Styledarlings's Blog

September 30, 2011

„Beam me up, Scotty!“ Mit der GIGA 5 eröffnet JURA eine neue Kaffee-Dimensionen

Eröffnet neue Kaffee-Dimensionen - allerdings auch preislich... die GIGA 5

Jeder Kaffeetrinker kennt das: Der Morgen ist gelaufen, ohne eine gute Tasse des braunen Lebenselexiers. Dabei streiten die Experten natürlich immer gern, wie genau man denn nun zur perfekten Tasse Kaffee kommt – ob per Hand oder durch die Maschine. Für die Leute von JURA steht das seit der IFA gänzlich außer Frage: Dort präsentierten sie voller Stolz ihr neues Prachtstück, die GIGA 5.

Optisch – wie technisch –  ist der Kaffeevollautomat ein Gigant, von JURA wie folgt beschrieben:

Perfektion. Präzision. Professionalität

Für höchste Ansprüche an Performance, Ästhetik und Perfektion im Segment der Vollautomaten gilt ab sofort ein neuer Maßstab: Professionelle Technologie hält Einzug in den anspruchsvollen Haushalt – und sorgt für noch nie dagewesene Spezialitätenvielfalt und ultimativen Kaffeegenuss.

  • Flüsterleise und schnell dank zwei professionellen Keramikscheibenmahlwerken
  • Milch und Kaffee gleichzeitig dank zwei Flowmeter, zwei Pumpen und zwei separaten Heizsystemen
  • Insgesamt 19 Produkte auf Knopfdruck
  • Direkt zum Ziel dank einem durchdachten, intuitiven Bedienkonzept mit TFT-Display,
  • Maximaler Purismus für ein vollendetes Rundumdesign

Hört sich leider ein bisschen staubtrocken an – ist aber im wahren Leben genial. Selbst Handfilter-Fans haben – im Beisein der Styledarlings – zugegeben, dass der Latte Macchiato aus dieser Maschine ein Traum ist. Wie immer im Leben, hat allerdings auch hier guter Geschmack seinen Preis, der allerdings im Falle der GIGA 5 nur auf Anfrage verraten wird…

http://www.jura.com/de

Juni 3, 2011

Schokolade, die Gutes tut

Chocri Schokolade

Auch wenn die Sommermonate nicht unbedingt die Monate der Schokolade sind, möchten wir euch diese Schokoladen nicht vorenthalten. Aus dem Kühlschrank genossen stellen sie auch in den heissen Monaten eine echte Köstlichkeit dar. Und der Clou ist, man hat sie – fast – selbst gemacht.

Auf www.chocri.de darf der Schoko-Süchtige seine ganz persönliche Leckerei kreieren.   Ob nun weisse Schokolade belegt mit Bananen-Chips, Basilikum und scharfen Vulcano Cashewnüssen oder lieber Zartbitter mit 72% Kakaoanteil verziert mit sauren Gummischlangen und kandiertem Flieder – der Phantasie und dem persönlichen Geschmack sind keine Grenzen gesetzt. Persönliche Schriftzüge sind genau möglich wie ein Veredelung durch Echtgoldpulver. Es gibt vier Basis-Schokoladen (Vollmilch, Zartbitter, Weisse und Weisse auf Vollmilch) die mit maximal fünf Belegen versehen werden können.

Verwendet wird ausschliesslich Bioschokolade, die fair produziert wird. Die Firmengründer Franz Duge und Michael Bruck dazu:

Franz Duge: „Wir haben uns nicht nur für Bio-Schokolade entschieden, weil die Nachfrage nach Bio-
Produkten steigt. Sondern vielmehr, weil wir davon überzeugt sind, mit Bio-Schokolade einen weiteren
Schritt zur gesunden und nachhaltigen Ernährung unserer Kunden zu gehen. Der bisherige Zuspruch
unserer Kunden gibt uns Recht.
Michael Bruck: Wenn ich daran denke mit wie vielen Chemikalien die Rohstoffe von normaler
Schokolade behandelt werden, dann vergeht mir schon ein wenig der Appetit. Wir möchten, dass
unsere Kunden beruhigt genießen können.“

Franz Duge: Wir möchten mit unserer Entscheidung zur fairen Schokolade ein nachhaltiges
Schokoladen-Wohlbefinden schaffen. Kakao wird in vielen Ländern unter sehr menschenfeindlichen
Bedingungen geerntet und verarbeitet. Um den Kakaobauern einen angemessenen Preis für ihren
Kakao zu bezahlen, haben wir uns dazu entschlossen, die Organisation „Transfair“ zu unterstützen,
die uns dies ermöglicht.
Michael Bruck: Fairer Handel ist ein wichtiger Schritt, den wir mit unterstützen möchten. Es kann
nicht sein, dass wir mit unserem täglichen Konsum mehr oder weniger unfreiwillig, Länder der Dritten
Welt ausbeuten. Ich würde nur ungern ein Unternehmen leiten, das diese Zustände unterstützt.

1% des Schokoladenpreises spenden die Unternehmer an DIV-Kinder e.V., einer in Deutschland ansässigen Hilfsorganisation. Damit werden Kinder an der Elfenbeinküste, der größte Kakaobohnen-Exporteur der Welt, unterstützt.

