Styledarlings's Blog

Juni 3, 2011

Schokolade, die Gutes tut

Chocri Schokolade

Auch wenn die Sommermonate nicht unbedingt die Monate der Schokolade sind, möchten wir euch diese Schokoladen nicht vorenthalten. Aus dem Kühlschrank genossen stellen sie auch in den heissen Monaten eine echte Köstlichkeit dar. Und der Clou ist, man hat sie – fast – selbst gemacht.

Auf www.chocri.de darf der Schoko-Süchtige seine ganz persönliche Leckerei kreieren.   Ob nun weisse Schokolade belegt mit Bananen-Chips, Basilikum und scharfen Vulcano Cashewnüssen oder lieber Zartbitter mit 72% Kakaoanteil verziert mit sauren Gummischlangen und kandiertem Flieder – der Phantasie und dem persönlichen Geschmack sind keine Grenzen gesetzt. Persönliche Schriftzüge sind genau möglich wie ein Veredelung durch Echtgoldpulver. Es gibt vier Basis-Schokoladen (Vollmilch, Zartbitter, Weisse und Weisse auf Vollmilch) die mit maximal fünf Belegen versehen werden können.

Verwendet wird ausschliesslich Bioschokolade, die fair produziert wird. Die Firmengründer Franz Duge und Michael Bruck dazu:

Franz Duge: „Wir haben uns nicht nur für Bio-Schokolade entschieden, weil die Nachfrage nach Bio-
Produkten steigt. Sondern vielmehr, weil wir davon überzeugt sind, mit Bio-Schokolade einen weiteren
Schritt zur gesunden und nachhaltigen Ernährung unserer Kunden zu gehen. Der bisherige Zuspruch
unserer Kunden gibt uns Recht.
Michael Bruck: Wenn ich daran denke mit wie vielen Chemikalien die Rohstoffe von normaler
Schokolade behandelt werden, dann vergeht mir schon ein wenig der Appetit. Wir möchten, dass
unsere Kunden beruhigt genießen können.“

Franz Duge: Wir möchten mit unserer Entscheidung zur fairen Schokolade ein nachhaltiges
Schokoladen-Wohlbefinden schaffen. Kakao wird in vielen Ländern unter sehr menschenfeindlichen
Bedingungen geerntet und verarbeitet. Um den Kakaobauern einen angemessenen Preis für ihren
Kakao zu bezahlen, haben wir uns dazu entschlossen, die Organisation „Transfair“ zu unterstützen,
die uns dies ermöglicht.
Michael Bruck: Fairer Handel ist ein wichtiger Schritt, den wir mit unterstützen möchten. Es kann
nicht sein, dass wir mit unserem täglichen Konsum mehr oder weniger unfreiwillig, Länder der Dritten
Welt ausbeuten. Ich würde nur ungern ein Unternehmen leiten, das diese Zustände unterstützt.

1% des Schokoladenpreises spenden die Unternehmer an DIV-Kinder e.V., einer in Deutschland ansässigen Hilfsorganisation. Damit werden Kinder an der Elfenbeinküste, der größte Kakaobohnen-Exporteur der Welt, unterstützt.

Franz Duge: Die Gründe dafür liegen auf der Hand: den Kakaobauern geht es trotz steigender
Weltmarktpreise für Kakao nicht besser. Daher haben wir uns entschlossen auf der einen Seite den
Bauern durch „Transfair“ einen angemessenen Preis für ihren Kakao zu bezahlen. Auf der anderen
Seite möchten wir die Strukturen in den meist ärmlichen Kakaoanbauregionen verbessern.
Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützen wir den Verein DIV-Kinder, der in der Elfenbeinküste, dem
größten Kakaoexporteur der Welt, obdachlose, auf sich allein gestellte Kinder unterstützt.
Michael Bruck: Wir haben selbst Freunde in Afrika und wissen aus erster Hand, wie schwer das
Leben dort sein kann. Es sind momentane akute Notstände vorhanden, die nicht einfach durch höhere
Rohstoffpreise aufgehoben werden können.
Konkret werden wir ein Waisenhaus unterstützen. Die erste Aufgabe wird für chocri sein, dort einen
Brunnen zu bauen.

