Styledarlings's Blog

Mai 15, 2010

Es gibt kein schlechtes Wetter – nur neue Gesprächsthemen…

Filed under: Lifestyle, Uncategorized — Schlagwörter: , , , , , , , , , — styledarlings @ 9:44 am

Auch wenn die Meldungen widersprüchlich sind – der Tenor ist der gleiche: Wetter ist DAS Gesprächsthema überhaupt. Das hat sowohl eine Umfrage in England ergeben, in der 58% der Briten zugaben, dass das Wetter eines ihrer Hauptgesprächsthemen sei und sie auch gern mit fremden Menschen darüber sprächen, als auch eine Umfrage hierzulande unter 2000 Erwachsenen. Wie schön. Wir haben also ein Thema. Und vor allem haben wir das seit ungefähr vier Wochen. Denn es ist kalt in Deutschland. Viel zu kalt. So kalt, dass man schon morgens schlechte Laune haben kann, wenn man frierend aus dem warmen Bettchen steigt, dann frierend unter die Dusche huscht, nur um sich danach – immer noch frierend – wieder die gleichen – warmen – Klamotten anzuziehen, die man sowieso schon seit November trägt. Wie gesagt: Ein guter Ansatz, um den Tag misslaunig zu beginnen.

Aber, es gibt ja auch den schönen Spruch: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung“. Der wiederum kommt aus dem großen Fundus der „Das Glas ist halb voll und nicht halbleer“ Ecke. Und damit wären wir beim Grundproblem: Der Einstellung. In meinem liebsten Motivationsbuch „Fish“, von Stephen C. Lundin, Harry Paul, John Christensen, und Regina Berger von Redline Wirtschaftsverlag (Gebundene Ausgabe – 1. Juli 2005, € 12,95) wird an dem schönen Beispiel des Pike Place Fischmarktes in Seattle ganz wunderbar erklärt, wie man sich und andere motivieren kann. Das Geheimnis ist, man ahnt es schon, die Einstellung zu dem was man tut. Man muss es lieben.

Daran erinnerte ich mich heute Morgen, als ich – frierend – an der Alster rumtrabte und schon wieder wegen des Wetters am rumjammern war. Was wäre, fragte ich mich plötzlich, wenn ich meine Einstellung ändern würde? Es würde wahrscheinlich nicht plötzlich wärmer werden (leider). Und auch die Sonne würde wohl nicht sofort hinter den dicken grauen Wolken hervorbrechen (schade). Aber vielleicht wäre ich nicht mehr so genervt? In Gedanken fing ich an, eine kleine 10-Punkte-Liste aufzustellen, warum es eigentlich super ist, dass der Wonnemonat Mai uns in diesem Jahr so hängen lässt:

  1. Ich kann meine geliebten UGGs noch tragen
  2. Die Füße müssen noch nicht im besten Sommerglanz erstrahlen
  3. Ich habe noch mehr Zeit, auf meine Bikini-Figur hinzuarbeiten
  4. Wer jetzt auf Sylt sitzt, friert auch – ich muss also nicht neidisch sein
  5. Ich kann ohne schlechtes Gewissen DvD-Nachmittage machen, um die Liste der Filme, die ich schon lange mal sehen wollte, abzuarbeiten
  6. Ich kann in Ruhe auf dem Sofa liegen und lesen
  7. Ich kann immer noch den Kamin anmachen, ohne dass es albern ist
  8. Ich kann mir das miese Wetter schön trinken, ohne als Alkoholikerin zu gelten
  9. Ich bin noch von keiner Mücke gestochen worden
  10. Ich habe immer ein Gesprächsthema!

Was soll ich sagen? Ich glaube, es wirkt schon. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass die Sonne gerade durchkommt. Wir können ja mal drüber reden…

1 Kommentar »

  1. Meine dicken Wollpullover kann ich trotz aller Motivation nicht mehr sehen! Ich hatte genau 5 Stück, von einem habe ich mich bei Tauwetter getrennt, und die habe den ganzen Winter getragen! Da kann ich mich motivieren wie ich will – das wird nichts.

    Ich habe den Sommer eröffnet, egal, wie es draussen aussieht 😉

    Kommentar von Sabine — Mai 15, 2010 @ 1:31 pm


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