Franz Duge: Die Gründe dafür liegen auf der Hand: den Kakaobauern geht es trotz steigender
Weltmarktpreise für Kakao nicht besser. Daher haben wir uns entschlossen auf der einen Seite den
Bauern durch „Transfair“ einen angemessenen Preis für ihren Kakao zu bezahlen. Auf der anderen
Seite möchten wir die Strukturen in den meist ärmlichen Kakaoanbauregionen verbessern.
Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützen wir den Verein DIV-Kinder, der in der Elfenbeinküste, dem
größten Kakaoexporteur der Welt, obdachlose, auf sich allein gestellte Kinder unterstützt.
Michael Bruck: Wir haben selbst Freunde in Afrika und wissen aus erster Hand, wie schwer das
Leben dort sein kann. Es sind momentane akute Notstände vorhanden, die nicht einfach durch höhere
Rohstoffpreise aufgehoben werden können.
Konkret werden wir ein Waisenhaus unterstützen. Die erste Aufgabe wird für chocri sein, dort einen
Brunnen zu bauen.

Diese Schokoladen sind nicht nur lecker und individuell, sie tun auch noch Gutes! Viel Spass bei der Herstellung Eurer persönlichen Favoriten!

November 9, 2010

Berauschendes der Winzer Schreiber und Danner

Terra Incognita Riesling vom Weingut Peter Schreiber

Der Herbst, den aktuellen Temperaturen nach bereits Winter, ist endgültig in Deutschland eingezogen. Die Zeiten, in denen man in leichter Kleidung Cocktail schlürfenderweise in den Biergärten der Nation gehockt hat, sind vorbei.  Zeit sich anderen Getränken zu widmen, die aus  Sicht der Styledarlings auch auf dem Weihnachtstisch gut aufgehoben sind.

Weisswein-Freunden empfehlen wir den RIESLING TERRA INCOGNITA SPÄTLESE 2009 vom Weingut Peter Schreiber in Gundheim, Rheinhessen. Dieser Riesling ist ein echter Knaller und wenn wir von einer geschmacklichen Explosion am Gaumen sprechen, ist es keine Untertreibung. In der Nase zeigen sich feine Aromen von Rose und Honig. Auf der Zunge ein sehr ausgewogenes Säure/Süßespiel (nein, der Wein ist nicht pappig süss!). Auch hier wieder honigartige Töne. Am Gaumen entfaltet sich eine feine Würze, die an Minze erinnert.

Aus unserer Sicht passt er wunderbar zur Ente, Gans und Rinderbraten – aber auch zu Karpfen blau können wir ihn uns gut vorstellen. Keine Sorge, Terra Incognita ist auch ohne alles trinkbar. Interessant an diesem Wein ist, wie stark er sich nach Öffnung der Flasche verändert – mit jedem Glas wird er besser. So etwas haben wir in dieser Form selten erlebt – und wir trinken wirklich viele Weine 😉

Beim Best of Riesling Wettbewerb erhielt der Wein 95 Punkte, die Zeitschrift Selection zeichnete den Terra Incognita mit 4 Sternen aus.

Preis: 7,- Euro

Noch dürfen wir nicht darüber schreiben, aber aus sehr sicherer Quelle wissen wir – ok, wir durften schon verkosten – dass Winzermeister Peter Schreiber in Kürze seine neuen Rotweine auf den Markt bringen wird. Und die sind echt der Hammer 😉

Pinot Noir Typ 3 vom Weingut Danner

Selbstverständlich haben wir auch einen Tipp für die Liebhaber des Rotweines. Die Styledarlings haben den Pinot Noir Typ 3 vom Weingut Danner für sich entdeckt. In der Nase machen sich leichte Lobeeraromen breit, angenehme Tannine, sehr weich und voll im Mund. Ein kraftvoller Wein ohne erschlagende Wirkung mit schöner Dichte. Den kann man gut über Stunden trinken und es wird einem nicht zu viel.

Typ 3 steht beim Weingut Danner übrigens für Reifung in kleinen Eichenfässern.

Auch dieser Wein passt hervorragend zu deftigem Essen. Und wer ihn lieber so trinkt, sollte sich unbedingt tollen Käse dazu besorgen.

Kosten: 26,- Euro

Wer rechtzeitig bestellt, kann schon in wenigen Tagen genauso schwärmen wie wir 😉

August 5, 2010

Kochen in Hamburg macht glücklich!

Filed under: Food & Beverage, Lifestyle, Places to be — Schlagwörter: , , , , , , , , , , — styledarlings @ 9:17 am

Das Liebe durch den Magen geht, ist seit langem bekannt – ob es stimmt, ist wahrscheinlich eher unbewiesen. Nichts desto trotz – Essen macht Spaß und glücklich – und noch schöner wird es, wenn man die Speisen selbst zu bereitet hat. Kochen ist schwer angesagt und absolut IN. Restaurant, Caterer und selbstständige Köche bieten in ganz Deutschland Kochkurse zu verschiedenen Themen an, um die Lust am Genuss in die Welt zu tragen.  Die Styledarlings sind bekanntlich absolute Genussmenschen und von daher wollten auch wir mal einen Kochkurs besuchen. Für uns war dabei wichtig, dass wir nicht in einer sterilen Küche stehen, sondern das Ambiente ein wenig an zu Hause erinnert – dieser Anspruch schränkte die Auswahl schon drastisch ein.  Aber wer lange genug sucht und recherchiert wird auch fündig!