Diese Schokoladen sind nicht nur lecker und individuell, sie tun auch noch Gutes! Viel Spass bei der Herstellung Eurer persönlichen Favoriten!

Mai 13, 2011

Ein Abend mit Marek Erhardt und Hendrik Thoma

Filed under: Gewinnspiel — Schlagwörter: , , , , , , , , — styledarlings @ 10:18 am

Marek Erhardt in Action: Er kocht für Euch am 19. Mai 2011 * Foto: Tim Dobrovolny

Zwei Männer am Herd – und einer an der Bar…

 Hendrik Thoma, Marek Erhardt und André Buddenhagen laden zum Verwöhn-Abend am Winterhuder Marktplatz ein

 Hamburg – Dass Hendrik Thoma ein Faible für gute Weine hat, ist durchaus kein Geheimnis. Schließlich ist der Mann Deutschlands bekanntester Master-Sommelier. Dass allerdings Schauspieler Marek Erhardt ein engagierter Hobby-Koch ist, das wiederum wissen die wenigsten. „Hendrik, Marek und ich kennen uns seit Jahren“, so André Buddenhagen, Geschäftsführer des gleichnamigen Fachmarkts für Elektrogeräte am Winterhuder Markt, „und wir sind alle drei Fans einer guten Küche.“

Nachdem Kevin von Holt, der früher u.a. im Atlantic, im Vier Jahreszeiten und im Site-Hotel gearbeitet hat, jetzt seine Kochschule „Kev’s Kitchen“ bei Buddenhagen im Haus eröffnet hat und dort zusätzlich eine große neue Ausstellung an Liebherr Weinkühlschränken präsentiert wird, waren alle Beteiligten der Meinung, dass das doch gleich zwei gute Anlässe für einen schönen Event sind. Das Ergebnis: die Einladung zur „Exklusiven Weinprobe mit kulinarischen Köstlichkeiten“ ins Haus Buddenhagen. Sehr zur Freude der geladenen Gäste, die dort am 19. Mai in den Genuss der ausgewählten Weinspezialitäten von Hendrik Thoma und der Koch-Kreationen von Marek Erhardt und André Buddenhagen kommen werden. „Auf Hendrik und seine Weinkenntnisse ist ja auf jeden Fall Verlass“, so Buddenhagen, „schließlich ist er Master-Sommelier und davon gibt es in ganz Deutschland nur zwei. Marek und ich haben uns allerdings noch Unterstützung von „Kev’s Kitchen“ erbeten – sicher ist sicher.“

Januar 23, 2011

Spruch des Tages

Filed under: Spruch des Tages — Schlagwörter: , , , , , — styledarlings @ 8:49 am

Essen und trinken
sind die drei schönsten Dinge des Lebens…

(Willy Millowitsch)

Dezember 24, 2010

Weihnachten mit: Verena Wriedt

Filed under: People — Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , — styledarlings @ 2:09 pm

Schön wie ein Weihnachts-Engel: Moderatorin Verena Wriedt

1. Mit wem feierst du Weihnachten?

Weihnachten feier ich mit meiner ganzen Familie und meinem Freund in Florida in der Sonne.

2. Welches ist deine liebste Tradition?

Meine liebste Tradition ist singen. Wir sind nicht textsicher, aber trällern immer Weihnachtslieder. Immer schön:)

3.  Was gibt`s  zu Essen?

Natürlich gibt es Pute, Kartoffeln und Rotkohl!

4.  Was wünscht du dir?

Ich wünsche mir, dass wir alle gesund bleiben!

5.  Worauf freust du dich am meisten?

Am meisten freue ich mich, dass wir alle zusammen sind. 4 Generationen am Weihnachtsbaum vertreten!

