Styledarlings's Blog

November 17, 2011

Wenn Design auf guten Geschmack trifft…

Echt lecker! Fotocredit: Dallmayr

Wir haben einen Faible für Kaffee & Co. und so sehr wir auch unsere hübschen elektronischen Helfchern in Sachen Latte Macchiato Zubereitung lieben, aktuell schwelgen wir ein wenig in der Vergangenheit!

Und daran ist das Münchner Tradtionshaus Dallmayr schuld! Der Kaffeespezialist hat zusammen mit dem dänischen Label BODUM ein neues Produkt auf den Markt gebracht:  die Dallmayr French Press Selection! Design trifft auf Geschmack!

Der grob gemahlene Blend besteht zu 100 % aus erlesenen Arabica -Hochlandbohnen ostafrikanischen Ursprungs und beeindruckt durch sein intensiv aromatisches Zusammenspiel würziger und blumiger Geschmackskomponenten. Bei der Zubereitung macht sich  ein Retrogefühl breit – Hand aufs Herz: Wann habt ihr das letzte mal Kaffee wirklich von Hand zu bereitet? Und wenn man mal von diesem heimligen Gefühlen absieht ist die Frenchpress-Methode auch noch deutlich umweltfreundlicher als die Verwendung von Kapseln&Co.

Die Dallmayr French Press Selection ist ab November 2011 bei Dallmayr, im ausgewählten Lebensmitteleinzelhandel und im Versandhandel erhältlich. 250 Gramm, gemahlen für 3,99 Euro(UVP)

Übrigens, für alle, die noch keinen Adventskalender haben – auch da kann Dallmayr helfen 😉

http://www.dallmayr-versand.de/

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September 30, 2011

„Beam me up, Scotty!“ Mit der GIGA 5 eröffnet JURA eine neue Kaffee-Dimensionen

Eröffnet neue Kaffee-Dimensionen - allerdings auch preislich... die GIGA 5

Jeder Kaffeetrinker kennt das: Der Morgen ist gelaufen, ohne eine gute Tasse des braunen Lebenselexiers. Dabei streiten die Experten natürlich immer gern, wie genau man denn nun zur perfekten Tasse Kaffee kommt – ob per Hand oder durch die Maschine. Für die Leute von JURA steht das seit der IFA gänzlich außer Frage: Dort präsentierten sie voller Stolz ihr neues Prachtstück, die GIGA 5.

Optisch – wie technisch –  ist der Kaffeevollautomat ein Gigant, von JURA wie folgt beschrieben:

Perfektion. Präzision. Professionalität

Für höchste Ansprüche an Performance, Ästhetik und Perfektion im Segment der Vollautomaten gilt ab sofort ein neuer Maßstab: Professionelle Technologie hält Einzug in den anspruchsvollen Haushalt – und sorgt für noch nie dagewesene Spezialitätenvielfalt und ultimativen Kaffeegenuss.

  • Flüsterleise und schnell dank zwei professionellen Keramikscheibenmahlwerken
  • Milch und Kaffee gleichzeitig dank zwei Flowmeter, zwei Pumpen und zwei separaten Heizsystemen
  • Insgesamt 19 Produkte auf Knopfdruck
  • Direkt zum Ziel dank einem durchdachten, intuitiven Bedienkonzept mit TFT-Display,
  • Maximaler Purismus für ein vollendetes Rundumdesign

Hört sich leider ein bisschen staubtrocken an – ist aber im wahren Leben genial. Selbst Handfilter-Fans haben – im Beisein der Styledarlings – zugegeben, dass der Latte Macchiato aus dieser Maschine ein Traum ist. Wie immer im Leben, hat allerdings auch hier guter Geschmack seinen Preis, der allerdings im Falle der GIGA 5 nur auf Anfrage verraten wird…

http://www.jura.com/de

September 16, 2011

Große Kunst: A Hommage To Audrey Hepburn

Filed under: Design, Lifestyle — Schlagwörter: , , , , , , , , , , — styledarlings @ 12:08 pm

"It's showtime - a hommage to Audrey Hepburn" noch bis zum 3. November im Kunstclub Hamburg

Setzt das Werk seiner Mutter fort: Sean Ferrer-Hepburn

Wer Audrey Hepburn schon immer verehrt hat und wer knallbunte Bilder mag, der ist in der aktuellen Ausstellung des Hamburger Kunstclubs in der Heimhuder Strasse 57 genau richtig! „It’s showtime – a hommage to Audrey Hepburn“ von Heiner Meyer hatte dort gestern Abend Vernissage – und unter den ca. 100 geladenen Kunstfreunden war auch Sean Ferrer-Hepburn. Der Sohn der Filmlegende war auf Einladung von Galeristin Birgit Schimming an die Elbe gekommen, da ein Großteil der Ausstellung seiner verstorbenen Mutter gewidmet ist.
Um die 50 Werke zeigen ihren speziellen Glamour, darunter 20 Gemälde, die motivisch Audrey Hepburn zeigen: Heiner Meyers Präsentation ist diesmal zentriert auf die Figur des Stars aus „Breakfast at Tiffany’s“. Eine Ikone nicht nur Hollywoods, sondern der Populärkultur schlechthin, und neuerdings wieder ein Idol der Jugend. Daher der Untertitel der Ausstellung „And a special hommage to Audrey Hepburn“. Ein besonderer Glanzpunkt der Vernissage war denn auch der Auftritt Sean Ferrer-Hepburns. Er führt das gemeinnützige Werk seiner Mutter weiter, den Audrey Hepburn Children’s Fund.

