Styledarlings's Blog

August 24, 2011

Ice, Ice, Baby… wie Moët & Chandon den Champagner revolutioniert hat

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Eiskalt - und unwiderstehlich: der neue Ice Imperial

Is‘ klar: Bis vor ganz kurzem war „Champagner auf Eis“ eigentlich nur etwas für Leute, die auf Sylt auch „Flasche Brause und Töpfchen Brombeermarmelade“ bestellt haben (gemeint waren natürlich Champagner + Kaviar, haha). Aber – man muss ja ehrlich sein – auch wenn der Gourmet sich jetzt wohl mit Grausen abwendet: Champagner auf Eis ist einfach lecker. Schluss. Aus. Und das haben auch die Macher von Moët & Chandon erkannt und eine kleine Sensation auf den Markt geschmissen: Moët Ice Imperial nennt sich die „Brause“ in der weißen Flasche und wird, wie der Name unschwer vermuten läßt, ausschließlich auf Eis serviert und mit einem Hauch Orange, Limone oder Minze getrunken. Unglaublich gut. Eine schiere Geschmackssensation für den Gaumen. Suchtfaktor: Ganz, ganz hoch.

Leider gibt’s für ganz Europa nur 8.000 Flaschen (wenn man die fünf abrechnet, die wir letzte Woche platt gemacht haben sogar noch weniger) und, wie wir gehört haben, werden die jetzt auch schon knapp. Flasche kostet im Laden ca € 80,00, zu bestellen z.B. über Urban Drinks. Oder an der Bar des East Hotels. Wenn ihr die Chance habt, ihn zu probieren: Macht es!

Mai 13, 2011

Lacoste: Das Krokodil ist wieder da

Comeback mit großem Flagship-Store in Hamburg: Lacoste

Da isses wieder, da gute alte Krokodil

Mächtig voll war's: Und Top-Model Franziska Knuppe mittenmang

Gut gelaunt: Ralf Bauer

Pierre in seinem Element

Um es mal so zu sagen: Das war ein ungewöhnlicher Abend. Zunächst ganz klassisch am Neuen Wall 63, Flagshipstore-Eröffnung, Champagner ,Häppchen, viele Menschen. Aber – lustige Gästeliste. Sehr viele junge Menschen, sehr kreativ in der Kleiderwahl. Mittendrin: Calle Bismarck und

seine Natalie im Gespräch mit Jessica Stockmann, Franziska Knuppe, H.P. Baxxter, Susann Atwell, Ralf Bauer, André Borchers, Lorielle London, Pierre Sarkozy … ich sag‘  ja: bunte Mischung! Und die Franzosen haben’s echt krachen lassen: Champagner satt bis 23.00 h. Der Sohn des französischen Präsidenten war als Main Act eigens eingeflogen worden – legte eine Stunde im vollen Laden auf.

DJ in the House

Lorielle London mitten im Geschehen...

Party-People

Dann ging’s mit der ganzen Mannschaft – und vielen, die nur für die Party eingeladen worden waren –  ein Haus weiter. Mitten in eine Baustelle. Kurz mal zwei Tresen aufgebaut, das Ganze von Sierra Tequila gesponsert und dazu dann Dance-Classics.

Ist schon lustig, wenn man Lacoste und Songs noch von „damals“ kennt – und die Youngsters alle über ihre „Neuentdeckung“ ausflippen. Über die Drinks müßte man noch mal reden: Diese Bonsche-Mischungen mit Vodka-Redbull u.ä. sind echt eklig. Der gute alte Vodka-Lemon steht leider nicht mehr auf der Getränkekarte der Next-Generation. Sehr schade. Trotzdem: Chapeau an Lacoste, wobei man für den Laden eine Sonnenbrille gebraucht hätte – diese ganzen bonbonfarbenen Poloshirts vor weißen Wänden….