6.  Was für Geschenke gibt es?

Was für Geschenke? Na, da lass ich mich überraschen. Hauptsache, wir sind zusammen,dass ist das schönste Geschenk.

Dezember 12, 2010

Weihnachten mit Schauspielerin Sanna Englund

Schauspielerin Sanna Englund

Schauspielerin Sanna Englund (Notruf Hafenkante) hat ein anstrengendes Jahr mit vielen Drehs hinter sich und freut sich nun auf ein paar freie Tag im Kreis ihrer Familie in Heidelberg.

Mit wem feierst Du Weihnachten?

Mit der ganzen Familie und jedem der dazu gehört!

Welches ist Deine liebste Tradition?

Wenn sich alle meine Liebsten immer treu einfinden wegen dem ganzen Weihnachtsding.

Was gibt’s zu Essen?

Ich wünsche mir Sauerbraten…

Was wünschst Du Dir?

…und keine Geschenke!

Worauf freust Du Dich am meisten?

Aufs Schenken und leuchtende Kinderaugen.

Was für Geschenke gibt es?

Wie immer dann doch viel zu viele…!

August 5, 2010

Kochen in Hamburg macht glücklich!

Filed under: Food & Beverage, Lifestyle, Places to be — Schlagwörter: , , , , , , , , , , — styledarlings @ 9:17 am

Das Liebe durch den Magen geht, ist seit langem bekannt – ob es stimmt, ist wahrscheinlich eher unbewiesen. Nichts desto trotz – Essen macht Spaß und glücklich – und noch schöner wird es, wenn man die Speisen selbst zu bereitet hat. Kochen ist schwer angesagt und absolut IN. Restaurant, Caterer und selbstständige Köche bieten in ganz Deutschland Kochkurse zu verschiedenen Themen an, um die Lust am Genuss in die Welt zu tragen.  Die Styledarlings sind bekanntlich absolute Genussmenschen und von daher wollten auch wir mal einen Kochkurs besuchen. Für uns war dabei wichtig, dass wir nicht in einer sterilen Küche stehen, sondern das Ambiente ein wenig an zu Hause erinnert – dieser Anspruch schränkte die Auswahl schon drastisch ein.  Aber wer lange genug sucht und recherchiert wird auch fündig!

Wir entschieden uns für einen Kochkurs bei „Office Food Bernd Schwab“ in Hamburg. Das Unternehmen wurde 2005 gegründet und beliefert verschiedene Firmen in der Hansestadt mit sehr leckerem Mittagessen. Darüber hinaus ist auch das Catering für Events wie Hochzeiten, Geburtstage etc. jederzeit möglich. Und ab sofort bietet Caterer Bernd auch Kochkurse in seinem wunderbaren Loft in Hamburg-Hamm an. Sobald man die Räumlichkeiten betreten hat, fühlt man sich schon wie zu Hause – die offene Küche, deren Wandfarbe nach Jahreszeit wechselt, das große Sofa, welches zu einer kleinen Pause einlädt, viele liebevolle Accessoires im ganzen Raum – hier möchte man eigentlich gleich einziehen.

Bernd Schwab - Inhaber von "Bernd Food"

Zur Begrüßung wurde uns erstmal ein Glas Prosecco gereicht. Der war auch absolut notwendig, nachdem wir die Menütafel gesehen haben. Die las sich zwar ganz phantastisch und man bekam auch sofort Hunger, aber wenn man sonst eher der Restaurantbesucher und Ravioli aus der Dose Koch ist, kann ein 5 Gänge Menü schnell überfordernd wirken.

Und das haben wir gekocht!

Die Gründe, warum wir einen Kochkurs besuchen, waren übrigens sehr unterschiedlich. Eine junge Mutter möchte ihre Tochter gerne gesund und abwechslungsreich bekochen, eine andere Teilnehmerin hat einfach Lust gehabt neue Leute in ungezwungener Atmosphäre kennenzulernen und wieder ein anderer hat Spass daran, von einem Profi die hohe Kunst des Kochens zu erlernen. Und wir? Wir wollten endlich wissen, wie man Zwiebeln schneidet ohne dabei in Tränen auszubrechen!