Großer Künstler, großes Herz: Heiner Meyer (mit Galeristin Birgit Schimming) mit dem von ihm zur Verfügung gestellten Werk

Im Zuge der Vernissage wurde ein von Heiner Meyer gestiftetes Werk versteigert. Josef Weber, Hamburger Auktionator, erzielte bei der Auktion einen Preis von EUR 6500. Der Erlös geht zu 100% an den Children’s Fund.
Die Ausstellung ist noch bis zum 03. November 2011 im Kunstclub Hamburg zu sehen.
Die Werke von Heiner Meyer können Sie im Internet unter http://www.kunstclub-hamburg.de ansehen.
Öffnungszeiten Kunstclub Hamburg
Mo-Do 10.00 – 15.00 Uhr
oder nach Vereinbarung unter Tel. 040-44 15 20
info@kunstclub-hamburg.de
Weitere Bilder von der Veranstaltung können jederzeit angefordert werden.

Wer will da nicht Hausfrau sein?

Küchen-Designerin Ulrike Krages bekochte die Gäste mit frischen Eiergerichten in der Manufakturküche von UK4 Credit: Abi Schmidt

 

Jeder kennt es – man ist auf einer Party und alle Gäste sammeln sich in der Küche, egal wie gross oder klein diese auch sein mag. Warum das so ist, wissen wir auch nicht so genau, aber Designerin Ulrike Krages hat sich Gedanken zu diesem Phänomen gemacht und Küchen entworfen, die man sofort bestellen möchte.

Wenn man es sich genau überlegt, gibt es keinen Raum, der die Persönlichkeit eines Menschen besser widerspiegelt als die Küche. „Warum also den Charakter dann nicht zeigen?“, fragten sich Ulrike Krages und ihr Team, als sie mit der Arbeit für das neue Manufakturkonzept von UK4 Küchen begannen.

„Für uns steht der Kunde als Individuum absolut im Vordergrund“, beschreibt Ulrike Krages die Herangehensweise, „wir folgen nicht dem Trend der Küchenwelten sondern  bauen die Küche sozusagen um den Benutzer  herum.“ Das Ergebnis ist in seiner Individualität und Vielfältigkeit einzigartig: „Vorlieben und Leidenschaften des Auftraggebers sind die Inspiration für unsere Arbeit“, erklärt die Geschäftsführerin der UK-Gruppe die Arbeit ihres Teams, „wir geben gleichsam dem Charakter des Menschen eine Optik.“

Das Ergebnis sind Küchen-Unikate, wie man sie wohl nicht noch einmal findet. „Der eine Kunde sammelt vielleicht alte Teller, der zweite alte Schallplatten, der dritte ist begeisterter Whiskytrinker“, so Krages. Leidenschaften werden als Material mit verwendet, durch die gewollten „Brüche“ wird die Küche zum Lebensraum.

Möglich machen dieses Konzept – neben einem guten Schuss Kreativität – die ungewöhnlichen Materialien: Rochenhautleder und Antikglas, Kalkspachtelungen mit Metallüberguss, Hochglanzlacke in allen Farben, Eisenrahmen, uralte verwitterte Hölzer und Sterling-Silber-Arbeitsplatten.

Ein von aussen verspiegelter Küchenschrank der Extra-Klasse Credit: Abi Schmidt

„Unsere Küchen werden von versierten Küchentischlern gefertigt und speziell an die Wünsche der Kunden angepasst“, so Jan Kratzin, Geschäftsführer UK 4 Küchen. Außerdem basieren die Küchen nicht auf einem standardisierten Raster, wie es dem Wettbewerb vornehmlich zugrunde liegt, sondern passen sich den räumlichen Gegebenheiten individuell an. Von der geräumigen Wohnküche bis hin zum funktionalen Business-Apartment mit kitchenbox; Nischeneinbausituationen werden ebenso problemlos gelöst wie freistehende Küchenblöcke und klassische Schrankmodule.

Für uns sind diese Küchen der Inbegriff einer Wohnküche – ein Raum, in dem man sich gerne aufhält, sich austauscht und einfach wohl fühlt. Ein Wohnzimmer wird – fast – überflüssig.

In einem edlen Küchenblock integriertes Waschbecken, welche durch verschieben der Arbeitsplatte verdeckt werden kann Credit: Abi Schmidt

September 9, 2011

Styledarling der Woche: Das Miele Red Carpet Kleid von C´est tout

Während andere Besucher der Internationalen Funkausstellung 2011 in Berlin neue Handys und andere technische Neuheiten entdeckten, haben sich die Styledarlings  mit Mode auf den Miele Catwalk beschäftigt. Was Miele mit Mode zu tun hat? Eine ganze Menge! Zum einen die Leidenschaft für tolles Design und zum anderen waschen Miele-Waschmaschinen unsere Wäsche wieder wunderbar sauber. Aber zurück zum Catwalk.

Modelle präsentierten die aktuellen Frühjahrs/Sommerkollektionen der Top-Designer C`est tout, Frida Weyer und Marcel Ostertag im Rahmen der Miele Fashion Days 2011. Alles sehr schick und schön, man darf sich also auf den nächsten Sommer freuen. Höhepunkt der Veranstaltung aber war das von C`est tout  eigens für Miele kreierte Red Carpet Kleid. Ein Traum aus Goldseide, versehen mit Strasssteinchen und einem edlen Chiffon Rock.  Auf den ersten Blick elegant schlicht wirkend, offenbart dieses Abendkleid  in der Bewegung jedoch, was in ihm bzw. unter ihm steckt. Zwei hohe Schlitze lassen die Beine dezent sexy hervorblitzen. Männer wie Frauen waren begeistert, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.