März 9, 2011

Champagne-Preis für Lebensfreude für Jan-Josef Liefers

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Gala-Abend im Hotel Louis C. Jacob in Hamburg: Preisträger Jan-Josef Liefers bedankte sich mit einer launigen Rede für den "Champagne-Preis für Lebensfreude"

Rosé Champagner, weißer Champagner, Jahrgangschampagner – den ganzen Abend Champagner. Und dazu ein Fünf-Gänge-Menü von Sternekoch Thomas Martin – dieser Abend ist wirklich etwas besonderes. Und die eingeschworene Gemeinschaft, die sich Jahr für Jahr auf Einladung der „Vereinigung der Champagne-Häuser und Champagner Winzer“ an der Elbchaussee trifft, um dem Preisträger des „Champagne-Preis für Lebensfreude“ zu huldigen, fühlt sich nicht von ungefähr selbst schon reich bedacht. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die Gewinner der letzten Jahre gern vorbeischauen – am Montag war

Hatten sich viel zu erzählen: Sänger Max Raabe und Autorin Dr. Katja Kessler

es z.B. Max Raabe, der es sich nicht nehmen ließ, eigens aus Berlin anzureisen. Trotz des ganzen Stresses, den er gerade wegen seiner neuen CD hat: „Es ist einfach zu schön hier.“ Und man trifft natürlich auch alte Bekannte, die man vielleicht nicht ganz so oft sieht. Im Falle von Raabe Dr. Katja Kessler, Frau von Bild-Mann Kai Dieckmann. Die beiden ratschten bis weit nach Mitternacht noch im Saal, als alle anderen schon an der kuscheligen Bar des Louis C. Jacob standen. Anna Loos war mächtig stolz auf ihren Mann – der wiederum machte ihr eine hinreißende Liebeserklärung in seiner Rede: „Meine Lebensfreude ist Anna“. Ach. Und dann erst die verliebten Blicke der beiden. Das lässt doch immer wieder hoffen. Und wenn die Anna jetzt noch mit „Silly“ den „Echo“ bekommt – dann kann man wohl behaupten, dass das Jahr für die beiden wirklich gut angefangen hat.

Ein Hauch von Frühling

Januar 28, 2011

In aller Freundschaft: Tatjana Patitz bei UNGER

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Eine halbe Stunde nach Ladenschluss drängelte sich die Hamburger Society am Neuen Wall: UNGER hatte nach vier Jahren zum ersten Mal wieder zur „Fashion Show“ geladen – und rund 250 modeinteressierte – und zahlungskräftige – Kundinnen stürmten den Shop, um sich die Frühjahr/Sommerkollektionen 2011 von Design-Größen wie Stella McCartney,  Chloé, Dior, Christian Louboutin uvm. anzuschauen. Einige der Ladies waren dabei pfiffiger als andere: sie hatten den Gatten – sprich dessen Kreditkarte – mit dabei, um sich die auf dem Catwalk gesichteten Lieblingsstücke auch gleich im Anschluss an die Show zu sichern. Wie in Paris wurde auch bei UNGER genau drauf geachtet, wo denn wohl in der ersten Reihe sitzen durfte:Es waren u.a. Jonica Jahr und Marion Fedder sowie, natürlich, der Stargast des Abends: Ex-Top-Model Tatjana Patitz. Die Wahl-Kalifornierin hatte eigens für die Show einen Zwischenstopp in Hamburg gemacht, fühlt sich dem Hause seit vielen Jahren verbunden: „Immerhin habe ich eine meiner ersten Kampagnen für UNGER gemodelt,“ erzählte die einstige Mode-Ikone. Nach rund 40 Minuten war das offizielle Mode-Spektakel vorbei, doch die Gäste feierten bei Lanson-Champagner und Fingerfood („Der blaue Hummer“) noch gut bis Mitternacht.

Marion Fedder, im Gespräch mit Uwe Schröder (Tom Tailor), blieb bis zum Schluss

Tatjana Patitz (li.) mit Styledarling Petra - und die Erkenntnis, dass es IMMER ungünstig ist, neben einem Ex-Top-Model fotografiert zu werden! Foto-Credit: Patrick Lux

November 23, 2010

10 Jahre Sofitel: Party mit französischem Charme

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10 Jahre Sofitel - Champagner, Austern und andere Feinheiten

Man möchte sagen: standesgemäß. Sofitel Direktor Gilles Felgen schloss seine Einladung mit einem feinen „Cordialement“ – ein Blick in die Google-Übersetzung und schon wusste man, dass man „herzlich“ eingeladen war – und dieses französische Flair zog sich dann auch durch den Abend. Wobei – eigentlich war es eher eine deutsch-französische Veranstaltung. Louis Roederer Champagner traf auf Sylter Royal Austern.