Und vom Profi haben wir an diesem Abend gelernt! Der Kurs wurde geleitet durch Stephan Kulz, der unter anderem auch im Hamburger Vier Jahreszeiten sein Können erfolgreich unter Beweis stellte. Auf charmante Art und Weise erklärte er uns mit Blick auf die zahlreichen Prosecco Gläser, dass Gläser in der Küche nichts zu suchen hätten – es könnte etwas zerbrechen und Glas im Essen ist wenig genussvoll. OK, leuchtet ein! Rezepte bekamen wir von ihm nicht, dafür aber eine großartige Einführung in alle Arbeitsschritte. Der richtige Umgang mit passenden Messern wurde genauso verständlich erklärt wie das richtige schneiden einer Zwiebel! Wir wissen jetzt zwar immer noch nicht, wie man die Tränen in den Griff bekommt, aber immerhin ist jetzt bekannt, die Wurzel einer Zwiebel wird nicht verarbeitet, denn sie enthält Bitterstoffe! Übrigens, auch Gurken enthalten Bitterstoffen, die sich über die ganze Gurke ziehen, wenn man am falschen Ende beginnt zu schälen! Also nicht am Strunk anfangen zu schälen, sondern vom anderen Ende runter! Da muss man auch erstmal drauf kommen! Ach ja und nicht zu vergessen, gegen den Geruch von Knoblauch hilft nur Kardamom – der neutralisiert den Gestank äh Geruch.

Unser Starkoch des Abends: Stephan Kulz

So, und nun waren wir an der Reihe. Schnell waren die Fans von Salaten, Hauptgerichten und Nachtisch ausgemacht, denn die stellten sich an die passenden Tisch. Teilweise etwas unbeholfen, aber alle mit viel Spaß und Begeisterung bei der Sache, schnippelten, kneteten und rührten wir. Stephan stand uns in jedem Arbeitsschritt hilfreich zur Seite, keine Frage war zu blöd und wirkten wir mit den Messern eher wie Schlachter gab es noch Nachhilfe in Sachen sensible Messerführung. Es wurde viele gelacht und gespasst, Kontakte ergaben sich schnell und ich denke, jeder von uns fragte sich, wie man so viele Gerichte wohl zeitnah und aufeinander abgestimmt fertig stellt. Wir waren skeptisch!

Aber siehe da – unsere  Zweifel waren unbegründet! Nach ca. 2 Stunden war alles in so weit unter Dach und Fach bzw. in den Töpfen, dass wir mit der Vorspeise beginnen konnten! Zu diesem Zeitpunkt sind einige von uns auch schon kurz vor dem Hungertod gewesen – die wunderbaren Gerüche sorgten dafür, dass einem ständig das Wasser im Munde zusammenlief. Am liebevoll gedeckten Tisch durften wir nun endlich Platz nehmen und unsere selbstzubereiteten Speisen genießen.

Das Essen schmeckte phantastisch! Während wir, die uns vorher alle untereinander nicht kannten, am Tisch sassen, bekam man das Gefühl, einen schönen Abend mit Freunden im eigenen Heim zu genießen. Alles, was wir an diesem Abend gelernt haben – über Zwiebeln, Knoblauch, Gurken, Messer und natürlich bzw. vor allem über die gekochten Speisen, kann man problemlos zu Hause anwenden und kochen. Das von Stephan zusammen gestellte Menü ist in jeder Form raffiniert und kreativ, aber nicht so abgehoben, dass man es zwar im Kochkurs kochen kann, jedoch niemals zu Hause allein.

Unser persönliches Highlight des Abends ist übrigens der Vanille-Safran-Schaum über dem Zander gewesen!! Wir übertreiben nicht, wenn wir sagen, dass es sich dabei um eine geschmackliche Explosion am Gaumen handelt!!

