon in knapp 30 Minuten – über die Landstraße dauert es ein bisschen länger, aber dafür kommt man dann auch schon kurz hinter der Hamburger Landesgrenze an wogenden Rapsfeldern vorbei, fährt durch kuschelige Alleen, durch den verwunschenen Sachsenwald und durch das romantische Friedrichsruh, wo einst der „Eiserne Kanzler“ seinen Stammsitz errichtete. Seine Ur-Enkelin Gunilla tanzte übrigens bei der VIP-Players-Night ausgelassen über den Ruffin’schen Scheunenboden, genau wie mehr als 500 andere Gäste.

Partypeople: Guinilla v. Bismarck und ihr (Ex-) Mann Luis Oritz y Moreno

Aber zurück zum Weg nach Basthorst. Wenn man stumpf nach Ausschilderung fährt, kann einem eigentlich nicht viel passieren – es sei denn, man folgt im schönen „Havekost“ nicht der abknickenden Vorfahrt, dann landet man erst auf einer Holperstraße und danach auf einem Betriebsweg mitten im Raps. Nicht zu empfehlen.
Auch im Nachbarort „Möhnsen“ sollte man tunlichst auf der Hauptstraße bleiben, sonst droht ähnliches Ungemach. Aus praktischer Erfahrung weiß ich übrigens, dass das I-Phone-Navi in dieser ländlich-sittlichen Umgebung nichts mehr hilft – man hat entweder eine Straßenkarte dabei oder versucht sich in „Try and Error“. Mein Selbstversuch hat ergeben, dass letzteres ziemliche Nerven kostet. Vor allem, wenn man dann auch noch mitkriegt, dass überall grüne Plakate angeschlagen sind, die den Weg nach Basthorst ausschildern. Ich nehme mal an, dass ich als Städterin einfach einen Grünflash hatte und entsprechend betriebsblind geworden bin.
Egal. Irgendwann war dann ja auch ich am Polofeld (der Eintritt ist übrigens frei, das Parken auch). Nur die Sonne leider nicht. Wenn man bedenkt, dass wir uns beim Turnier vor genau einem Jahr alle Mann die Nasen verbrannt hatten, war die UGG-Boots + Wintermantel-Ausstattung für die Zuschauer diesmal schon eine echte Zumutung. Dass Glühwein nicht nur angeboten sondern auch dankbar angenommen wurde, spricht Bände.
Aber, was soll’s. Die echten Fans können weder Regen noch Kälte abhalten. Fürs eine gibt’s Schirme, fürs andere den Alkohol. Wein + Bier tagsüber, am Abend auf der Party standen Alpha Nobel und Champagner hoch im Kurs.
Und auch da kann ich nur sagen: Chapeau, Enno Ruffin! Der Freiherr hat es innerhalb von nur zwei Jahren – gemeinsam mit Uwe Zimmermann – nicht nur geschafft, eines der schönsten Polo-Turniere Deutschlands auf die Beine zu stellen, er feiert auch die mit Abstand genialste Players-Night. Sagen zumindest die Polo-Profis. Von den anwesenden Party-Profis wie H.P. Baxxter habe ich aber ähnliches gehört. Man kann sagen: Wir hatten eine Menge Spaß. Aus sicherer Quelle weiß ich, dass die letzten Gäste morgens um 8.10 Uhr die Küche des Hausherren verließen – bewundernswert insofern, als dass die ersten Spieler schon um 12.00 h wieder hoch zu Ross sitzen mussten. Da wurden im Publikum die ersten Konterbiere getrunken. Bei den Reitern auch. Was die Pferde bekommen haben, entzieht sich meiner Kenntnis.
PS: Das Team Basthorst hat übrigens in einem dramatischen Finale nach 1:6 Rückstand noch mit einem Golden Goal 8:7 gewonnen.

Polo auf Basthorst: 3 Tage, 6 Teams - 1ne Riesenparty

Polo auf Basthorst: 3 Tage, 6 Teams - 1ne Riesenparty

Basthorst-Spieler = Siegerteam

Wo laufen sie denn?