Ganz entzückend wohlerzogen - und ein toller DJ: Pierre Sarkozy aka DJ Mosey, Sohn des französischen Präsidenten

Präsidentensohn Pierre Sarkozy aka DJ Mosey auf tanzunwillige Hamburger. Moderatorin

Moderatorin Susann Atwell (li.) trug schon einen Tag vor Verkaufsbeginn die neue Lanvin Kollektion by H&M (hier mit Kunsthändlerin Jenny Falkenberg

Susann Atwell – sehr zum Neid vieler Damen – auf die neue H&M Kollektion by Lanvin. Das Licht war zwar einen Tick zu hell, sodass die große Partynacht ausfiel, dafür aber viel Zeit für gute Gespräche und interessante Menschen blieb. Und, ganz ehrlich, um 01.00 Uhr nachts nach Hause zu gehen, reicht denn ja auch für einen Montagabend, oder?  Unter den Gästen: Moderatorin Susanne Böhm (im achten Monat schwanger), Catwalk-Trainer Jorge Gonzales, HSV-Star Mladen Petric (freute sich besonders darauf Pierre kennenzulernen), Model Dana Schweiger, Moderatorin Sabrina Staubitz und Schauspielerin Jasmin Wagner.

Immer so süß miteinander: Model Sarah Runge und Entertainer Silva Gonzales

Rauf auf die Hüften: Das Dessert-Buffett war unglaublich!

Volles Haus beim 10ten Geburtstag am Alten Wall

Juni 14, 2010

Boris Maskow: Champagner ist eine Leidenschaft

Filed under: Food & Beverage, Lifestyle — Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , — styledarlings @ 7:58 am

Champagner-Botschafter Boris Maskow

Akribisches Arbeiten und ein hohes Maß an Merkfähigkeit sind die Grundvoraussetzungen für seinen Beruf als Jurist. Die Freude an edlen Weinen, insbesondere an Champagner, ist die Eigenschaft des Genießers. Und die Aufgabe des Champagner Botschafters ist für Boris Maskow eine Mission, die er mit Engagement und Leidenschaft betreibt. Bei Styledarlings gibt der ausgewiesene Connaisseur Tipps, worauf der semiprofessionelle Trinker beim Champagner achten sollte und verrät seine geheimen Favoriten.


Boris, wie wird ein Jurist zum Champagner-Botschafter des Comité interprofessionnel du Vin de Champagne? Du wurdest 2009 dazu ernannt.

Wenn man sich paar Jahre lang intensiv mit Champagner befasst, sich nicht nur besinnungslos durchtrinkt, sondern auch mal mit den großen und kleinen Erzeugern vor Ort spricht, sich die Weinberge ansieht, die Grundweine kennenlernt, wenn man durch und durch vom Champagner begeistert ist, dann will man irgendwann mal mehr, als nur den Freundes- und Bekanntenkreis zu missionieren. Nach meiner Überzeugung ist es die Aufgabe eines Champagnerbotschafters, dafür zu sorgen, dass Champagner buchstäblich in aller Munde ist. Als Rechtsanwalt bin ich es außerdem quasi von Berufs wegen gewöhnt, Recht zu haben und richtige Ansichten durchzusetzen. Das konnte der guten Sache ja nur dienlich sein und deshalb habe ich mich für den vom Champagnerdachverband ausgerichteten Wettbewerb angemeldet. Meine persönliche Begeisterung für den Champagner und die Champagne ist also letztlich eine glückliche Verbindung mit meiner Profession eingegangen.

Champagner ist bekanntlich das Edelste aller Getränke – wann hast du für dich festgestellt, für dich ist er mehr als einfach nur ein edler Tropfen?

Ich komme ursprünglich aus Koblenz, der einzigen Stadt an Rhein und Mosel und damit einer Stadt, in deren Einzugsgebiet sich die Weinbauregionen Mittelrhein, Mosel, Rheingau, Rheinhessen und Ahr befinden. Wenn man dann noch in einem wein- und genussfreudigen Haushalt aufwächst, kommt man zwangsläufig mit Sekt, Crémant und Champagner in Berührung. In meiner Jugend habe ich da allerdings nicht groß differenziert und auch später hatte es der Champagner bisweilen schwer, sich gegen die von mir bis heute hochgeschätzten stillen, fruchtsüßen Moselrieslinge im Kabinett- und Spätlesebereich durchzusetzen. Das änderte sich ziemlich schlagartig, nachdem ich mir von meinem ersten selbstverdienten Geld eine Flasche Jahrgangschampagner gekauft hatte. Ich weiß nicht, ob der Eindruck, den ich von dem Champagner hatte dadurch verstärkt wurde, dass ich zum Erwerb der Flasche eine für mich damals beträchtliche Summe investieren musste; jedenfalls wurde mir augenblicklich bewusst: das ist es! Hier geht es nicht nur um Prestige, Luxus, Fêtentrunk und Cliché, sondern hier spielt sich etwas im Glas und am Gaumen ab, das ist einzigartig. Nun, bei dieser Einschätzung ist es dann, um zahlreiche positive und leider auch einige negative Trinkerlebnisse erweitert, geblieben.