Die Styledarlings sagen: Daumen hoch für diesen gelungenen Kochkurs von Office Food Bernd Schwab und Star-Koch Stephan Kulz!

Wer mehr über die angebotenen Kurse wissen möchte, ruft einfach an unter:

Bernds Food

Hammer Steindamm 62
20535 Hamburg
Telefon: 040-79304807

Juli 7, 2010

Diese Flasche macht Frauen glücklich

Filed under: Food & Beverage — Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , — styledarlings @ 7:08 am

Double-Chocolate-Dream - einfach lecker!

Schoko-Junkies aufgepasst, an dieser Backmischung dürft ihr nicht vorüber gehen! Backmischung?? Richtig, eine Backmischung für Schokolade von www.mozzersfinest.de!  Die Fertigmischung in der Flasche ist nicht nur wunderbar dekorativ und eine Zierde für jede Küche, der Inhalt gebacken hat es wirklich in sich! Schoko-Genuß pur! Die 10.50 Euro sind auf jeden Fall gut investiert, auch wenn die Hüfte oder der Bauch aufmucken mag.

Einfach nur noch Milch und Eier dazu, verrühren und ab in den Ofen!

Im Webshop von mozzersfinest gibt es noch viele andere wunderbare Dinge, die in der Küche eines echten Genießerse einfach nicht fehlen dürfen!

Juli 5, 2010

Aus dem Diättagebuch der Styledarlings

Filed under: Lifestyle — Schlagwörter: , , , , , , , , , — styledarlings @ 7:50 am

Wie bereits angekündigt, sind zwei Styledarlings derzeit mit der Reduzierung des Körperumfangs und der Straffung der zu tief gerutschten Körperpartien beschäftigt. Gar nicht so einfach und verdammt hart! Eigentlich ist derzeit nur das Wetter auf unserer Seite, denn an heissen Tagen hat man ohnehin nicht die Lust auf schweres, heisses Essen! Hier ein kleiner Zustandsbericht der ersten Tage – wer übrigens Lust hat, uns zu unterstützen oder gar mit zu machen, sehr gern:  Nutzt doch einfach die Kommentierfunktion zum motivierenden Austausch 😉

Flavia: Es gibt Wörter, die kommen in meinem Sprachgebrauch eigentlich nicht vor – und „Diät“ gehört ganz eindeutig dazu! Nun aber muss ich mich mit dem Wort und noch viel schlimmer, der TAT direkt und nicht verdrängend auseinander setzen. Das hat leider zur Folge, dass ich seit zwei Tagen ständig an Essen denken muss. Vorher habe ich natürlich auch gegessen, aber ich habe selten daran gedacht. Da ich keinen vorgefertigten Diätplan – da war wieder das böse Wort – habe, habe ich mir verschiedene Ernährungspläne zur Gewichtsreduzierung angeschaut. Meine Herren, gibt es da viel! Es gibt sogar eine Blutgruppediät!! Das ist bestimmt so etwas wie Engelchanneling und dafür für mich viel zu esoterisch. Nachdem ich nun gefühlte 3000 Diäten studiert habe, habe ich mich dazu entschlossen, mir aus verschiedenen die Dinge rauszusuchen, die mir gefallen, die mir einleuchten und die auch praktizierbar sind. Wer bitte hat denn Lust und Zeit Mittags eine Stunde zu kochen, um dann am Ende ein frustrierendes, nicht sattmachendes Miniportiönchen herauszubekommen??!! Ich nicht, dass macht mir nur schlechte Laune!

Seit zwei Tagen nun sind Kohlenhydrate in jeder Form am Abend vom Speiseplan gestrichen, am Morgen gibt es eine Scheibe Vollkornbrot mit Geflügelsalami oder fettarmen Käse. Fettarmer Käse ist so ziemlich das Ekligste, was ich je gegessen habe – schmeckt wie ein Gummilappen! Am Mittag gibt es derzeit fettarmen Joghurt – aber der cremig gerührte für den Placeboeffekt – mit Früchten oder Salat. Sollte es wieder kälter werden, muss ich mir etwas anderes ausdenken. Zwischendurch – ja das brauche ich, weil ich ständig Hunger habe – gibt es Buttermilch oder Banane oder Äpfel.  Im Supermarkt gehe ich übrigens nur noch an die Kassen, an denen links und rechts keine Süssigkeiten stehen, die Versuchung ist einfach zu groß. Und dann war da ja noch der Sport. Ich gebe zu, da bin ich noch nicht so wirklich mit weitergekommen. Wobei, ich bin schon einmal schwimmen gewesen – aber das kann man wohl nicht als regelmässige Bewegung bezeichnen. Aber das kommt schon noch….

Petra: Weight Watchers, Trennkost, FdH, keine Kohlenhydrate, Max-Planck-Diät – you name it – I did it. Meistens mit durchaus beachtlichem Erfolg – und immer zum Scheitern verurteilt dank meiner Disziplinlosigkeit. Ich HASSE diese Diätdiven (wobei ich Männer da noch VIEL schlimmer finde), die abends mit Dir essen gehen und dann sagen: „Heute lassen wir’s mal richtig krachen: Ich nehme ein Mineralwasser mit Sprudel und einen kleinen Salat ohne Dressing.“ Bäh. Das braucht wirklich kein Mensch. Essengehen heißt für mich auch: Essen. Was leckeres. Etwas, worauf ich auch wirklich gerade Lust habe. Und – ich funktioniere übers Essen. Will sagen: Essen zur Belohnung. Essen aus Frust. Essen aus Langeweile (wobei der Punkt eigentlich so gut wie nie vorkommt). Und genau daran ist bei mir bisher auch jede so genannte Ernährungsumstellung gescheitert. Theoretisch weiß ich ganz genau, was ich wann essen darf. In der Praxis habe ich aber natürlich immer genau auf das Lust, was gerade Tabu ist. Dreimal, viermal halt ich dann durch, spätestens beim fünften Mal sag ich mir: „Was soll der Geiz. Einmal ist keinmal.“ Und schon bin ich wieder drin in meinem Teufelskreislauf.

Nun aber soll ja alles besser werden. Bei mir steht Mitte September DER große Tag ins Haus, von dem man der weit verbreiteten Ansicht ist, er wäre des Schönste des Lebens. Das hoffe ich natürlich auch, bisher kann ich allerdings nur mit Sicherheit sagen, dass er auf jeden Fall der teuerste Tag meines Lebens werden wird. Aber das ist eine andere Geschichte. Durch einen unglaublichen Zufall, detaillierte Detektivarbeit und ganz viel Glück, bin ich bereits schon seit Anfang des Jahres im Besitz eines wunderschönen Kleides. Einziger Haken: Der Fummel war viel zu klein, als ich ihn endlich in Händen hielt. Gut 1 1/2 Kleidergrößen. In der mir eigenen unerschütterlichen optimistischen Art hab‘ ich mich da im Januar versucht reinzuzwängen und dann entschieden: Das kriege ich hin. Kein Auftrag. Bis Mai war ich zumindest schon soweit, dass ich entspannt rein kam, nur am Busen hat’s nach wie vor gehakt. Mein Schneider meinte, ich solle mir einfach zwei Rippen rausoperieren lassen, dann würde das schon gehen. Da das ja nun irgendwie auch nicht schön ist, haben wir uns darauf geeinigt, dass er diesen Teil – des Kleides, nicht meine Rippen – entsprechend ändern wird. Soweit war also alles gut. Wie gesagt, im Mai. Im Juni fiel mir dann auf, dass meine Jeans, statt, wie im Mai, zu rutschen, schon wieder ganz gut saßen. Und vor zwei Wochen musste ich feststellen, dass ich in eine (sehr enge) Hose schon wieder nur mit Ziehen und Zerren rein kam. Was war passiert? Das Gleiche wie immer: Ich hab‘ die Disziplin an den Haken gehängt.  Statt wie bisher mindestens drei Mal die Woche laufen zu gehen und jeden Morgen wie eine Doofe mindestens eine halbe Stunde auf der Wii rumzuhüpfen, hab‘ ich wieder angefangen, morgens entspannt mit einem Milchkaffee (0,1 % Prozent Fettgehalt in der Milch!) und der Tageszeitung auf dem Balkon zu hocken. Statt komplett auf Alkohol zu verzichten, hab‘ ich dann doch gern mal wieder ein (eher zwei) Glas Wein getrunken oder auch mal einen Vodka Lemon. Und fang‘ nun, d.h. seit diesem Montag,  mal wieder von vorn an… Mein bisheriges Ergebnis: Keine Ahnung. Passend zum Thema ist unsere Waage am Montagmorgen kaputtgegangen. Laufen: kein Mal. Wii: nein. Gesunde Ernährung: Ja, dem Wetter sei Dank gab’s nur Erdbeeren (Pfundweise), Melone mit Schinken und kalte Gurkensuppe (sehr lecker!). Außerdem hab‘ ich mein Fahrrad wieder rausgeholt und bin drei von fünf Tagen in die Agentur geradelt. Ach ja – und das Glas Wein wurde durch Weinschorle ersetzt. Und, ganz ehrlich: gefühlt hat’s auf jeden Fall schon etwas gebracht.

Mai 10, 2010

Ein Geheimtipp – Rheinhessischer Winzer mit italienischen Wurzeln

Über Weine aus aller Welt wird viel geschrieben, über den Geschmack wahrscheinlich noch viel mehr gestritten. und am guten Ende sind sich die sogenannten Weinprofis wie die schreibende Zunft darüber einig, dass die edlen Tropfen berühmter Weingüter auf jeden Fall gut sind. So zumindest scheint es mir manchmal – ein Eindruck, der selbstverständlich trügen kann.

Der reine Weinliebhaber, der aus purer Lebens- und Genussfreude und weit entfernt von tatsächlichem Profiwissen konsumiert, dürfte allerdings recht häufig über die Wortkreationen mit denen Weine beschrieben werden überfordert sein. Der Wein schmeckt nach dunklen Pflaumen? Ich weiß noch nicht einmal, wie helle Pflaumen schmecken! Und nach Leder soll dieser Wein auch noch riechen? Egal wie lange ich schnuppere – ich rieche es nicht! Warum können Weine nicht kurz und allgemein verständlich beschrieben werden? Denn so würde ich mir beim Lesen der Weinbeschreibung nicht wie ein Vollidiot vorkommen, der in seinem Leben noch nie etwas anderes geschmeckt und gerochen hat als Großstadtmief – denn den erkenne ich sofort!

Aber auch in der Weinwelt gibt es diejenigen, die gerne auf große Worte verzichten und sich auf das Wesentliche konzentrieren – die Erzeugung von hochwertigen Weinen, die großartig schmecken. Und einen davon möchte ich Euch gerne vorstellen – ein kleiner Geheimtipp, vor allem für die Freunde der restsüßen Weine!

Winzermeister Peter Mauritius Schreiber ist so einer. Einer, der rackert. Einer, der überlegt und sich nicht durch vorgegebene Trends beirren lässt, sondern sie lieber selbst setzt. Einer, dem neue Ideen durch den Kopf gehen, der aber niemals die mehr als achttausend Jahre dauernde Entwicklung des Weines außer acht lässt. Praktisch über Nacht wandelte Schreiber, 34, den elterlichen Betrieb im rheinhessischen Wonnegau, der bis dahin ein rein Fasswein vermarktendes Unternehmen war, in das Weingut Peter Schreiber um. Sein Ziel, im Flaschenvertrieb Fuß zu fassen, erreichte der ehrgeizige Winzer schnell.

Zusammen mit seinem Vater Peter Schreiber sen. bewirtschaftet er ca. 14 Hektar Weinberge in den besten Lagen um Gundheim, Bechtheim und Westhofen. Seine Spitzenweine keltert Peter Mauritius Schreiber aus den Trauben der Lagen Gundheimer Sonnenberg, Bermersheimer Hasenlauf und Westhofener Rotenstein. „Jeder Jahrgang hat seine Eigenheit und erzählt die Geschichte der vergangenen Arbeit“ so Schreiber. Seine Erfahrung zeigt, dass für Spitzenweine die Weinlage nicht entscheidend ist, denn auch unbedeutende Lagen sind im Stande edle Weine zu liefern.

Die Philosophie des Weingutes „Individualität macht Wein zu Luxus“ zeigt sich darin, dass es manche Weine mehrere Jahre nicht mehr gibt. „Ein stetes und gleichbleibendes Sortiment, das wohlmöglich noch geschmacklich dem letzten Jahrgang angepasst wurde, kommt für mich nicht in Frage“ sagt der Winzermeister. Seine Kunden wissen dies zu schätzen, haben sie doch dadurch die Gewissheit, ein erstklassiges Unikat erworben zu haben.

Entgegen dem allgemeinen Trend hat sich Winzermeister Peter Schreiber den Weinen mit verbliebenem Fruchtzucker verschrieben. „Auch wenn ich damit gegen den allgemeinen Hype schwimme, die Erzeugung edler Spätlesen mit natürlichem Restzucker ist meine Leidenschaft. Dabei achte ich besonders auf eine große Ausgewogenheit der entscheidenden, geschmacklich beeinflussenden Komponenten: Süße und Säure! Diese Weine haben nichts mit den pappigen, süßen Weinen aus den 70iger Jahren zu tun“ betont Schreiber.

Die herausragenden Weine vom Weingut Peter Schreiber bestechen durch pures Trinkvergnügen bei geringem Alkoholgehalt. Sie sind ein schöner Begleiter zur mediterranen oder auch asiatischen Küche. „Ein guter Weißwein muss Spannung erzeugen, lange am Gaumen nachschmecken und dabei immer wieder neue Geschmackseindrücke preisgeben. Mit der Erzeugung meiner restsüßen Spätlesen, möchte ich vor allem den Weinkonsumenten wieder für diesen Ausbaustil sensibilisieren, der aus heutiger Sicht aufgrund eines sich stark etablierten Trends zu trockenen Weißweinen in Deutschland zu wenig Beachtung findet. Gerade hier ist es wichtig mit Überzeugungsarbeit aufzuzeigen, das die plumpe süße Welle finessenreichen hochwertigen Tropfen gewichen ist“ sagt der Winzer voller Überzeugung.

Wer noch auf der Suche nach einem passenden Sommerwein ist, sollte sich an Peter Schreiber wenden! Die Weine sind derzeit nur über das Weingut selbst erhältlich, aber ich bin sicher, in absehbarer Zeit werden diese schönen Weine auch bei Händlern in der ein oder anderen Stadt erhältlich es sein. Es lohnt sich!

Was diesen Winzer so sympathisch macht? Er sträubt sich geradezu gegen ausführliche Weinbeschreibungen!!! Natürlich gibt er die Informationen, ob ein Wein trocken, fein-herb, lieblich etc. ist, aber dann ist auch schon Schluss! Er gibt mir keine Aromen vor, die ich ohnehin nicht schmecken würde bzw. die ich mir auch gar nicht vorstellen kann. Die Fans seiner Weine bilden ihr Urteil ganz unbeeinflusst von ihm – er hört seinen Kunden nur zu, wenn sie ihm erklären, was sie gerne mögen und spricht dann eine Empfehlung ohne großes Brimborium aus – das ist das Geheimnis seines Erfolges! Zumindest meiner Meinung nach.

Wer mehr erfahren möchte klickt auf das Foto

Peter Schreiber - der Winzer aus Rheinhessen mit italienischen Wurzeln

Peter Schreiber - der Winzer aus Rheinhessen mit italienischen Wurzeln

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

%d Bloggern gefällt das: