Styledarlings's Blog

September 16, 2011

Wer will da nicht Hausfrau sein?

Küchen-Designerin Ulrike Krages bekochte die Gäste mit frischen Eiergerichten in der Manufakturküche von UK4 Credit: Abi Schmidt

 

Jeder kennt es – man ist auf einer Party und alle Gäste sammeln sich in der Küche, egal wie gross oder klein diese auch sein mag. Warum das so ist, wissen wir auch nicht so genau, aber Designerin Ulrike Krages hat sich Gedanken zu diesem Phänomen gemacht und Küchen entworfen, die man sofort bestellen möchte.

Wenn man es sich genau überlegt, gibt es keinen Raum, der die Persönlichkeit eines Menschen besser widerspiegelt als die Küche. „Warum also den Charakter dann nicht zeigen?“, fragten sich Ulrike Krages und ihr Team, als sie mit der Arbeit für das neue Manufakturkonzept von UK4 Küchen begannen.

„Für uns steht der Kunde als Individuum absolut im Vordergrund“, beschreibt Ulrike Krages die Herangehensweise, „wir folgen nicht dem Trend der Küchenwelten sondern  bauen die Küche sozusagen um den Benutzer  herum.“ Das Ergebnis ist in seiner Individualität und Vielfältigkeit einzigartig: „Vorlieben und Leidenschaften des Auftraggebers sind die Inspiration für unsere Arbeit“, erklärt die Geschäftsführerin der UK-Gruppe die Arbeit ihres Teams, „wir geben gleichsam dem Charakter des Menschen eine Optik.“

Das Ergebnis sind Küchen-Unikate, wie man sie wohl nicht noch einmal findet. „Der eine Kunde sammelt vielleicht alte Teller, der zweite alte Schallplatten, der dritte ist begeisterter Whiskytrinker“, so Krages. Leidenschaften werden als Material mit verwendet, durch die gewollten „Brüche“ wird die Küche zum Lebensraum.

Möglich machen dieses Konzept – neben einem guten Schuss Kreativität – die ungewöhnlichen Materialien: Rochenhautleder und Antikglas, Kalkspachtelungen mit Metallüberguss, Hochglanzlacke in allen Farben, Eisenrahmen, uralte verwitterte Hölzer und Sterling-Silber-Arbeitsplatten.

Ein von aussen verspiegelter Küchenschrank der Extra-Klasse Credit: Abi Schmidt

„Unsere Küchen werden von versierten Küchentischlern gefertigt und speziell an die Wünsche der Kunden angepasst“, so Jan Kratzin, Geschäftsführer UK 4 Küchen. Außerdem basieren die Küchen nicht auf einem standardisierten Raster, wie es dem Wettbewerb vornehmlich zugrunde liegt, sondern passen sich den räumlichen Gegebenheiten individuell an. Von der geräumigen Wohnküche bis hin zum funktionalen Business-Apartment mit kitchenbox; Nischeneinbausituationen werden ebenso problemlos gelöst wie freistehende Küchenblöcke und klassische Schrankmodule.

Für uns sind diese Küchen der Inbegriff einer Wohnküche – ein Raum, in dem man sich gerne aufhält, sich austauscht und einfach wohl fühlt. Ein Wohnzimmer wird – fast – überflüssig.

In einem edlen Küchenblock integriertes Waschbecken, welche durch verschieben der Arbeitsplatte verdeckt werden kann Credit: Abi Schmidt

Mai 15, 2010

Es gibt kein schlechtes Wetter – nur neue Gesprächsthemen…

Filed under: Lifestyle, Uncategorized — Schlagwörter: , , , , , , , , , — styledarlings @ 9:44 am

Auch wenn die Meldungen widersprüchlich sind – der Tenor ist der gleiche: Wetter ist DAS Gesprächsthema überhaupt. Das hat sowohl eine Umfrage in England ergeben, in der 58% der Briten zugaben, dass das Wetter eines ihrer Hauptgesprächsthemen sei und sie auch gern mit fremden Menschen darüber sprächen, als auch eine Umfrage hierzulande unter 2000 Erwachsenen. Wie schön. Wir haben also ein Thema. Und vor allem haben wir das seit ungefähr vier Wochen. Denn es ist kalt in Deutschland. Viel zu kalt. So kalt, dass man schon morgens schlechte Laune haben kann, wenn man frierend aus dem warmen Bettchen steigt, dann frierend unter die Dusche huscht, nur um sich danach – immer noch frierend – wieder die gleichen – warmen – Klamotten anzuziehen, die man sowieso schon seit November trägt. Wie gesagt: Ein guter Ansatz, um den Tag misslaunig zu beginnen.

Aber, es gibt ja auch den schönen Spruch: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung“. Der wiederum kommt aus dem großen Fundus der „Das Glas ist halb voll und nicht halbleer“ Ecke. Und damit wären wir beim Grundproblem: Der Einstellung. In meinem liebsten Motivationsbuch „Fish“, von Stephen C. Lundin, Harry Paul, John Christensen, und Regina Berger von Redline Wirtschaftsverlag (Gebundene Ausgabe – 1. Juli 2005, € 12,95) wird an dem schönen Beispiel des Pike Place Fischmarktes in Seattle ganz wunderbar erklärt, wie man sich und andere motivieren kann. Das Geheimnis ist, man ahnt es schon, die Einstellung zu dem was man tut. Man muss es lieben.

Daran erinnerte ich mich heute Morgen, als ich – frierend – an der Alster rumtrabte und schon wieder wegen des Wetters am rumjammern war. Was wäre, fragte ich mich plötzlich, wenn ich meine Einstellung ändern würde? Es würde wahrscheinlich nicht plötzlich wärmer werden (leider). Und auch die Sonne würde wohl nicht sofort hinter den dicken grauen Wolken hervorbrechen (schade). Aber vielleicht wäre ich nicht mehr so genervt? In Gedanken fing ich an, eine kleine 10-Punkte-Liste aufzustellen, warum es eigentlich super ist, dass der Wonnemonat Mai uns in diesem Jahr so hängen lässt:

  1. Ich kann meine geliebten UGGs noch tragen
  2. Die Füße müssen noch nicht im besten Sommerglanz erstrahlen
  3. Ich habe noch mehr Zeit, auf meine Bikini-Figur hinzuarbeiten
  4. Wer jetzt auf Sylt sitzt, friert auch – ich muss also nicht neidisch sein
  5. Ich kann ohne schlechtes Gewissen DvD-Nachmittage machen, um die Liste der Filme, die ich schon lange mal sehen wollte, abzuarbeiten
  6. Ich kann in Ruhe auf dem Sofa liegen und lesen
  7. Ich kann immer noch den Kamin anmachen, ohne dass es albern ist
  8. Ich kann mir das miese Wetter schön trinken, ohne als Alkoholikerin zu gelten
  9. Ich bin noch von keiner Mücke gestochen worden
  10. Ich habe immer ein Gesprächsthema!

Was soll ich sagen? Ich glaube, es wirkt schon. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass die Sonne gerade durchkommt. Wir können ja mal drüber reden…

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