Wie müssen wir Genuss-Trinker uns eine Champagner-Verkostung vorstellen? Ist es ähnlich, wie bei einer Weinprobe, bei dem der Wein durch die Zähne gezogen wird, um ihn dann wieder auszuspucken?

Da wird man unterscheiden müssen zwischen Verkostungen, die quasi unter Laborbedingungen stattfinden auf der einen, und reinen Genussproben auf der anderen Seite. Wenn ich im Frühjahr zu den Grundweinproben in die Champagne fahre, dann finden diese Proben in einer sehr konzentrierten Arbeitsatmosphäre statt. Nach außen hat nichts den Anschein von Vergnügen oder Genuss und bei den zig Proben, die genommen werden müssen, ist Spucken obligatorisch. Völlig anders ist es bei Genussproben. Da möchte ich die Früchte der eigenen Verkostungsarbeit genießen können oder mich an der Aromenvielfalt eines perfekt gereiften Champagnerschätzchens weiden. In solchen Proben werden selten mehr als zwanzig Champagner in jeweils eher kleinen Mengen genossen. Bei der Gelegenheit möchte ich sehen, wie sich zwei Champagner im direkten Vergleich verhalten oder ich möchte einen langsamen Anstieg an Komplexität, Aromenvielfalt und Reife mitverfolgen. Auch bei solchen Proben gehört es dazu, dass man bewusst probiert, die geschärften Sinne müssen zuverlässig arbeiten, um das Geschmackserlebnis weitergeben zu können – aber gleichzeitig lasse ich es mir bei solchen Proben nicht nehmen, ein adäquates mehrgängiges Menu zu genießen, denn viele Champagner werden in ihrer Funktion als exzellente Speisenbegleiter völlig unterschätzt. Ich kann deshalb nur jedem raten, Champagnerproben mit begleitendem Menu zu besuchen, das erweitert den Genusshorizont enorm.

Was glaubst du, woher die weltweite Faszination für diese Perle unter den Getränken kommt?

Die Botschaft des Champagners ist seit jeher eine grundpositive, lebensbejahende, eine gute Nachricht und ein Bekenntnis zu überschwänglicher Freude. Natürlich verbindet man mit Champagner auch Luxus, Verschwendungssucht, Sittenverfall und Dekadenz, aber genau diese Mischung aus unbeschwerter Freude und purer Lust am Dasein, die stellenweise ins Delikate, ja Anstößige abzugleiten droht ist es wohl, die den besonderen, einzigartigen Reiz des Champagners ausmacht – unabhängig von seiner Qualität (die, unter uns gesagt, mittlerweile durchaus auch in anderen Regionen der Welt erreicht werden kann).

Gibt es Champagnersorten, die eher von Frauen als von Männern bevorzugt werden?

Schwer zu sagen. Man könnte ja denken, Frauen würden generell einen süsslicheren, flauschigeren Stil bevorzugen, aber beim Champagner ist das nach meiner Erfahrung gar nicht immer so. Es sind oft genug Männer, die sich pinotgeprägte, weiche, weinige und runde Champagner einverleiben, während erstaunlich viele Frauen den ultraherben, mineralischen, rassigen und schlanken, dosagelosen Stil bevorzugen. Vielleicht spiegelt sich darin ja auch etwas von den sonstigen ästhetischen Vorlieben wider, wer weiß? Am ehesten eine Frauendomäne sind allerdings die Rosé-Champagner, Frauen können sich für das Farbenspiel dieser immer stärker nachgefragten Champagner ausgiebig entzücken, Männer sind da meist deutlich reservierter.

Als Laie weiß man oft nicht, von welcher Marke man kaufen soll und greift so auf die bekannten Hersteller wie Pommery, Lanson, Moet&Chandon etc. zurück. Was kann man tun, um mal einen echten Geheimtipp zu bekommen? Und an wen sollte man sich da wenden?

An mich natürlich, dafür bin ich als Champagnerbotschafter ja da. Aber im ernst: Geheimtipps gibt es so einige, gerade in letzter Zeit tut sich bei den kleinen und kleinsten Winzern eine ganze Menge. Der Star unter den Geheimtipwinzern ist der biodynamisch arbeitende Anselme Selosse von Champagne Jacques Selosse aus Avize. In dessen Gefolge gibt es eine ganze Reihe ähnlich guter, aber stilistisch völlig eigenständig arbeitender Bio-Winzer wie Jerôme Prevost, der schwerpunktmäßig auf die Meunier-Traube setzt und David Leclapart, der einen stahligen Stil kultiviert hat. Zu den Tips gehören sicher auch Erzeuger wie Vincent Laval von Champagne George Laval, der beeindruckende Lagenchampagner macht und Cedric Bouchard mit seinen Roses de Jeanne (von seinen winzigen Parzellen kommen Trauben, die noch mit den Füßen abgepresst werden). Einige andere Winzer haben beispielsweise wegen des seit 2000 anhaltend hohen Preisniveaus für Champagner die Traubenlieferungsverträge mit den großen Häusern nicht verlängert und bekommen nun wieder Zugriff auf die Trauben aus ihren eigenen Weinbergen. Was daraus zum Teil entsteht, sind traumhafte Champagner von selten erreichter Klarheit, Brillanz und Tiefe. Der Blanc de Noirs von Ulysse Collin aus dem verschlafenen Nest Congy gehört für mich zu diesen Geheimtips, leider gibt es für Deutschland nur eine Zuteilung von genau 204 Flaschen und ich habe lange überlegt, ob ich diesen Tip überhaupt publik machen sollte oder ob ich nicht einfach alles kaufe, was von diesem Champagner noch zu bekommen ist. Zu den etwas einfacher und in größerer Menge erhältlichen Champagnern zählen natürlich noch die von Jacquesson aus Dizy und Philipponnat aus Mareuil-sur-Ay, beide verfügen in Deutschland über ein gutes Vertriebsnetz. Auch Besserat de Bellefon hat mit dem Blanc de Blancs einen hervorragenden, freilich nicht ganz billigen Champagner im Programm. Auch die Champagner von Drappier und Alfred Gratien sind eigentlich schon keine Geheimtips mehr, gehören aber zusammen mit Bollinger und Pol-Roger zu den empfehlenswerten Champagnern abseits der Supermarktmassenware. Wer sich über die Entwicklungen in der Winzerszene einen Eindruck verschaffen möchte, dem empfehle ich mein Champagnerblog www.sparkling-online.com, dort berichte ich zeitnah von Verkostungen und berichte von meinen Besuchen vor Ort.

Welchen Champagner empfiehlst du unseren Lesern für den Sommer?

Am Tag einen mineralischen, spritzigen Winzerchampagner z.B. den Carpe Diem Extra Brut von Grongnet oder den Blanc de Blancs Grand Cru von Robert Moncuit und für die lauen Abendstunden einen leichten, herrlich fruchtigen und dennoch tiefgründigen Rosé z.B. von Bernard Hatté, Larnaudie-Hirault oder Nominé-Renard.

Juni 12, 2010

Trommeln für den guten Zweck

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So feiern Sieger!

Zum sechsten Mal ließ Ex-Tennisprofi Michael Stich die „Drachen“ los – und sammelte damit viel Geld für seine Kinder-AIDS-Stiftung, € 250.000 in diesem Jahr. 17 Mannschaften kämpften am Freitagnachmittag auf der Hamburger Binnenalster um den Sieg, doch am Ende konnte es nur einen Gewinner geben: Die Titelverteidiger“Beast y Boys“ vom Hamburger East-Hotel. Dort wurde der Sieg dann am Abend auch entsprechend gefeiert – am meisten von denen, die nicht auf dem Treppchen standen.

So sehen Sieger aus!

Auf dem Weg zur Startlinie

Und eins, und eins, und eins...

Um jeden Zentimeter wurde hart gekämpft

Letzte Instruktionen vor dem Rennen von Michael Stich

gleich geht's los...

viel Betrieb am Nachmittag

VIP Shuttle

1. Reihe: Till Demtroeder & Patrick Bach (re)

und wo stehen wir?

Hatte viel Spaß: Till Demtroeder

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