Wir entschieden uns für einen Kochkurs bei „Office Food Bernd Schwab“ in Hamburg. Das Unternehmen wurde 2005 gegründet und beliefert verschiedene Firmen in der Hansestadt mit sehr leckerem Mittagessen. Darüber hinaus ist auch das Catering für Events wie Hochzeiten, Geburtstage etc. jederzeit möglich. Und ab sofort bietet Caterer Bernd auch Kochkurse in seinem wunderbaren Loft in Hamburg-Hamm an. Sobald man die Räumlichkeiten betreten hat, fühlt man sich schon wie zu Hause – die offene Küche, deren Wandfarbe nach Jahreszeit wechselt, das große Sofa, welches zu einer kleinen Pause einlädt, viele liebevolle Accessoires im ganzen Raum – hier möchte man eigentlich gleich einziehen.

Bernd Schwab - Inhaber von "Bernd Food"

Zur Begrüßung wurde uns erstmal ein Glas Prosecco gereicht. Der war auch absolut notwendig, nachdem wir die Menütafel gesehen haben. Die las sich zwar ganz phantastisch und man bekam auch sofort Hunger, aber wenn man sonst eher der Restaurantbesucher und Ravioli aus der Dose Koch ist, kann ein 5 Gänge Menü schnell überfordernd wirken.

Und das haben wir gekocht!

Die Gründe, warum wir einen Kochkurs besuchen, waren übrigens sehr unterschiedlich. Eine junge Mutter möchte ihre Tochter gerne gesund und abwechslungsreich bekochen, eine andere Teilnehmerin hat einfach Lust gehabt neue Leute in ungezwungener Atmosphäre kennenzulernen und wieder ein anderer hat Spass daran, von einem Profi die hohe Kunst des Kochens zu erlernen. Und wir? Wir wollten endlich wissen, wie man Zwiebeln schneidet ohne dabei in Tränen auszubrechen!

Und vom Profi haben wir an diesem Abend gelernt! Der Kurs wurde geleitet durch Stephan Kulz, der unter anderem auch im Hamburger Vier Jahreszeiten sein Können erfolgreich unter Beweis stellte. Auf charmante Art und Weise erklärte er uns mit Blick auf die zahlreichen Prosecco Gläser, dass Gläser in der Küche nichts zu suchen hätten – es könnte etwas zerbrechen und Glas im Essen ist wenig genussvoll. OK, leuchtet ein! Rezepte bekamen wir von ihm nicht, dafür aber eine großartige Einführung in alle Arbeitsschritte. Der richtige Umgang mit passenden Messern wurde genauso verständlich erklärt wie das richtige schneiden einer Zwiebel! Wir wissen jetzt zwar immer noch nicht, wie man die Tränen in den Griff bekommt, aber immerhin ist jetzt bekannt, die Wurzel einer Zwiebel wird nicht verarbeitet, denn sie enthält Bitterstoffe! Übrigens, auch Gurken enthalten Bitterstoffen, die sich über die ganze Gurke ziehen, wenn man am falschen Ende beginnt zu schälen! Also nicht am Strunk anfangen zu schälen, sondern vom anderen Ende runter! Da muss man auch erstmal drauf kommen! Ach ja und nicht zu vergessen, gegen den Geruch von Knoblauch hilft nur Kardamom – der neutralisiert den Gestank äh Geruch.

Unser Starkoch des Abends: Stephan Kulz

So, und nun waren wir an der Reihe. Schnell waren die Fans von Salaten, Hauptgerichten und Nachtisch ausgemacht, denn die stellten sich an die passenden Tisch. Teilweise etwas unbeholfen, aber alle mit viel Spaß und Begeisterung bei der Sache, schnippelten, kneteten und rührten wir. Stephan stand uns in jedem Arbeitsschritt hilfreich zur Seite, keine Frage war zu blöd und wirkten wir mit den Messern eher wie Schlachter gab es noch Nachhilfe in Sachen sensible Messerführung. Es wurde viele gelacht und gespasst, Kontakte ergaben sich schnell und ich denke, jeder von uns fragte sich, wie man so viele Gerichte wohl zeitnah und aufeinander abgestimmt fertig stellt. Wir waren skeptisch!

Aber siehe da – unsere  Zweifel waren unbegründet! Nach ca. 2 Stunden war alles in so weit unter Dach und Fach bzw. in den Töpfen, dass wir mit der Vorspeise beginnen konnten! Zu diesem Zeitpunkt sind einige von uns auch schon kurz vor dem Hungertod gewesen – die wunderbaren Gerüche sorgten dafür, dass einem ständig das Wasser im Munde zusammenlief. Am liebevoll gedeckten Tisch durften wir nun endlich Platz nehmen und unsere selbstzubereiteten Speisen genießen.

Das Essen schmeckte phantastisch! Während wir, die uns vorher alle untereinander nicht kannten, am Tisch sassen, bekam man das Gefühl, einen schönen Abend mit Freunden im eigenen Heim zu genießen. Alles, was wir an diesem Abend gelernt haben – über Zwiebeln, Knoblauch, Gurken, Messer und natürlich bzw. vor allem über die gekochten Speisen, kann man problemlos zu Hause anwenden und kochen. Das von Stephan zusammen gestellte Menü ist in jeder Form raffiniert und kreativ, aber nicht so abgehoben, dass man es zwar im Kochkurs kochen kann, jedoch niemals zu Hause allein.