Miele Kleid 2011 kreiert von C`est tout

Miele Kleid 2011 kreiert von C`est tout

Mit einer solchen Show macht der Besuch der IFA auch den wenig technikbegeisterten Menschen wirklich Spaß. Wir freuen uns schon auf die Miele Fashion Days 2012.

März 16, 2011

Nicht nur für Kinder: Farbe Form Orangensaft

Filed under: Design, Styledarlings Liebling — Schlagwörter: , , , , , , , , , , — styledarlings @ 2:13 pm

Farbe Form Orangensaft - ein spannender Überblick über interessantesten Haushaltsgegenstände und ihrer Designer. Nicht nur für Kinder!

Der Verlag sagt:
Design ein Thema für Kinder? Ganz entschieden ja wenn man es wie dieses Buch aufbereitet: Informativ, voller Geschichten und unterhaltsam.

Ohne Design könnte es kaum etwas geben – bevor etwas hergestellt wird, muss es jemand entwerfen. Dieses Buch versammelt Gegenstände, die alle mit dem Haus zusammenhängen: Möbel, Lampen, verschiedene Kleinigkeiten … Beginnend mit dem Thonet-Stuhl von 1859 über das Grashalmsofa »Pratone« von 1972 bis schließlich Salzstreuer, Küchenwecker und Pfeffermühle aus der »Banana Family« des italienischen Designers Stefano Giovannoni von 2009 den Abschluss bilden. »Farbe Form Orangensaft« erzählt, warum Frank Gehry einen Sessel »Powerplay« nannte, welche Auswirkung das Verliebtsein beim Entwerfen eines Korkenziehers hatte und wie ein Faltenrock zu einer dehnbaren Lampe inspirierte. Ein Buch, das Kinder auf neue Gedanken zu bringen vermag und den Blick schärft für all jenes Design, das ihnen tagtäglich begegnet.

Die Styledarlings sagen:
Es gibt ja Bücher, die machen einen nicht nur schlauer, die machen sogar noch Spaß! „Farbe Form Orangensaft“ gehört ganz entschieden in die zweite Kategorie. Ob Michael Thonet oder Ingo Maurer, Eero Aarnio oder Charles und Ray Eames, ob Stuhl, Leuchte, Sitzkugel oder Elefant – in diesem wunderbaren kleinen Buch wird einfach und unkompliziert die Geschichte von Möbeln, Lampen und anderen Objekten berühmter Designer erklärt, die wir Erwachsenen bestimmt schon mal gesehen haben – von denen wir aber meistens auch nicht mehr wissen, als dass sie arg teuer sind.  Hier erfahren wir – also natürlich eigentlich die Kinder – nun auch noch, wie die Design-Gurus auf die Ideen zu ihren Klassikern kamen. So ein bisschen „Sendung mit der Maus“-Design-Spezial, könnte man vielleicht auch sagen – auf jeden Fall: großartig!

Farbe Form Orangensaft
Eva Solarz*Aleksandra und Daniel Mizielinscy
Aus dem Polnischen von Dorota Stroinska
168 S., Pappband in Fadenheftung
€ 18,- [D]/€ 18,50 [A] ERSCHEINT ANFANG MÄRZ!
ISBN 978-3-89565-229-5
Ab 9 Jahre

Oktober 28, 2010

Zurück an den Herd…

Filed under: Design, Lifestyle — Schlagwörter: , , , , , , — styledarlings @ 9:15 am

Yearbook Kitchen/Bath 2011/2012, Edel Verlag

„Zurück an den Herd“ lautet der Claim der Hamburger Designerin Ulrike Krages, die mit ihrer Küche „Sky of Hamburg“ auf den Seiten 94/95 in dem wunderbaren Tablebook „Yearbook Kitchen/Bath 2011/2012“ gezeigt wird. Modernes Wohndesign und Messeneuheiten werden dort auf 223 Seiten vorgestellt, der ägyptische Show-Designer Karim Rashid und das italienische Küchen- und Badunternehmen Boffi etwas näher beleuchtet. Aber natürlich gibt’s auch die Klassiker wie bulthaup, Poggenpohl oder Siematic zu bewundern. Kurz: Ein inspirierendes Bilder-Buch für alle, die auf der Such nach einer neuen Küche sind. Oder für all diejenigen, die einfach nur mal schöne Dinge anschauen und ein bisschen träumen möchten.

Erschienen: 12.10.2010
EAN-Code 9783941378834
Label Edel:Books
Seiten 224 (1000 Bilder)
Format (cm) 28 x 21 x 2
ISBN 9783941378834
Autor Herret von Haeften / Carsten Geyer
Ladenpreis 39,95 €

Oktober 26, 2010

Event Prominent 2010: Viel Spaß – viel guter Zweck!

 

Die drei Charity-Musketiere: Kim Fischer, Ted Linow, Nane Mundt (v. li.) - die drei sind die Seele von "Event Prominent", der Charity zu Gunsten von Dunkelziffer e.V. und Leuchtfeuer. Copyright und Fotovermerk : Juergen J o o s t

„Schneller. SCHNELLER!“  Noch gut eine Stunde vor „Show-Time“ brüllt Choreograf  Ted Linow bei der „heißen Probe“ ins Mikrofon, seine „Models“ laufen hektisch über den Catwalk – die meisten haben trotzdem ein dickes Grinsen im Gesicht: „Das gehört irgendwie auch dazu, dass Ted uns anranzt,“ schmunzelt eines der prominenten Laienmodels später. Und eigentlich ist es auch nur verständlich, dass „der Meister“ nach drei harten

Was für ein hübsches Menschenkind: Marica Pellegrinelli, Verlobte von Schmusesänger Eros Ramazzotti. Copyright und Fotovermerk : Juergen J o o s t

Probentagen schon mal ein bisschen die Contenance verliert: er ist halt Perfektionist, der Ted. Und mit Leib und Seele bei der Sache. Genau wie seine kongeniale Event Prominent-Partnerin Nane Mundt, Moderatorin Kim Fischer, PR-Lady Marietta Andreae, Star-Friseur Heiko Bott, die Modelabels wie Susanne Wiebe, Hoffmann am Neuen Wall, Michalsky und und und. Und natürlich die vielen freiwilligen Helfer, die ihre Freizeit willig opfern, um Sponsoren und zahlenden Gästen einen tollen Abend zu bereiten: Denn es ist mal wieder „Event Prominent“, die Charity zu Gunsten von „Dunkelziffer e.V.“ und „Leuchtfeuer“. Und die  lässt keinen kalt. Und ist immer für eine

Dagmar Berghoff (li., mit Regina Halmich) war besonders gut drauf an dem Abend: Ob als lustiges Streifenhörnchen oder im coolen 20er Jahre Herrenoutfit - mit der 67jährigen konnte keiner mithalten! Copyright und Fotovermerk : Juergen J o o s t

Überraschung gut. In diesem Jahr war es eindeutig Ex-Tagesschau-Lady Dagmar Berghoff, die allen anderen die Show stahl. Selbst die heißen Wäsche-Models sahen ein bisschen blass aus gegen den Esprit und den Witz, den die 67-Jährige auf dem Laufsteg an den Tag legte. Ganz im Stil der 20iger Jahre „Flappers“ – mit Wasserwelle und knallroten Lippen – stolzierte die Berghoff rotzfrech übern den Catwalk, schwenkte lässig eine Zigarette und griff sich auch schon mal frech alla Michael Jackson in den Schritt. Das Publikum tobte – zu Recht, möchte man sagen. Und freute sich natürlich auch über die anderen Vorführdamen – und herren, insbesondere über die Verlobte von Eros Ramazzotti, Marica Pellegrinelli, die sich in wenig auf dem Laufsteg räkelte. Oder, um es mit den Worten der genialen Kim Fischer  zu sagen: „Meine Herren: Viel Spaß. Meine Damen: Durchatmen!“

 

 

Moderierte wie losgelöst: Kim Fischer. Und er kam eigens aus Madrid angereist: Designer Michael Michalsky. Copyright und Fotovermerk : Juergen J o o s t

Seit Mimi Westernhagen keinen Punk mehr macht, nennt sie sich nur noch "Mimi". Copyright und Fotovermerk : Juergen J o o s t

 

Ross Anthony hatte ein kleines Problem mit der Schwerkraft: Fünf Kilo müssen runter, meint er. Copyright und Fotovermerk : Juergen J o o s t

 

 

Juli 8, 2010

Styledarlings Liebling: WANAWAKE – der neue Dreh mit der Tasche

Auch die Designerinnen können sich sehen lassen: Waridi Schrobsdorff (li), Annabelle Mandeng mit ihren WANAWAKEs

Mädels, es gibt Grund zur Freude: Moderatorin Annabelle Mandeng und ihre Design-Partnerin Waridi Schrobsdorff bringen eine neue Taschenkollektion auf den Markt:

WANAWAKE

heißen die guten Stücke und das bedeutet auf Swahili FRAUEN

Nun mag mögt ihr zu recht sagen: „Pfuuh“, mal wieder eine neue Kollektion von einer Moderatorin. ABER, nö, so isses diesmal denn doch nicht. Denn die beiden Ladies haben das Grundproblem jeder Frau erkannt: Zu wenig Handtaschen. Und darum präsentieren sich die WANAWAKEs auch im speziell patentierten „Umklappdesign“. Will sagen: Eine Tasche, zwei Möglichkeiten. „Und man muss den Inhalt noch nicht einmal rausnehmen“, so Annabelle zu den Styledarlings. „Ich wollte anhand dieses kleinen Tricks den Facettenreichtum von uns Frauen hervorheben“, so Annabelle weiter.

Die Kollektion umfasst insgesamt 30 unterschiedliche Modelle von Handytaschen über Clutches bis zum Shopper. Je nach Anlass lässt sich jedes Modell schnell und unkompliziert verändern. „Einerseits“ können die Taschen casual getragen werden. Hier sind die Außenseiten im angesagten Jeans‐ und Armylook gehalten. Für die Abendveranstaltung lässt sich jede Tasche „andererseits“ einfach in der Mitte umklappen, so dass goldenes, weißes oder schwarzes hochwertiges Rindleder nach außen zeigt. Passend zu den jeweiligen Außenseiten werden farblich abgestimmte Wechselschließen mit Druckknöpfen mitgeliefert.

Wer steht hinter WANAWAKE?

Annabelle Mandeng, halbe Kamerunerin, erfolgreich als Fernsehmoderatorin und Schauspielerin, ist die Designerin der Taschen und Ideengeberin des Wendekonzepts. Mit WANAWAKE setzt sie ihren Designwunsch, Funktionalität und Schönheit zu verbinden, um. Sie hat bereits bei ihrer Modelinie pureberlin das Design übernommen.

Waridi Schrobsdorff stammt ursprünglich aus Kenia und spricht Swahili. Das ehemalige Model ist Namensgeberin von WANAWAKE. Mit ihrem gemeinnützigen Verein I‐magine engagiert sie sich für Hilfsprojekte in Kenia und Deutschland. Ihre Ideen sowie eine ausgeprägte Liebe zu Materialien und Farbkonzepten beeinflussen das Design von WANAWAKE entscheidend.

Die Idee von WANAWAKE

Alle Taschen von WANAWAKE zeichnen sich durch ihr Umklappdesign aus, was sie für unterschiedliche Gelegenheiten einsetzbar macht. Die Designerinnen verwenden ein Immergrün‐Blatt als gesticktes oder gewebtes Symbol. Zudem wird ein echtes, in Gold getauchtes Immergrün‐Blatt als abnehmbarer Anhänger an den Handtaschen befestigt. Jedes Blatt stammt aus der Natur und ist damit einzigartig. Durch die Goldumhüllung wird daraus wieder ein Symbol für Vielschichtigkeit. „Jede Tasche wird dadurch zu einem Unikat!“, begeistert sich Waridi Schrobsdorff. Das Innenleben der Taschen ist funktional und dank des hochwertigen Satinfutterstoffs in Nachtblau von hohem Wiederer-kennungswert. Jede Tasche wird in einem bestickten Satinbeutel geliefert. Die Preise liegen zwischen 100 und 350 € im VK.

Die Frühjahr/Sommerkollektion 2011 wird auf der Premium Order München vom 14. bis zum 17. August 2010 gezeigt.

Coming soon WWW.WANAWAKE.COM

Sales contact Modeagentur Kimpfler, Markus Kimpfler, MTC München, Haus 4, 412 | Taunusstrasse 45 | 80807 München

Fon +49 (0)89 35 08 907, Fax + 49 (0)89 35 94 371

WANAWAKE, Mandeng & Schrobsdorff GbR, Lynarstr. 5 | 14193 Berlin, contact@wanawake.com

Juli 7, 2010

Tina Busch: „Mit Fenimore habe ich meinen Traum wahr gemacht!“

Filed under: Design, Lifestyle — Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , — styledarlings @ 8:33 am

Fenimore-Inhaberin Tina Busch

„I have a dream“ lautet das berühmte Zitat von Martin Luther King. Und einen Traum hatte auch die erfolgreiche Radio-Moderatorin  und Ex-VIVA TV Musikchefin Tina Busch. Jahrelang. Mit www.fenimore.de lebt sie ihre Begeisterung für Antiquitäten und stilvolle Wohnaccessoires nun aus. „Schönes Altes und schönes Neues“ lautet ihr Slogen und so stehen Nippes und liebevoll restaurierte Stühle einträchtig neben beinah-antiken Briefkästen, neuen Blumenvasen und formschönen Deko-Objekten.  Den Styledarlings erzählt Tina Busch ein wenig mehr über ihren gelebten Traum.

Tina, Du bist aus der deutschen Medienlandschaft nicht wegzudenken – und machst seit kurzem als Betreiberin eines Webshops nun etwas ganz anderes:  http://www.fenimore.de  ist eine Seite für entzückende Wohnaccessoires. Hast Du Dir damit einen Traum erfüllt?

Ja!!!!!! (inbrünstig!) ) Ich war und bin auch so jemand, der auf jede Country&Garden-Messe gefahren ist. Und jedes Mal sehnsüchtig dachte: Mensch…eigentlich…eigentlich wäre das doch genau dein Ding! Aber…mal fehlte die Zeit und irgendwie immer überraschenderweise auch das Geld.

Und dann bin ich im letzten Jahr umgezogen – mein 22. Umzug…mein 2. Hobby neben „Schöne Dinge kaufen“ 😉 Da dachte ich mir, dass ich vielleicht einige meiner gesammelten Wohnaccessoires bei Ebay verkaufen könnte, um so ein wenig den Umzug zu finanzieren. Ich hatte in meinen kühnsten Träumen vielleicht mit 300,- oder 400,- Euro gerechnet – und am Ende habe ich sage und schreibe über 2500,- Euro eingenommen! Viele Käufer schrieben mir, dass sie mit meinen Artikelbeschreibungen so viel Spaß gehabt hätten und obwohl sie gar nichts kaufen wollten, dann doch an den Artikeln hängen blieben. Viele fragten: „Ich habe auf den Bildern noch einen anderen Artikel gesehen, den Sie so schön dekoriert haben – wollen Sie den vielleicht auch verkaufen?“

Und das machte es KLICK! Da musste ich doch mehr draus machen! Also nahm ich all meinen Mut zusammen, ließ mich von einem Businessplan nicht schocken und überredete die Bank mit Engelszungen – und da bin ich!

Und dann ging es los: todesmutig alleine nach Paris auf eine der größten Lifestylemessen. Erste Kontakte geknüpft. Obwohl ich da schon ganz genau die Firmen im Kopf hatte, die ich haben wollte. Aber auf einmal dann Business mit denen zu machen – das war schon noch einmal etwas ganz anderes. Dazu hatte ich schon über all die Jahre meine Quellen für die Antiquitäten in Holland und Frankreich aufgebaut und die habe ich dann noch ergänzen können. Et voila – ich hoffe, der Mix gefällt. 😉

Windlichter mit Libelle

Obwohl  es eine Mischung aus alt und neu ist, fällt auf, dass z.B. die neuen Dekoartikel oder auch Lampen sehr schön mit den Antiquitäten harmonieren. Zufall oder Absicht?

Bei mir sind es immer die Farben der Dinge, die mich zuerst ansprechen. Hört sich das komisch an? Aber ich verliebe mich immer in die warmen Töne von Holz. Oder die zerschrammten Oberflächen von Tischen und Tabletts. Und muss mir jedes Mal sagen: Tina, du musst die Sachen irgendwann auch wieder abgeben…da ist nicht immer einfach! 😉

Und dazu fügen sich dann glücklicherweise auch immer die neuen Dinge der Franzosen oder Holländer. In beiden Ländern richten sich viel mehr Leute mit Antiquitäten ein. Dort findet man auch noch wesentlich mehr, schönere und ausgefallenere Möbel und Accessoires als hier in Deutschland. Und so hat man dort ein wesentlich feineres Händchen diesen alten schönen Sachen mit Modernem in passenden Farben zu unterstützen.

150 Jahre alter Stuhl aus Flensburg

Schöne alte Möbel zu finden ist nicht immer leicht, vor allem nicht, wenn sie aus dem Ausland sind. Du hast z.B. zwei wundervolle französische Cafe-Bols in deinem Shop. Durchforstet du dafür die Flohmärkte in Europa?

Mein Vater war Musiker und wir sind mit ihm früher unheimlich viel gereist. Flohmärkte waren damals schon ein „MUSS“ 😉 Später, in meinen verschiedenen Jobs, bin ich ebenfalls viel unterwegs gewesen. Und wann immer ich ein wenig Zeit hatte, bin ich schnell noch mal los und habe geschaut, ob ich nicht etwas Tolles finde. Und so habe ich über all die Jahre supernette Kontakte knüpfen können. Und jetzt ist es wirklich so, dass ich, meist an Sonntagen, von meinen Freunden Photos mit den Schätzen von ihren Streifzügen auf Flohmärkten bekomme. Da kann ich mir dann die besten Sachen raussuchen. Und ist jemand auf der Suche nach etwas ganz bestimmten, kann ich auch bitten, dass danach Ausschau gehalten wird.

Französische Cafe-Bols

Hast du schon mal für jemand anderen eine Wohnung eingerichtet?

Ja, habe ich gerade kürzlich! Ich war das erste Mal selber Ausstellerin bei der Home&Garden in Hamburg. Und hier kam ich mit einer Dame ins Gespräch, die mir den Auftrag erteilte, ihre neue Wohnung einzurichten. Ein wunderschönes neues Appartement in der Hafencity. Groß, hell, toll geschnitten und ein traumhafter Blick. Aber – ganz kalt! Wir mussten Wärme zaubern! Zwei alte, riesengroße Fensterläden aus Holland, eine alte Gartenbank aus Schweden, ein toller großer Eichen-Esstisch mit unterschiedlichen Stühlen und dazu die 2 großen Leuchturm-Lampen, die man auch auf meiner Seite findet. So haben wir es geschafft, dieser modernen Wohnung viel Wärme zu geben.

Hast du vielleicht einen Tipp für unsere Leser, wie man beide Stile miteinander kombinieren kann ohne Angst zu haben, einen unerwünschten Stilbruch herbeizuführen?

Schwarz, weiß und beige – das sind die Farben, die sowohl alte als auch neue Möbel am besten „in sich einbetten“. Wenn man es farblich krachen lassen will, und ich finde Mut zur Farbe ja toll, dann darf es aber auch nur eine Wand sein. Ich empfehle dazu auch noch einen rundherum weissen Rahmen zu lassen. Das lässt Farbe mehr und edler erscheinen. Und dann gilt: „less is more“  Die Stellflächen nicht zu voll und hängt nicht zu viel auf. Denn alte Sachen wirken in Kombination mit neuen Dingen meist auch für sich allein und habe so auch genug Charme.

Falls es Fragen gibt – ich helfe gerne! 😉

Leuchtturm-Lampe

Juni 29, 2010

Exklusiv im Interview Star-Designerin Anna Fuchs

Filed under: Design, Fashion — Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , — styledarlings @ 7:07 am

Anna Fuchs – Eine Frage des Stils

„Stil ist für mich nicht nur zu wissen was einem steht, sondern auch das Bekenntnis zu Hochwertigkeit und Exklusivität. Einem „Sale„ oder der billigen Imitation des Originals zu entsagen und sich nur ab und zu, dafür aber gezielt, das Objekt der absoluten Begierde zu gönnen, ist die wahre Stilisierung.“ (Anna Fuchs)

Im Hamburger Karolinenviertel arbeitet Anna Fuchs am Aufbau einer Weltmarke für Luxusmoden, die dabei trotzdem noch bezahlbar sind. Die 35jährige verfolgt in ihrem Studio ehrgeizige Ziele, hat aber schon einiges geschafft: Bereits zweimal wurde sie in New York als einzige Deutsche für den Mode-Oscar „Rising Star Award“ nominiert und sorgte damit für Aufsehen. Eine Erfolgs-Geschichte made in Hamburg.

Du wurdest – als einzige Deutsche – bereits zweimal für den „Rising Star Award“, den Mode-Oscar, nominiert. Inwiefern hat Dich das weitergebracht?

Die  Presseaufmerksamkeit war zu dem Zeitpunkt sehr hoch und das ist ja schon mal  sehr viel wert. Auch kam diese Nominierung einem kleinen Ritterschlag gleich, denn es zeigte dass meine Arbeit ein bisschen ernster zunehmend ist, als die einer „Modetante aus dem Karoviertel“ die hinter ihrer Nähmaschine sich die Nächte um die Ohren schlägt, als welche man ja gerne sonst pittoresquerweise gesehen wird. Sex sells, so ist das eben. Der große Investor blieb aus, wir leben eben in Deutschland und da investiert man eher in einen Schraubenfabrikanten als in den unsicheren Sektor High Fashion. Letztendlich finde ich das aber nicht schlimm, denn ich bin froh so unbeeinflusst arbeiten zu können.

Wo würdest Du  Deine Kollektionen, ansiedeln?

Kinder des Zeitgeistes und der Avantgarde. Nicht immer auf Anhieb verständlich, selbstironisch, klassisch, tragbar ,zeitlos, exklusiv, edel,elegant und besonders.

