Styledarlings's Blog

September 30, 2011

„Beam me up, Scotty!“ Mit der GIGA 5 eröffnet JURA eine neue Kaffee-Dimensionen

Eröffnet neue Kaffee-Dimensionen - allerdings auch preislich... die GIGA 5

Jeder Kaffeetrinker kennt das: Der Morgen ist gelaufen, ohne eine gute Tasse des braunen Lebenselexiers. Dabei streiten die Experten natürlich immer gern, wie genau man denn nun zur perfekten Tasse Kaffee kommt – ob per Hand oder durch die Maschine. Für die Leute von JURA steht das seit der IFA gänzlich außer Frage: Dort präsentierten sie voller Stolz ihr neues Prachtstück, die GIGA 5.

Optisch – wie technisch –  ist der Kaffeevollautomat ein Gigant, von JURA wie folgt beschrieben:

Perfektion. Präzision. Professionalität

Für höchste Ansprüche an Performance, Ästhetik und Perfektion im Segment der Vollautomaten gilt ab sofort ein neuer Maßstab: Professionelle Technologie hält Einzug in den anspruchsvollen Haushalt – und sorgt für noch nie dagewesene Spezialitätenvielfalt und ultimativen Kaffeegenuss.

  • Flüsterleise und schnell dank zwei professionellen Keramikscheibenmahlwerken
  • Milch und Kaffee gleichzeitig dank zwei Flowmeter, zwei Pumpen und zwei separaten Heizsystemen
  • Insgesamt 19 Produkte auf Knopfdruck
  • Direkt zum Ziel dank einem durchdachten, intuitiven Bedienkonzept mit TFT-Display,
  • Maximaler Purismus für ein vollendetes Rundumdesign

Hört sich leider ein bisschen staubtrocken an – ist aber im wahren Leben genial. Selbst Handfilter-Fans haben – im Beisein der Styledarlings – zugegeben, dass der Latte Macchiato aus dieser Maschine ein Traum ist. Wie immer im Leben, hat allerdings auch hier guter Geschmack seinen Preis, der allerdings im Falle der GIGA 5 nur auf Anfrage verraten wird…

http://www.jura.com/de

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September 16, 2011

Wer will da nicht Hausfrau sein?

Küchen-Designerin Ulrike Krages bekochte die Gäste mit frischen Eiergerichten in der Manufakturküche von UK4 Credit: Abi Schmidt

 

Jeder kennt es – man ist auf einer Party und alle Gäste sammeln sich in der Küche, egal wie gross oder klein diese auch sein mag. Warum das so ist, wissen wir auch nicht so genau, aber Designerin Ulrike Krages hat sich Gedanken zu diesem Phänomen gemacht und Küchen entworfen, die man sofort bestellen möchte.

Wenn man es sich genau überlegt, gibt es keinen Raum, der die Persönlichkeit eines Menschen besser widerspiegelt als die Küche. „Warum also den Charakter dann nicht zeigen?“, fragten sich Ulrike Krages und ihr Team, als sie mit der Arbeit für das neue Manufakturkonzept von UK4 Küchen begannen.

„Für uns steht der Kunde als Individuum absolut im Vordergrund“, beschreibt Ulrike Krages die Herangehensweise, „wir folgen nicht dem Trend der Küchenwelten sondern  bauen die Küche sozusagen um den Benutzer  herum.“ Das Ergebnis ist in seiner Individualität und Vielfältigkeit einzigartig: „Vorlieben und Leidenschaften des Auftraggebers sind die Inspiration für unsere Arbeit“, erklärt die Geschäftsführerin der UK-Gruppe die Arbeit ihres Teams, „wir geben gleichsam dem Charakter des Menschen eine Optik.“

Das Ergebnis sind Küchen-Unikate, wie man sie wohl nicht noch einmal findet. „Der eine Kunde sammelt vielleicht alte Teller, der zweite alte Schallplatten, der dritte ist begeisterter Whiskytrinker“, so Krages. Leidenschaften werden als Material mit verwendet, durch die gewollten „Brüche“ wird die Küche zum Lebensraum.

Möglich machen dieses Konzept – neben einem guten Schuss Kreativität – die ungewöhnlichen Materialien: Rochenhautleder und Antikglas, Kalkspachtelungen mit Metallüberguss, Hochglanzlacke in allen Farben, Eisenrahmen, uralte verwitterte Hölzer und Sterling-Silber-Arbeitsplatten.

Ein von aussen verspiegelter Küchenschrank der Extra-Klasse Credit: Abi Schmidt

„Unsere Küchen werden von versierten Küchentischlern gefertigt und speziell an die Wünsche der Kunden angepasst“, so Jan Kratzin, Geschäftsführer UK 4 Küchen. Außerdem basieren die Küchen nicht auf einem standardisierten Raster, wie es dem Wettbewerb vornehmlich zugrunde liegt, sondern passen sich den räumlichen Gegebenheiten individuell an. Von der geräumigen Wohnküche bis hin zum funktionalen Business-Apartment mit kitchenbox; Nischeneinbausituationen werden ebenso problemlos gelöst wie freistehende Küchenblöcke und klassische Schrankmodule.

Für uns sind diese Küchen der Inbegriff einer Wohnküche – ein Raum, in dem man sich gerne aufhält, sich austauscht und einfach wohl fühlt. Ein Wohnzimmer wird – fast – überflüssig.

In einem edlen Küchenblock integriertes Waschbecken, welche durch verschieben der Arbeitsplatte verdeckt werden kann Credit: Abi Schmidt

Mai 10, 2010

Ein Geheimtipp – Rheinhessischer Winzer mit italienischen Wurzeln

Über Weine aus aller Welt wird viel geschrieben, über den Geschmack wahrscheinlich noch viel mehr gestritten. und am guten Ende sind sich die sogenannten Weinprofis wie die schreibende Zunft darüber einig, dass die edlen Tropfen berühmter Weingüter auf jeden Fall gut sind. So zumindest scheint es mir manchmal – ein Eindruck, der selbstverständlich trügen kann.

Der reine Weinliebhaber, der aus purer Lebens- und Genussfreude und weit entfernt von tatsächlichem Profiwissen konsumiert, dürfte allerdings recht häufig über die Wortkreationen mit denen Weine beschrieben werden überfordert sein. Der Wein schmeckt nach dunklen Pflaumen? Ich weiß noch nicht einmal, wie helle Pflaumen schmecken! Und nach Leder soll dieser Wein auch noch riechen? Egal wie lange ich schnuppere – ich rieche es nicht! Warum können Weine nicht kurz und allgemein verständlich beschrieben werden? Denn so würde ich mir beim Lesen der Weinbeschreibung nicht wie ein Vollidiot vorkommen, der in seinem Leben noch nie etwas anderes geschmeckt und gerochen hat als Großstadtmief – denn den erkenne ich sofort!

Aber auch in der Weinwelt gibt es diejenigen, die gerne auf große Worte verzichten und sich auf das Wesentliche konzentrieren – die Erzeugung von hochwertigen Weinen, die großartig schmecken. Und einen davon möchte ich Euch gerne vorstellen – ein kleiner Geheimtipp, vor allem für die Freunde der restsüßen Weine!

Winzermeister Peter Mauritius Schreiber ist so einer. Einer, der rackert. Einer, der überlegt und sich nicht durch vorgegebene Trends beirren lässt, sondern sie lieber selbst setzt. Einer, dem neue Ideen durch den Kopf gehen, der aber niemals die mehr als achttausend Jahre dauernde Entwicklung des Weines außer acht lässt. Praktisch über Nacht wandelte Schreiber, 34, den elterlichen Betrieb im rheinhessischen Wonnegau, der bis dahin ein rein Fasswein vermarktendes Unternehmen war, in das Weingut Peter Schreiber um. Sein Ziel, im Flaschenvertrieb Fuß zu fassen, erreichte der ehrgeizige Winzer schnell.

Zusammen mit seinem Vater Peter Schreiber sen. bewirtschaftet er ca. 14 Hektar Weinberge in den besten Lagen um Gundheim, Bechtheim und Westhofen. Seine Spitzenweine keltert Peter Mauritius Schreiber aus den Trauben der Lagen Gundheimer Sonnenberg, Bermersheimer Hasenlauf und Westhofener Rotenstein. „Jeder Jahrgang hat seine Eigenheit und erzählt die Geschichte der vergangenen Arbeit“ so Schreiber. Seine Erfahrung zeigt, dass für Spitzenweine die Weinlage nicht entscheidend ist, denn auch unbedeutende Lagen sind im Stande edle Weine zu liefern.

Die Philosophie des Weingutes „Individualität macht Wein zu Luxus“ zeigt sich darin, dass es manche Weine mehrere Jahre nicht mehr gibt. „Ein stetes und gleichbleibendes Sortiment, das wohlmöglich noch geschmacklich dem letzten Jahrgang angepasst wurde, kommt für mich nicht in Frage“ sagt der Winzermeister. Seine Kunden wissen dies zu schätzen, haben sie doch dadurch die Gewissheit, ein erstklassiges Unikat erworben zu haben.

Entgegen dem allgemeinen Trend hat sich Winzermeister Peter Schreiber den Weinen mit verbliebenem Fruchtzucker verschrieben. „Auch wenn ich damit gegen den allgemeinen Hype schwimme, die Erzeugung edler Spätlesen mit natürlichem Restzucker ist meine Leidenschaft. Dabei achte ich besonders auf eine große Ausgewogenheit der entscheidenden, geschmacklich beeinflussenden Komponenten: Süße und Säure! Diese Weine haben nichts mit den pappigen, süßen Weinen aus den 70iger Jahren zu tun“ betont Schreiber.

Die herausragenden Weine vom Weingut Peter Schreiber bestechen durch pures Trinkvergnügen bei geringem Alkoholgehalt. Sie sind ein schöner Begleiter zur mediterranen oder auch asiatischen Küche. „Ein guter Weißwein muss Spannung erzeugen, lange am Gaumen nachschmecken und dabei immer wieder neue Geschmackseindrücke preisgeben. Mit der Erzeugung meiner restsüßen Spätlesen, möchte ich vor allem den Weinkonsumenten wieder für diesen Ausbaustil sensibilisieren, der aus heutiger Sicht aufgrund eines sich stark etablierten Trends zu trockenen Weißweinen in Deutschland zu wenig Beachtung findet. Gerade hier ist es wichtig mit Überzeugungsarbeit aufzuzeigen, das die plumpe süße Welle finessenreichen hochwertigen Tropfen gewichen ist“ sagt der Winzer voller Überzeugung.

Wer noch auf der Suche nach einem passenden Sommerwein ist, sollte sich an Peter Schreiber wenden! Die Weine sind derzeit nur über das Weingut selbst erhältlich, aber ich bin sicher, in absehbarer Zeit werden diese schönen Weine auch bei Händlern in der ein oder anderen Stadt erhältlich es sein. Es lohnt sich!

Was diesen Winzer so sympathisch macht? Er sträubt sich geradezu gegen ausführliche Weinbeschreibungen!!! Natürlich gibt er die Informationen, ob ein Wein trocken, fein-herb, lieblich etc. ist, aber dann ist auch schon Schluss! Er gibt mir keine Aromen vor, die ich ohnehin nicht schmecken würde bzw. die ich mir auch gar nicht vorstellen kann. Die Fans seiner Weine bilden ihr Urteil ganz unbeeinflusst von ihm – er hört seinen Kunden nur zu, wenn sie ihm erklären, was sie gerne mögen und spricht dann eine Empfehlung ohne großes Brimborium aus – das ist das Geheimnis seines Erfolges! Zumindest meiner Meinung nach.

Wer mehr erfahren möchte klickt auf das Foto

Peter Schreiber - der Winzer aus Rheinhessen mit italienischen Wurzeln

Peter Schreiber - der Winzer aus Rheinhessen mit italienischen Wurzeln

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