Gehören zum Polo wie die Pferde: Hunde

Ihr 1. Mal: H.P. Baxxter ("Scooter") und Frau Simone waren zum ersten Mal beim Polo

Toller Gastgeber: Enno Freiherr von Ruffin mit (Noch)-Ehefrau Sängerin Vicky Leandros

Mai 8, 2010

Henri Nannen Preis 2010

Filed under: People — Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , — styledarlings @ 11:16 am

6. Henri Nannen Preis in Hamburg am 07. Mai 2010 im Schauspielhaus - Preisträger - weitere Informationen und alle Preisträger unter http://www.henri-nannen-preis.de

Hamburg

Henri Nannen Preis 2010

Helmut Schmidt: „Zum Journalisten fehlte mir die Ader der Oberflächlichkeit“

"Eiskalte" Gastgeber: G+J Vorstand Dr. Bernd Buchholz (re.) und Frau Inge, die "Stern"-Chefredakteure Thomas Osterkorn (li.) und Andreas Petzold

"Eiskalte" Gastgeber: G+J Vorstand Dr. Bernd Buchholz (re.) und Frau Inge, die "Stern"-Chefredakteure Thomas Osterkorn (li.) und Andreas Petzold

Hamburg – Der „Henri Nannen Preis“ ist die Königsklasse des deutschen Journalismus. An diesem Abend zeichnet das Verlagshaus Gruner + Jahr die Besten der Besten der Zunft aus. Traditionell in Hamburg. Traditionell im Mai. Und traditionell bei strömenden Regen. Das „Who-is-Who“ der Branche kämpfte sich auch gestern Abend wieder durch Kälte und Nässe über den roten Teppich ins Schauspielhaus. G+J Verlagschef Bernd Buchholz, seine Frau Inge, die Stern-Chefredakteure Thomas Osterkorn und Andreas Petzold standen tapfer im überdachten – aber offenen – Vor-Foyer und begrüßten jeden der 1.200 Gäste per Handschlag.   Kalt war’s dort, auch für die mehr als 100 Fotografen und Kameraleute, die auf ihrer Empore gegenüber der Fotowand erst ihre „Sicherheitsschüsse“ machten, um dann später durchs Schauspielhaus und den Mahlersaal zu schwärmen, immer auf der Suche nach dem „einen“ Foto, nach „dem“ spektakulären Motiv.

Henri Nannen Preis 2010 - Einlass

Ganz doll verliebt: Schauspielerin Nina Petri und der Berliner Künstler Volker März

Doch Skandale? Fehlanzeige. Zwar drückte und schmuste der designierte Focus-Herausgeber Helmut Markwort mit einer netten Brünetten, die eindeutig nicht Patricia Riekel war, allerdings: „Ich bin die beste Freundin von Patricia“, klärte Amica-Gründungs-Chefredakteurin Uschka Pitroff auf Nachfrage mit einem Schmunzeln wenig später auf, „der Helmut ist praktisch Familie.“ Schön. Schade. Wäre jedenfalls eine gute Geschichte gewesen. Auch ansonsten war’s ein eher mauer Abend – zumindest für den Klatsch. Die Gästeliste war eher durchschnittlich, auch wenn Bernd Buchholz nicht müde wurde zu betonen, dass man mit voller Absicht auf „eine Massenansammlung vordergründiger Prominenz“ verzichte. Sollte im Klartext wohl heißen: Keine Stars & Sternchen. Kein DSDS. Kein Busenwunder. Nur ehrwürdige Vertreter des jeweiligen Genres.  Johanna Wokalek, Ulrich Noethen, Joachim Król, Wolfgang Stumph,

Johanna Wokalek und Schwester Marie Foto : Abi Schmidt

Nina Petri, Lisa Martinek,

Die hinreißende Lisa Martinek in einem Traumkleid von Unrath und Strano

Gesine Crukowski, unzählige Chefredakteure, Herausgeber, Verleger. Und natürlich: Helmut Schmidt. Der 91-Jähre Altkanzler stahl bei der Verleihung des „Henri“ in der Kategorie

„Publizistisches Lebenswerk“ an ihn einfach mal allen die Show.  Im Rollstuhl, den Gehstock auf dem Schoß, Kopfhörer auf den Ohren, die unvermeidliche Zigarette elegant zwischen den Fingern bestritt er auf offener Bühne ein Frage- und Antwortspiel mit seinem Intimus, „Zeit“-Chefredakteuer Giovanni di Lorenzo, bei dem der Altkanzler sämtliche Lacher auf seiner Seite hatte. Beispiel:  di Lorenzo fängt an: „Ich meine…“. Und Schmidt: „Was Sie meinen ist etwas ganz anderes – ich erkläre Ihnen das jetzt mal“. Und wenn man bedenkt, dass Helmut Schmidt das Wort vom „Wegelagererjournalismus“ prägte und einem Journalisten empfahl: „Wer Visionen hat, muss zum Augenarzt gehen“, dann ist es vielleicht auch nicht ganz so verwunderlich, dass der 91-Jährige sich nie als Journalist gesehen hat, obwohl er seit 25 Jahren Herausgeber der „Zeit“ ist, denn: „Um selbst zum Journalisten zu werden, fehlte es mir an der Ader der Oberflächlichkeit“. Rumms. Ich konnte hinterher zwei Herren von der FAZ nicht überhören, die definitiv „not amused“ waren. Allerdings lässt sich auch nicht leugnen, dass Eitelkeit in der Medienwelt eher anzutreffen ist als Humor und Selbstironie. Der brillante Moderator des Abends, Lars Reichow, bemerkte

Moderator Lars Reichow war DIE Entdeckung des Abends

Moderator Lars Reichow war DIE Entdeckung des Abends

nach dem Altkanzler-Auftritt übrigens nur süffisant: „Mir wäre es ja eine Ehre, mal ein paar Stunden Zeit mit dem Altkanzler zu verbringen, um mir genau erklären zu lassen, was ich denn nun eigentlich meine.“ Ganz ehrlich: Mir auch.

Schauspieler Joachim Król, Fischer-Ehefrau Minu Barati, G+J Vorstandsvorsitzender Bernd Buchholz (v. li. n. re.) Foto : Abi Schmidt

Moderator Cherno Jobaty mit Strumpf-Unternehmer Paul Falke

Moderator Cherno Jobaty mit Strumpf-Unternehmer Paul Falke

Schauspielerin Gesine Crukowski in Anna von Griesheim

Schauspielerin Gesine Crukowski in Anna von Griesheim

Gut gelaunt: Schauspieler Wolfgang Stumph - mit Ehefra Martha - freut sich darauf, die nächsten zwei Monate in Hamburg zu arbeiten

Gut gelaunt: Schauspieler Wolfgang Stumph - mit Ehefra Martha - freut sich darauf, die nächsten zwei Monate in Hamburg zu arbeiten

Läßt Heidis Puppen tanzen: Choreograph Jorge Gonzales frisch zurück aus Hollywood

Läßt Heidis Puppen tanzen: Choreograph Jorge Gonzales frisch zurück aus Hollywood

Über die „Styledarlings“

Filed under: About Styledarlings — styledarlings @ 10:17 am

Ihr Lieben, seit gut einer Woche gibt’s jetzt den „Styledarlings“ Blog – und nu’ soll’s auch endlich richtig losgehen. Flavia sitzt Tag und Nacht am Rechner – u.a. auch, um alles hübsch zu machen – Petra trägt ihre Leber zu Markte, um heiße Geschichten aufzugabeln und Hilke ist an der Nordsee, legt Hand an, an ihrem wunderschönen Designer-Ferienhaus (das kann man mieten!) – und danach alle zehn Finger auf die Tastatur ihres Macs, um darüber zu schreiben.

Wer sind wir?

DAS wissen wir zwar manchmal auch nicht so richtig, aber grundsätzlich sind die „Styledarlings“ Flavia, Hilke und Petra. Alle keine Twens mehr (knapp), alle Kommunikationsprofis (ohja, reden können wir) eine Single mit zwei Hunden, eine verheiratet und Mum, eine, die sich im Herbst trauen wird…. – und alle in der schönsten Stadt der Welt zuhause: in Hamburg.

Was können wir?

Darüber ließe sich bestimmt trefflich diskutieren. Richtig ist, dass wir alle drei seit Jahren eigen- und selbständig arbeiten und sich unsere Jobs auch ziemlich gleichen.  Zu unseren Aufgabenbereichen gehören u.a. Kommunikation, Strategie & Konzeption, Eventorganisation, VIP-Management und natürlich auch Schreiben, Recherche etc. Dabei bringen es unsere Berufe – zum Glück – mit sich, dass  wir meist immer da dabei sind, wo’s gerade spannend ist – oder bald werden wird.

Was wollen wir?

Teilen. Uns mitteilen. Euch teilhaben lassen.  Unsere Leben sind bunt. Wir genießen das große Privileg, oftmals auf den spektakulärsten Parties, in den schönsten Häusern mit den interessantesten Menschen zu Gast sein zu dürfen. Wir kennen „Gott-und-die-Welt“ und befassen uns mit den unterschiedlichsten Themen, Produkten und Menschen. Was immer wir davon für interessant genug, lustig genug, spannend genug – oder auch mal doof genug – finden, werden wir Euch zeigen, vorstellen und/ oder bewerten. Getreu dem Motto: „Girls just wanna have fun!“, hoffen wir natürlich, dass ihr beim Lesen genau so viel Spaß haben werdet, wie wir beim Schreiben. In diesem Sinne: Rock’n Roll.

Herzlichst, Eure

„Styledarlings“

Flavia, Hilke & Petra

PS: Sagt (schreibt) uns doch mal, was ihr von „Styledarlings“ haltet, bzw. worüber ihr gern etwas lesen würdet

Mai 7, 2010

Mr. Right aus dem WorldWideWeb

Da Zufälle bekanntlich immer nur andere treffen, in meinem Supermarkt nur Rentner, Studenten und Paare rumlaufen, habe ich beschlossen, das Internet auf der Suche nach Mr. Right zu bemühen. Immerhin sollen diese Plattformen die größten Chancen bieten, wenn man den aktuellen TV-Spots von Parship, Elite, E-Darling etc. glauben schenkt.

Erst einmal die Qual der Wahl – welche der zahlreichen Singlecommunities soll ich auswählen? Ein Blick auf mein Konto sagt, auf jeden Fall eine ohne Gebühren. Möchte Frau kein Geld für die Suche ausgeben, reduziert sich die Angelegenheit schon auf ein Minimum. OK entschieden. Das Pseudonym ist schnell gefunden – vielleicht nicht so verheißungsvoll wie die der Konkurrentinnen ähm nein Mitbewerberinnen – die heißen “Sünde”, “FlotterFeger” und “Lovely”, aber doch auffällig. Auch hier gilt, Frau muss aus der breiten Masse hervorstechen.

Was schreibe ich jetzt also in mein Profil? “Liebevolle Anfangvierzigerin sucht Liebe fürs Leben“? Ne echt geht gar nicht! “Attraktive Sie sucht gutaussehenden Ihn für gemeinsame Aktivitäten”? Auch nicht, klingt nach Jogging- und Opernfreund. Hmmm was dann??!! “Glamouröse Großstadtpflanze sucht Mr. Big für ein Frühstück bei Tiffany” Oh weiha, das wiederum klingt wie eine Versorgersuche. Weg damit! Gut – ich schreibe jetzt einfach was mir vorschwebt und lasse einfließen, welche Dinge gar nicht gehen. Dazu ein paar nette Bildchen – das Auge isst schließlich mit – und fertig ist meine Onlinepräsentation.

Nun kann die aktive Suche also losgehen. Ich wühle mich durch die Bildergalerie, gebe Ausschlusskriterien an und warte gespannt, wer sich mir zeigt. Die ersten Profile mit Fotos tauchen auf – und oh Schreck! Gleich das erste Gesicht kommt mir bekannt vor – ich bin sicher, es ist mein Orthopäde. Schnell verlasse ich sein Profil, vor dem könnte ich nie wieder meinen Rücken frei machen, wenn er mich hier entdeckt hat. Aber immerhin hält die Werbung was sie verspricht, es sind Akademiker anwesend.

Weiter im Text äh ne Bild. Ich gestehe, ich klicke auf die Profile, bei denen ich meine, der Mann könnte gut aussehen. Allerdings hält sich meine Begeisterung schwer in Grenzen. Irgendwie haben viele etwas von Busfahrern oder Sparkassenangestellten. Einheitshaarschnitte – zeitlose Klamotten ohne Pepp und Pfiff. Igitt, und der hat sogar einen Schnauzer. Und ich dachte, den tragen heutzutage nur noch Saarländer und Tom Sellek Double.

Langsam tut sich etwas auf meinem Profil und auch die ersten Mails sind da. Neugierig öffne ich die Mails und schüttele nur verwundert den Kopf. Wie macht der das bloß? In nur 2 Sätzen von mittlerer Länge bereits 27 Fehler? Ich bin beeindruckt! Nächste Mail – und ich bekomme einen roten Kopf. Da wagt so ein 171cm Zwerg mir seine sexuellen Phantasien ungefragt mitzuteilen. Ja hallo, wo sind wir denn hier? Der erste Verheiratete ist auch eingetroffen und quakt mir seine Leidensgeschichte in die Post. Bin ich die Seelsorge?

Fazit der ersten Stunden auf einer Online-Dating-Plattform: Es ist schön ein Single zu sein!

In Kürze mehr aus der Welt des Cyber-Datings!

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