Wie schwer ist es für einen guten Designer heute, sich wirklich am Markt durchzusetzen? Worauf kommt es an?

Es ist sehr schwer. So schwer, dass ich fast behaupten würde es ist ein Ding der Unmöglichkeit. Aber mein Label zum Beispiel existiert noch,andere auch, also scheint es doch machbar zu sein. Es gibt so unglaublich viele, auch internationale Mitbewerber in jedem Preissegment, dass man sich schon sehr stark abgrenzen muss von dem herkömmlichen Sortimenten.H&M ist eine Pest und für mich der Kulturkiller Nummer 1.Wir haben z.B. in Deutschland die höchste H&M Dichte weltweit.Das sagt vieles.Auch über das Konsumverhalten.

Das bedeutet, man muss verstärkt an einer eindeutigen, eigenen Handschrift arbeiten, den Zeitgeist treffen, das Besondere, Unverwechselbare liefern, Qualität und Handwerk mit einem akzeptablen Preis verbinden können. Für die High Fashion gibt es nur einen kleinen Kundenkreis. Das sind vielleicht 5% der Konsumenten. Um die prügeln sich nicht wenige Kollegen und Marken. Optische Alternativen werden zwar bei den Billighöckern angeboten, Qualität lässt sich jedoch nicht imitieren. Es gibt viele Gründe optimistisch zu bleiben und weiter eine solide Arbeit zu liefern. Das Konsumverhalten bei den Denkenden verändert sich bereits, und darauf baue ich. Letztendlich möchte man nicht ja „von der Stange sein“ und sich positiv optisch von der Masse abgrenzen. Das tut man am besten, in dem man in Qualität und Einzigartigkeit investiert, aber auch ein Auge auf Herkunft der Kleider und Materialien hat. Das ist nicht unbedingt eine Frage des Geldes. Habe heute was in der TW gelesen, was ich sehr aufschlußreich finde:

Katja K. (24), kfz Lackiererin: „Ich gebe monatlich 100 bis 200 Euro für Bekleidung aus. Mein Lieblingsgeschäft ist New Yorker.Am meißten Geld gebe ich jedoch für Schuhe aus. Ich habe mir erst vor kurzem ein Paar geholt, ob wohl ich eigentlich garkeine Brauche“.

Die Dame kauft also mehr,als sie eigentlich braucht und gibt im Jahr um die 2400.- Euro für Bekleidung aus. Wäre da nicht das ein oder andere, haltbarere, edlere Stück enthalten? Aber tut’s eben die Masse. Ob man’s braucht oder nicht.

Was macht gute Mode aus?

Der Respekt vor der Trägerin und dass man sie vor allem gut aussehen lässt, angezogen. Das man ihre Bedürfnisse an ein Kleidungsstück respektiert und trotzdem eine modische Aussage trifft. Mode hat auch mit Verführung zu tun. Gute Mode kann einen Menschen mit einem festgefahrenen Selbstbild manchmal in neue, aufregende Gefilde führen, wo man eine Seite von sich auslebt, die bislang verborgen und ungelebt war. Gute Mode kann einem Schutz und Stärke verleihen, ohne laut zu werden. Mode ist Selbstausdruck und Sinnlichkeit, ohne sich lächerlich zu machen. Wirkliche Mode ist vor allem Spaß, der sich in das Leben integrieren lässt und nicht umgekehrt.

Kann der Konsument heute überhaupt zwischen Design & Fashion unterscheiden – wo doch jedes Sternchen mittlerweile „in Mode“ macht oder sich „Designerin“ schimpft?

Die Masse kann oder will dies nicht fundiert, denn die Mehrheit setzt sich nicht wirklich mit Modeerscheinungen, Gesellschaft, Zeitgeist, Kultur stilistischen Aussagen und  Herstellprozessen auseinander. Müssen sie ja auch gar nicht, denn dafür sind ja die Designer da:-) und die begeistern oder tun es eben nicht. Das ist eine Dienstleistung, die man einfach konsumieren kann. Das ist ein Job.

Das Phänomen „C-Promi macht jetzt Schmuckkollektion“ entlarvt sich glaube ich aber in jedem Fall von selbst. Das entbehrt sich wirklich jeder Glaubwürdigkeit und das sieht auch jeder.

Du hast erzählt, dass die Fashion Week in Berlin Dich niemals sehen wird – warum nicht?

Ganz einfach: für mich ist das eine Medien- und keine Fachveranstaltung. Ich mache keine B2B Geschäfte, muss also Einkäufern meine Kollektion auch nicht zeigen. Diese wiederum haben mit Paris, Mailand und NYC schon genug zu tun und Riesenstress die Termine wahrzunehmen. Daher bleibt auch keine Zeit für die Berlin Fashion Week, die wiederum nicht mit der Bread and Butter in den Terminen Kooperiert. Keiner davon kommt 2x nach Berlin.

Hast Du eine Empfehlung für Frauen, die nicht gerade 1,80 sind und 50 Kilo wiegen?

50 KG ist per sé schon mal nicht erstrebenswert und lässt sich selten in ein gesundes Körperempfinden integrieren. Ich selbst bin auch keine 1,80 m groß, sondern nur 1,65 m. Ich helfe mir da mit High Heels, denn es ist kein Geheimnis, dass an einem langen Körper die Proportionen besser aussehen.

Diese Magermodelgeschichte nervt extrem, denn darauf will diese Frage glaube ich hinaus. Eine 17-Jährige hat einen anderen Körper als eine 35-Jährige – na und? Um Mode tragen zu können, empfiehlt sich in meinen Augen schon, ein Gewicht zu haben in dem Frau sich wohl fühlt. Das lässt sich nicht in Kleidergrößen messen, aber bestimmt in Fitness und Freude den Körper zu zeigen und nicht zu verhüllen. Zumindest die Stellen die man an sich mag , zu betonen – nobody is perfect. Habe oft Frauen da, die breite Hüften, und eine enorm schmale Taille haben. Das gepaart mit dem richtigen Kleiderschnitt ist eine Bombe! Wenn man aber seine eigenen Füsse nicht mehr sehen kann, könnte das ein Zeichen sein, etwas mehr für sich tun zu können. Und schaden kann das bestimmt nicht, auch nicht dem „modischen Effekt“. Dieser Gedanke ist vernünftig finde ich und alles andere als diskriminierend. Die neuesten Studien sagen aus, dass die Deutschen mittlerweile das dickste europäische Volk sind. Und wir regen uns über „Magermodels“auf…ganz im Sinne der Lebensmittelindustrie:-).

Was ist ein absolutes „Must-Have“, was ein totales „No-Go“ für die kommende Saison?

Schmale, zackige Sihouetten gepaart mit Schulterpolstern liegen schon lange in der Luft und haben auch noch die kommenden Saisons bestand.

Der Babydoll-Look nervt. Welche Frau kann erwarten als Baby oder Puppe ernst genommen zu werden, wenn sie jenseits der 18 Jahre ist?

Und was geht immer?

Trenchcoats, taillierte, schwingende Kleider und High-Heels.

Anna Fuchs KG, Karolinenstrasse 27, D-20357 Hamburg, Tel. +49 (0) 40 401 85 408, info@annafuchs.de

Öffnungszeiten: Mo 10-19 Uhr , Di – Fr 12-19 Uhr, Sa 11-17 Uhr

Immer geöffnet shop.annafuchs.de www.annafuchs.de

Juni 19, 2010

Tipp für Architektur-Fans und aus gegebenem WM-Anlass

Filed under: Design, Styledarlings Liebling, Uncategorized — Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , — styledarlings @ 7:54 pm

Fußballstadien in Südafrika und anderswo – ein Deutsches Architekturbüro an der Spitze des Sportstättenbaus

Fußballinteresse muss ja nicht immer automatisch mit Biertrinken, Grölen und dumpf-nichtssagenden Männergesprächen („Häh?!?“) einher gehen. Auch ganz zivilisierte  Menschen mit Verstand trotz Fußballherz lieben den Sport, in dem die runde Form in die kantige gehört. Umso erfreulicher, dass das international renommierte Architekturbüro gmp – von Gerkan, Marg und Partner – jetzt einen wunderschönen Bildband für eben genannte Spezies heraus gebracht hat. In diesem findet der geneigte Leser neben Hintergrund-Informationen zum modernen Stadienbau und Erfahrungsberichten des Teams spannende Fotografien, Skizzen und Pläne sowie eine ausführliche Chronologie der von gmp erbauten Stadien weltweit – von 1967 bis heute. Für immerhin drei der insgesamt neun neuen Stadien für die diesjährige WM in Südafrika zeichnete gmp verantwortlich. Für 2014, das Jahr der WM in Brasilien, sind bereits vier weitere Stadien in Planung.

Auch ohne hoch schlagendes Fußballherz ein besonderes Buch! Mit besagtem Muskel ein MUST HAVE.  Es sei denn, man lässt an seine Fußballhirn nur Gerstenwasser und Chips…

Von Capetown to Brasilia - New Stadions by gmp, Prestel Verlag € 59,00

„From Capetown to Brasilia. New stadiums by gmp“ ist zweisprachig im Prestel Verlag erschienen und für 59,00 € im Deutschen Buchhandel erhältlich. Wer die parallel laufende und Werkschau in der neuen Pinakothek Münchens noch sehen will, muss sich beeilen: Die ist schneller als der WM-Ball und läuft nur noch bis zum 20. Juni.

Juni 9, 2010

Fame & Fashion

Ein Hauch von großer weiter Welt weht seit gestern Abend durch die Stadt. Im „stilwerk“ in der Großen Elbstraße wurde die sensationelle „Fame & Fashion“ Ausstellung eröffnet, die Arbeiten einiger der berühmtesten Fotokünstler der Welt zeigt. Michel Comte, Roxanne Lowit, Albert Watson uvam. haben u.a. Kate Moss, Helena Christensen, Silvester Stallone, Robbie Williams etc.pp in Szene gesetzt. Dass diese Werke, die noch nie in Deutschland gezeigt wurden, nun bei uns zu Gast sind, verdanken wir der Galeristin Andrea Preiss. Die Wienerin, die über ihre Leidenschaft für schöne Fotos erst zum Sammeln und dann zur eigenen Galerie gekommen ist, hat sich seit fast 20 Jahren den Arbeiten der von ihr bewunderten Künstler verschrieben. Das Ergebnis: U.a. die umfangreichste Michel Comte Sammlung, die er derzeit gibt. Und das Beste für die Besucher: Alle Werke kann man auch noch kaufen!

Die Styledarlings sagen: Unbedingt anschauen!

Fame & Fashion, 8. Juni – 25. Juli, stilwerk Hamburg, Große Elbstraße 68, 4. OG, zu Besichtigen während der stilwerk-Öffnungszeiten

stilwerk PR-Director Nana Tiedtke mit Carla Bruni

Rd. HH-Moderatorin Sarah Berg vor ihrem Lieblingsfoto: Silvester Stallone mit Augenmaske

Galeristin Andrea Preiss mit einem Fotofan

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