Unser persönliches Highlight des Abends ist übrigens der Vanille-Safran-Schaum über dem Zander gewesen!! Wir übertreiben nicht, wenn wir sagen, dass es sich dabei um eine geschmackliche Explosion am Gaumen handelt!!

Die Styledarlings sagen: Daumen hoch für diesen gelungenen Kochkurs von Office Food Bernd Schwab und Star-Koch Stephan Kulz!

Wer mehr über die angebotenen Kurse wissen möchte, ruft einfach an unter:

Bernds Food

Hammer Steindamm 62
20535 Hamburg
Telefon: 040-79304807

Juli 11, 2010

Es gibt Eis – Eistee, Baby!

Filed under: Food & Beverage, Lifestyle — Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , — styledarlings @ 8:24 am

Eistee von Dallmayr Fotocredit: Alois Dallmayr Kaffee oHG

Nach den Temperaturen der letzten Woche haben die Styledarlings mindestens ein Pool Wasser ausgetrunken, um sich einigermassen abzukühlen und den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Nur Wasser allerdings ist auf Dauer ziemlich eintönig und der Gaumen verlangt nach etwas mit Geschmack. Und den k haben wir gefunden – nämlich Eistee aus dem Hause Dallmayr!

Wer Dallmayr nur mit Kaffee in Verbindung bringt, irrt nämlich gewaltig. Das Traditionshaus bringt jedes Jahr im Sommer eine leckere Eisteemischung auf den Markt. Die feinaromatisch Teemischung besteht aus Rooibuschtee, Hibiskusblüten, Grünem Tee, Schwarzem Tee, Apfelstücken, Lemongras, Orangenschalen und natürlichen Aromen. Die Zutaten stammen alle aus anerkanntem ökologischen Anbau.

Der Eistee schmeckt wunderbar erfrischend, die Zitrusaromen geben einem das Gefühl über eine Orangen- und Zitronenplantage zu schlendern, und das Allerbeste: Die Körpertemperatur dankt einem dieses herrliche Getränk!

Wichtig zu wissen ist, Eistee muss nach dem Ziehen (ca. 3 Minunten) schockartig gekühlt werden! Nur so bleiben die Aromen, der Geschmack und die Wirkstoffe erhalten.

Die Zubereitung ist ganz einfach: 4-5 Esslöffel Tee mit 0,5 l heissem Wasser übergiessen, 3 Minuten ziehen lassen und dann den Tee über 500gr. Eis oder Eiswasser giessen. Fertig ist der Eistee!

Daumen hoch für den Eistee von Dallmayr!

Schnell und unkompliziert – wer hat bei der Hitze schon Lust, die Kaufhäuser zu durchforsten – kann man die tolle Teemischung hier bestellen:  http://www.dallmayr-versand.de/epages/Dallmayr.sf/de_DE/?ObjectID=7845

Juli 7, 2010

Diese Flasche macht Frauen glücklich

Filed under: Food & Beverage — Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , — styledarlings @ 7:08 am

Double-Chocolate-Dream - einfach lecker!

Schoko-Junkies aufgepasst, an dieser Backmischung dürft ihr nicht vorüber gehen! Backmischung?? Richtig, eine Backmischung für Schokolade von www.mozzersfinest.de!  Die Fertigmischung in der Flasche ist nicht nur wunderbar dekorativ und eine Zierde für jede Küche, der Inhalt gebacken hat es wirklich in sich! Schoko-Genuß pur! Die 10.50 Euro sind auf jeden Fall gut investiert, auch wenn die Hüfte oder der Bauch aufmucken mag.

Einfach nur noch Milch und Eier dazu, verrühren und ab in den Ofen!

Im Webshop von mozzersfinest gibt es noch viele andere wunderbare Dinge, die in der Küche eines echten Genießerse einfach nicht fehlen dürfen!

Juni 16, 2010

„Fleur“ – sinnlich und betörend

Filed under: Food & Beverage, Lifestyle — Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , — styledarlings @ 7:10 am

"Fleur" Weißwein aus der Kernertraube

„Fleur“ – kommt der Sommer nicht zu uns, helfen wir mit diesem phantastischen Wein nach und schwelgen ein wenig in sommerlichen Gedanken.

Die Styledarlings durften den Weißwein vom Weingut Peter Schreiber als eine der ersten probieren und was sollen wir sagen? Unsere Erwartungen wurden mehr als übertroffen! Wer noch auf der Suche nach einem schönen Terrassenwein ist, sollte Fleur auf jeden Fall probieren.

Schon beim hinriechen ins Glas spielt die Phantasie verrückt!  Zart würzige Noten, die an Muskat gepaart mit Rosenduft erinnern an eine Blumenwiese nach einem warmen Sommerregen.

Die erste Berührung mit dem edlen Tropfen fühlt sich an der Zunge zart perlend an,  welches mehr und mehr einer starken Würze weicht. Es schwingt ein Hauch von Pfeffer- und Anistönen am Gaumen.

Der erste Schluck ist die geschmackliche Offenbarung pur! Der hintere Gaumen wird von einem zunächst kühlendem Eindruck stimuliert, der sich anschliessend zu einem langen würzig, fruchtigem Finale wandelt. Ein weiches wohliges Gefühl macht sich breit und man möchte einfach nur noch mehr…..

„Fleur“ sollte schön kühl getrunken werden und eignet sich hervorragend zu Pasta-Gerichten, gegrilltem Fisch, Salat oder auch als Partywein. Ausprobiert haben wir es bisher noch nicht, aber wir glauben, der Wein ist auch die ideale Ergänzung für alle,  die die scharfe Küche bevorzugen.

Freunde des hochwertigen Weines werden sich jetzt freuen – die Flasche kostet 6,- Euro und ist erhältlich auf dem Weingut Peter Schreiber. Den sympathischen Winzer haben wir euch bereits vorgestellt.

Von unserer Seite aus: Daumen hoch für Fleur!

Juni 14, 2010

Boris Maskow: Champagner ist eine Leidenschaft

Filed under: Food & Beverage, Lifestyle — Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , — styledarlings @ 7:58 am

Champagner-Botschafter Boris Maskow

Akribisches Arbeiten und ein hohes Maß an Merkfähigkeit sind die Grundvoraussetzungen für seinen Beruf als Jurist. Die Freude an edlen Weinen, insbesondere an Champagner, ist die Eigenschaft des Genießers. Und die Aufgabe des Champagner Botschafters ist für Boris Maskow eine Mission, die er mit Engagement und Leidenschaft betreibt. Bei Styledarlings gibt der ausgewiesene Connaisseur Tipps, worauf der semiprofessionelle Trinker beim Champagner achten sollte und verrät seine geheimen Favoriten.


Boris, wie wird ein Jurist zum Champagner-Botschafter des Comité interprofessionnel du Vin de Champagne? Du wurdest 2009 dazu ernannt.

Wenn man sich paar Jahre lang intensiv mit Champagner befasst, sich nicht nur besinnungslos durchtrinkt, sondern auch mal mit den großen und kleinen Erzeugern vor Ort spricht, sich die Weinberge ansieht, die Grundweine kennenlernt, wenn man durch und durch vom Champagner begeistert ist, dann will man irgendwann mal mehr, als nur den Freundes- und Bekanntenkreis zu missionieren. Nach meiner Überzeugung ist es die Aufgabe eines Champagnerbotschafters, dafür zu sorgen, dass Champagner buchstäblich in aller Munde ist. Als Rechtsanwalt bin ich es außerdem quasi von Berufs wegen gewöhnt, Recht zu haben und richtige Ansichten durchzusetzen. Das konnte der guten Sache ja nur dienlich sein und deshalb habe ich mich für den vom Champagnerdachverband ausgerichteten Wettbewerb angemeldet. Meine persönliche Begeisterung für den Champagner und die Champagne ist also letztlich eine glückliche Verbindung mit meiner Profession eingegangen.

Champagner ist bekanntlich das Edelste aller Getränke – wann hast du für dich festgestellt, für dich ist er mehr als einfach nur ein edler Tropfen?

Ich komme ursprünglich aus Koblenz, der einzigen Stadt an Rhein und Mosel und damit einer Stadt, in deren Einzugsgebiet sich die Weinbauregionen Mittelrhein, Mosel, Rheingau, Rheinhessen und Ahr befinden. Wenn man dann noch in einem wein- und genussfreudigen Haushalt aufwächst, kommt man zwangsläufig mit Sekt, Crémant und Champagner in Berührung. In meiner Jugend habe ich da allerdings nicht groß differenziert und auch später hatte es der Champagner bisweilen schwer, sich gegen die von mir bis heute hochgeschätzten stillen, fruchtsüßen Moselrieslinge im Kabinett- und Spätlesebereich durchzusetzen. Das änderte sich ziemlich schlagartig, nachdem ich mir von meinem ersten selbstverdienten Geld eine Flasche Jahrgangschampagner gekauft hatte. Ich weiß nicht, ob der Eindruck, den ich von dem Champagner hatte dadurch verstärkt wurde, dass ich zum Erwerb der Flasche eine für mich damals beträchtliche Summe investieren musste; jedenfalls wurde mir augenblicklich bewusst: das ist es! Hier geht es nicht nur um Prestige, Luxus, Fêtentrunk und Cliché, sondern hier spielt sich etwas im Glas und am Gaumen ab, das ist einzigartig. Nun, bei dieser Einschätzung ist es dann, um zahlreiche positive und leider auch einige negative Trinkerlebnisse erweitert, geblieben.

Wie müssen wir Genuss-Trinker uns eine Champagner-Verkostung vorstellen? Ist es ähnlich, wie bei einer Weinprobe, bei dem der Wein durch die Zähne gezogen wird, um ihn dann wieder auszuspucken?

Da wird man unterscheiden müssen zwischen Verkostungen, die quasi unter Laborbedingungen stattfinden auf der einen, und reinen Genussproben auf der anderen Seite. Wenn ich im Frühjahr zu den Grundweinproben in die Champagne fahre, dann finden diese Proben in einer sehr konzentrierten Arbeitsatmosphäre statt. Nach außen hat nichts den Anschein von Vergnügen oder Genuss und bei den zig Proben, die genommen werden müssen, ist Spucken obligatorisch. Völlig anders ist es bei Genussproben. Da möchte ich die Früchte der eigenen Verkostungsarbeit genießen können oder mich an der Aromenvielfalt eines perfekt gereiften Champagnerschätzchens weiden. In solchen Proben werden selten mehr als zwanzig Champagner in jeweils eher kleinen Mengen genossen. Bei der Gelegenheit möchte ich sehen, wie sich zwei Champagner im direkten Vergleich verhalten oder ich möchte einen langsamen Anstieg an Komplexität, Aromenvielfalt und Reife mitverfolgen. Auch bei solchen Proben gehört es dazu, dass man bewusst probiert, die geschärften Sinne müssen zuverlässig arbeiten, um das Geschmackserlebnis weitergeben zu können – aber gleichzeitig lasse ich es mir bei solchen Proben nicht nehmen, ein adäquates mehrgängiges Menu zu genießen, denn viele Champagner werden in ihrer Funktion als exzellente Speisenbegleiter völlig unterschätzt. Ich kann deshalb nur jedem raten, Champagnerproben mit begleitendem Menu zu besuchen, das erweitert den Genusshorizont enorm.

Was glaubst du, woher die weltweite Faszination für diese Perle unter den Getränken kommt?

Die Botschaft des Champagners ist seit jeher eine grundpositive, lebensbejahende, eine gute Nachricht und ein Bekenntnis zu überschwänglicher Freude. Natürlich verbindet man mit Champagner auch Luxus, Verschwendungssucht, Sittenverfall und Dekadenz, aber genau diese Mischung aus unbeschwerter Freude und purer Lust am Dasein, die stellenweise ins Delikate, ja Anstößige abzugleiten droht ist es wohl, die den besonderen, einzigartigen Reiz des Champagners ausmacht – unabhängig von seiner Qualität (die, unter uns gesagt, mittlerweile durchaus auch in anderen Regionen der Welt erreicht werden kann).

Gibt es Champagnersorten, die eher von Frauen als von Männern bevorzugt werden?

Schwer zu sagen. Man könnte ja denken, Frauen würden generell einen süsslicheren, flauschigeren Stil bevorzugen, aber beim Champagner ist das nach meiner Erfahrung gar nicht immer so. Es sind oft genug Männer, die sich pinotgeprägte, weiche, weinige und runde Champagner einverleiben, während erstaunlich viele Frauen den ultraherben, mineralischen, rassigen und schlanken, dosagelosen Stil bevorzugen. Vielleicht spiegelt sich darin ja auch etwas von den sonstigen ästhetischen Vorlieben wider, wer weiß? Am ehesten eine Frauendomäne sind allerdings die Rosé-Champagner, Frauen können sich für das Farbenspiel dieser immer stärker nachgefragten Champagner ausgiebig entzücken, Männer sind da meist deutlich reservierter.

Als Laie weiß man oft nicht, von welcher Marke man kaufen soll und greift so auf die bekannten Hersteller wie Pommery, Lanson, Moet&Chandon etc. zurück. Was kann man tun, um mal einen echten Geheimtipp zu bekommen? Und an wen sollte man sich da wenden?

An mich natürlich, dafür bin ich als Champagnerbotschafter ja da. Aber im ernst: Geheimtipps gibt es so einige, gerade in letzter Zeit tut sich bei den kleinen und kleinsten Winzern eine ganze Menge. Der Star unter den Geheimtipwinzern ist der biodynamisch arbeitende Anselme Selosse von Champagne Jacques Selosse aus Avize. In dessen Gefolge gibt es eine ganze Reihe ähnlich guter, aber stilistisch völlig eigenständig arbeitender Bio-Winzer wie Jerôme Prevost, der schwerpunktmäßig auf die Meunier-Traube setzt und David Leclapart, der einen stahligen Stil kultiviert hat. Zu den Tips gehören sicher auch Erzeuger wie Vincent Laval von Champagne George Laval, der beeindruckende Lagenchampagner macht und Cedric Bouchard mit seinen Roses de Jeanne (von seinen winzigen Parzellen kommen Trauben, die noch mit den Füßen abgepresst werden). Einige andere Winzer haben beispielsweise wegen des seit 2000 anhaltend hohen Preisniveaus für Champagner die Traubenlieferungsverträge mit den großen Häusern nicht verlängert und bekommen nun wieder Zugriff auf die Trauben aus ihren eigenen Weinbergen. Was daraus zum Teil entsteht, sind traumhafte Champagner von selten erreichter Klarheit, Brillanz und Tiefe. Der Blanc de Noirs von Ulysse Collin aus dem verschlafenen Nest Congy gehört für mich zu diesen Geheimtips, leider gibt es für Deutschland nur eine Zuteilung von genau 204 Flaschen und ich habe lange überlegt, ob ich diesen Tip überhaupt publik machen sollte oder ob ich nicht einfach alles kaufe, was von diesem Champagner noch zu bekommen ist. Zu den etwas einfacher und in größerer Menge erhältlichen Champagnern zählen natürlich noch die von Jacquesson aus Dizy und Philipponnat aus Mareuil-sur-Ay, beide verfügen in Deutschland über ein gutes Vertriebsnetz. Auch Besserat de Bellefon hat mit dem Blanc de Blancs einen hervorragenden, freilich nicht ganz billigen Champagner im Programm. Auch die Champagner von Drappier und Alfred Gratien sind eigentlich schon keine Geheimtips mehr, gehören aber zusammen mit Bollinger und Pol-Roger zu den empfehlenswerten Champagnern abseits der Supermarktmassenware. Wer sich über die Entwicklungen in der Winzerszene einen Eindruck verschaffen möchte, dem empfehle ich mein Champagnerblog www.sparkling-online.com, dort berichte ich zeitnah von Verkostungen und berichte von meinen Besuchen vor Ort.

Welchen Champagner empfiehlst du unseren Lesern für den Sommer?

Am Tag einen mineralischen, spritzigen Winzerchampagner z.B. den Carpe Diem Extra Brut von Grongnet oder den Blanc de Blancs Grand Cru von Robert Moncuit und für die lauen Abendstunden einen leichten, herrlich fruchtigen und dennoch tiefgründigen Rosé z.B. von Bernard Hatté, Larnaudie-Hirault oder Nominé-Renard.

Juni 11, 2010

Styledarlings Liebling: Caffè Carlotta

Cardinahl Caffè Carlotta

Cardinahl Caffè Carlotta

Allein schon der Name ist so hübsch: Caffè Carlotta. Und wenn man dann auch noch weiß, dass Kaffeeprofi Nikolai Cardinahl seinen Lieblingskaffee nach seiner kleinen Tochter benannt hat, dann wird einem irgendwie ein bisschen warm ums Herz. Gänzlich gewonnen hat diese Espresso Mischung allerdings, wenn man ihn probiert. In der Produktbeschreibung heißt es:  „Caffé Carlotta“ ist wie ein zauberhaftes Lächeln am Morgen. Sein zimtig-schokoladiges Aroma verführt die Nase, der volle Geschmack betört den Gaumen. „Caffè Carlotta“ ist die ideale Wahl für den eiligen Kaffeegourmet, denn das Pulver für diese hochwertige Expresso-Mischung wurde unter perfekten Bedingungen gemahlen und befriedigt höchste Ansprüche. Auch als Espresso zu genießen.“

Und das  wollen wir alles sehr gern bestätigen, denn Caffè Carlotta ist eindeutig unser Lieblingskaffee.

Erhältlich bei Cardinahl Caffè, in der JURAworld of Coffee oder übers Internet, 250 g Packung ca. € 4,75

Juni 10, 2010

FRIZZ – der „Champagner“ für den kleinen Geldbeutel

FRIZZ in der royalblauen Champagnerflasche

Es muss nicht immer Champagner sein – das wissen die Stylesdarlings seit sie diesen deutschen Perlwein entdeckt haben, ganz genau! Und jetzt bitte nicht die Nase rümpfen und denken „Püh Perlwein und dann auch noch aus Deutschland“.  Deutscher Wein und seine Nebenprodukte wie Perlwein und Sekt sind großartig und müssen sich hinter anderen Weinländern in keiner Form verstecken!

FRIZZ Perlwein ist die Antwort des Weingutes Rainer Eckes in Wallhausen  auf italienischen Prosecco. Während der Weisse ein Cuvee aus Weissburgunder und Würzer ist – diese Kombination sorgt für eine schöne Fülle gepaart mit der Frucht eines Gewürztraminers, ist der Rose aus der blauen Portugiesertraube hergestellt. Trinkvergnügen pur bei einem Alkoholgehalt von 11,5% .

Die Perlweine sind im patentierten Micotenerverfahren hergestellt – und damit ihr wisst, was das ist, hier die Erklärung: Die Kohlensäure ist sehr feinperlig ähnlich wie beim Sekt und bleibt dadurch lange im Getränk enthalten. Anders als bei den meisten Perlweinen, bei denen ähnlich wie im Mineralwasser die Perlage sehr großperlig ist und sehr schnell entweicht. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass ihr die Flasche nicht an einem Abend leer trinkt, könnt ihr sie beruhigt in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag weitergenießen – mit vollem Geschmackserlebnis.

FRIZZ passt durch seine Leichtigkeit und Frische gut zur  sommerlichen Küche, aber natürlich kann er auch ganz ohne Essen auf der Terrasse, auf dem Balkon, im Park, am Strand und wo auch immer Ihr ihn gerne trinken möchtet, genossen werden.

Diesen wunderbaren Perlwein gibt es für 4,70 Euro – direkt beim Winzer oder aber auch über seinen Onlineshop.

Wer mehr über das Weingut wissen möchte, informiert sich hier www.weinsekteckes.de

Mai 10, 2010

Ein Geheimtipp – Rheinhessischer Winzer mit italienischen Wurzeln

Über Weine aus aller Welt wird viel geschrieben, über den Geschmack wahrscheinlich noch viel mehr gestritten. und am guten Ende sind sich die sogenannten Weinprofis wie die schreibende Zunft darüber einig, dass die edlen Tropfen berühmter Weingüter auf jeden Fall gut sind. So zumindest scheint es mir manchmal – ein Eindruck, der selbstverständlich trügen kann.

Der reine Weinliebhaber, der aus purer Lebens- und Genussfreude und weit entfernt von tatsächlichem Profiwissen konsumiert, dürfte allerdings recht häufig über die Wortkreationen mit denen Weine beschrieben werden überfordert sein. Der Wein schmeckt nach dunklen Pflaumen? Ich weiß noch nicht einmal, wie helle Pflaumen schmecken! Und nach Leder soll dieser Wein auch noch riechen? Egal wie lange ich schnuppere – ich rieche es nicht! Warum können Weine nicht kurz und allgemein verständlich beschrieben werden? Denn so würde ich mir beim Lesen der Weinbeschreibung nicht wie ein Vollidiot vorkommen, der in seinem Leben noch nie etwas anderes geschmeckt und gerochen hat als Großstadtmief – denn den erkenne ich sofort!

Aber auch in der Weinwelt gibt es diejenigen, die gerne auf große Worte verzichten und sich auf das Wesentliche konzentrieren – die Erzeugung von hochwertigen Weinen, die großartig schmecken. Und einen davon möchte ich Euch gerne vorstellen – ein kleiner Geheimtipp, vor allem für die Freunde der restsüßen Weine!

Winzermeister Peter Mauritius Schreiber ist so einer. Einer, der rackert. Einer, der überlegt und sich nicht durch vorgegebene Trends beirren lässt, sondern sie lieber selbst setzt. Einer, dem neue Ideen durch den Kopf gehen, der aber niemals die mehr als achttausend Jahre dauernde Entwicklung des Weines außer acht lässt. Praktisch über Nacht wandelte Schreiber, 34, den elterlichen Betrieb im rheinhessischen Wonnegau, der bis dahin ein rein Fasswein vermarktendes Unternehmen war, in das Weingut Peter Schreiber um. Sein Ziel, im Flaschenvertrieb Fuß zu fassen, erreichte der ehrgeizige Winzer schnell.

Zusammen mit seinem Vater Peter Schreiber sen. bewirtschaftet er ca. 14 Hektar Weinberge in den besten Lagen um Gundheim, Bechtheim und Westhofen. Seine Spitzenweine keltert Peter Mauritius Schreiber aus den Trauben der Lagen Gundheimer Sonnenberg, Bermersheimer Hasenlauf und Westhofener Rotenstein. „Jeder Jahrgang hat seine Eigenheit und erzählt die Geschichte der vergangenen Arbeit“ so Schreiber. Seine Erfahrung zeigt, dass für Spitzenweine die Weinlage nicht entscheidend ist, denn auch unbedeutende Lagen sind im Stande edle Weine zu liefern.

Die Philosophie des Weingutes „Individualität macht Wein zu Luxus“ zeigt sich darin, dass es manche Weine mehrere Jahre nicht mehr gibt. „Ein stetes und gleichbleibendes Sortiment, das wohlmöglich noch geschmacklich dem letzten Jahrgang angepasst wurde, kommt für mich nicht in Frage“ sagt der Winzermeister. Seine Kunden wissen dies zu schätzen, haben sie doch dadurch die Gewissheit, ein erstklassiges Unikat erworben zu haben.

Entgegen dem allgemeinen Trend hat sich Winzermeister Peter Schreiber den Weinen mit verbliebenem Fruchtzucker verschrieben. „Auch wenn ich damit gegen den allgemeinen Hype schwimme, die Erzeugung edler Spätlesen mit natürlichem Restzucker ist meine Leidenschaft. Dabei achte ich besonders auf eine große Ausgewogenheit der entscheidenden, geschmacklich beeinflussenden Komponenten: Süße und Säure! Diese Weine haben nichts mit den pappigen, süßen Weinen aus den 70iger Jahren zu tun“ betont Schreiber.

Die herausragenden Weine vom Weingut Peter Schreiber bestechen durch pures Trinkvergnügen bei geringem Alkoholgehalt. Sie sind ein schöner Begleiter zur mediterranen oder auch asiatischen Küche. „Ein guter Weißwein muss Spannung erzeugen, lange am Gaumen nachschmecken und dabei immer wieder neue Geschmackseindrücke preisgeben. Mit der Erzeugung meiner restsüßen Spätlesen, möchte ich vor allem den Weinkonsumenten wieder für diesen Ausbaustil sensibilisieren, der aus heutiger Sicht aufgrund eines sich stark etablierten Trends zu trockenen Weißweinen in Deutschland zu wenig Beachtung findet. Gerade hier ist es wichtig mit Überzeugungsarbeit aufzuzeigen, das die plumpe süße Welle finessenreichen hochwertigen Tropfen gewichen ist“ sagt der Winzer voller Überzeugung.

Wer noch auf der Suche nach einem passenden Sommerwein ist, sollte sich an Peter Schreiber wenden! Die Weine sind derzeit nur über das Weingut selbst erhältlich, aber ich bin sicher, in absehbarer Zeit werden diese schönen Weine auch bei Händlern in der ein oder anderen Stadt erhältlich es sein. Es lohnt sich!

Was diesen Winzer so sympathisch macht? Er sträubt sich geradezu gegen ausführliche Weinbeschreibungen!!! Natürlich gibt er die Informationen, ob ein Wein trocken, fein-herb, lieblich etc. ist, aber dann ist auch schon Schluss! Er gibt mir keine Aromen vor, die ich ohnehin nicht schmecken würde bzw. die ich mir auch gar nicht vorstellen kann. Die Fans seiner Weine bilden ihr Urteil ganz unbeeinflusst von ihm – er hört seinen Kunden nur zu, wenn sie ihm erklären, was sie gerne mögen und spricht dann eine Empfehlung ohne großes Brimborium aus – das ist das Geheimnis seines Erfolges! Zumindest meiner Meinung nach.

Wer mehr erfahren möchte klickt auf das Foto

Peter Schreiber - der Winzer aus Rheinhessen mit italienischen Wurzeln

Peter Schreiber - der Winzer aus Rheinhessen mit italienischen Wurzeln

Bloggen auf WordPress.com.

%d Bloggern gefällt das: