Styledarlings's Blog

März 10, 2011

Candace Bushnell: One Fifth Avenue

 

.. und jetzt auch als Paperback

Für alle, die „Sex and the City“ geliebt haben – Insiderstudien aus der Welt der Super-Reichen und solcher, die es gerne wären…

 

 

Klappentext:
One Fifth Avenue – dieses elegante Art-Déco-Haus ist die exklusivste Adresse New Yorks. Hier leben Künstler, Musiker und Schriftsteller, die Schönen und Reichen Manhattans. Als die ungekrönte Königin, die hoch betagte Mrs. Houghton, stirbt, wird für ihr dreistöckiges 20-Millionen-Dollar-Penthouse ein Nachfolger gesucht. Natürlich kommt es zum Apartmentkampf: Auf der einen Seite die alteingesessenen Bewohner, die Angst haben, das „Kreti und Pleti“ ins Haus kommen – auf der anderen die potentiellen Neuzugänge, die alles tun, um in die „One Fifth“ zu ziehen. Mittendrin die Schauspielerin Charlene Diamond, die ihren Ex-Lover und Nachbarn, den Drehbuchautor Philip, zurückerobern will. Auf den hat allerdings auch die ehrgeizige Lola ein Auge geworfen, die als seine Assistentin anheuert, aber die Arbeit wahrlich nicht erfunden hat. Ganz unten, in den früheren Lagerräumen, lebt Mindy, die zwar kein Geld hat, aber von blindem Ehrgeiz und Neid schier zerfressen wird – dazu hat sie als Vorsitzende der Eigentümerversammlung auch noch die Macht, zu entscheiden, wer in die One Fifth einzieht. Doch als zum Entsetzen aller ein neureicher Hedgefonds-Manager und seine – allerdings wirklich reizende– Frau das legendäre Penthouse erwerben, bleibt das nicht ohne Folgen…

Die Autorin:
Candace Bushnell, geboren 1958, wuchs in Connecticut auf und studierte an der Rice- University. Heute lebt sie in Manhattan. Weltberühmt wurde sie als Autorin der Kolumne „Sex and the City“ im New York Observer, die als TV-Serie Fernsehgeschichte schrieb. Candace Bushnell veröffentlichte zahlreiche Drehbücher, Kurzgeschichten und Romane, darunter „Raufschlafen“, „Lipstick Jungle“ und zuletzt „One Fifth Avenue“.

 

Wir finden:
Das Buch ist zwar schon ein bisschen länger auf dem Markt, aber trotzdem unbedingt lesenswert. In der exklusivsten Adresse „One Fifth Avenue“ bricht der Teufel los, als die Grand Dame der Society Louise H. im Alter von 94 Jahren „plötzlich und unerwartet“ stirbt und damit eine der schönsten Wohnungen des Big Apple auf den Markt kommt. Bushnell nimmt den Leser mit gewohnt spitzer Feder an die Hand und leitet ihn durch den Sumpf aus Neid, Missgunst und Habgier, der sich beim Kampf um das Luxusapartement unter dem dünnen Deckmäntelchen der Etikette in der New Yorker High-Society auftut. Hier herrschen ganz eigene Regeln und wohl ihm – oder ihr – der einen Freund wie Billy an der Seite hat, mit dessen Hilfe er böse Klippen wie das falsche Klamotten-Label zur Cocktailstunde oder den Kauf eines nicht angesagten Künstlers vermeiden kann. Doch nicht alle sind so von der Sonne beschienen wie das Neureiche-Ehepaar Rice, das den Zuschlag für die Wohnung erhält: Da sind noch Mindy und James, die zwar in der „One Fifth“ wohnen – aber nur in den ehemaligen Personal- und Lagerräumen. Da ist die junge, schöne und ungeheuer selbstbewusste Lola, die nur eines im Kopf hat: sich einen reichen Mann zu angeln. Und wo, wenn nicht in der „One Fifth“ könnte sie da fündig werden? Und dann sind da natürlich noch die alteingesessenen Bewohner des vornehmen Art-Deco-Hauses: Enid, die 82-jährige Klatschkolumnistin, Philip Oakland, ihr 45-jähriger, ein wenig in der Midlife-Crisis steckender Neffe und Drehbuchautor und Charlene Diamond, Schauspielerin, Oscar-Gewinnerin – und die ganz große Liebe von Philip.  Als dann noch das als verschollen geltende Kreuz der „Bloody Mary“ wieder auftaucht, eine unbezahlbare Antiquität, die der Papst angeblich Mary von England vor rund 400 Jahren als Dankeschön dafür schickte, dass sie England wieder dem „einzig wahren Glauben“ zuführte, ist das fein gesponnene Netz aus Intrigen, Geheimnissen und Affären perfekt.

Fazit: Hoher Suchtfaktor!

Candace Bushnell, „One Fifth Avenue“

Gebunden: DuMont Verlag, Köln 2009, ISBN-10 3832180982, ISBN-13 9783832180980, 510 Seiten, € 19,90

Paperback: One Fifth Avenue, broschiert, 511 Seiten, ISBN 9783492258715, Piper Verlag, € 9,95

Juli 20, 2010

Joana Zimmer „Ich strebe nach Wahrhaftigkeit“

Filed under: People — Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , — styledarlings @ 10:44 am

Joana Zimmer, Jahrgang 1982, ist Sängerin und lebt in Berlin und New York. Bereits mit 15 Jahren trat sie in Berliner Jazzclubs und Hotellobbys auf, nahm von ihrem gesparten Geld ein Demotape auf und bekam schließlich einen Plattenvertrag bei Universal Music. Ihr Song "I Believe (Give A Little Bit)" von ihrem Debüt-Album "My Innermost" kam 2005 auf Platz 2 der Charts. Nach "The Voice In Me" (2006) und "Showtime" (2008) erschien im Juni 2010 das vierte Studioalbum: "Miss JZ". Joana Zimmer ist von Geburt an blind.

Hut ab vor ihrem Mumm. Eine Stadt wie New York kann auch sehenden Auges schon eine Herausforderung sein. „Ich finde mich da blind zurecht“, ist im Falle von Joana Zimmer mehr als ein Kalauer – es ist die Wahrheit. Die 27-Jährige blinde Sängerin hat die letzten zwei Jahre im „Big Apple“ an ihrem neuen Album gearbeitet. „Miss JZ“ ist das Ergebnis einer Metamorphose, an deren Ende „die Musik steht, die das ist, was ich immer machen wollte“, so Zimmer.

Angefangen hat das Energiebündel als 15-Jährige in Berliner Jazzclubs und Hotellobbys, ihr erstes Demoband produzierte sie in Eigenregie von ihrem Ersparten. Heute, vier Alben später, kann sie sich praktisch aussuchen, mit wem sie arbeiten will. Im Falle von „Miss JZ“ waren es Nicholas R. Wright, ein junger New Yorker Produzent aus dem Team um Toby Gad (Beyonce: „If I was a boy“, Fergie: „Big girls don’t cry“) und Quennel „Q“ Worthy, einer der derzeit angesagtesten jungen US-Produzenten mit Studio direkt an der 5th Avenue. „Es ist sehr wichtig, mit wem Du Deine Songs produzierst“, so Zimmer, „denn jeder hat seinen eigenen Groove, seinen eigenen Stil. Da ich unsere Zeit, das Hier und Jetzt, sehr mag, wollte ich das auch unbedingt in den Songs gespiegelt haben. Ich glaube, darum gefallen mir „Till you’re gonne“ und „Move ya body“ auch so besonders gut.“ Vom Jazz über die Klassik bis zum Rap – die Wahl-Berlinerin und Wahl-New Yorkerin hat einen weiten Weg zurückgelegt. Und nicht nur musikalisch.

„Natürlich ist es für mich mit meinem Handicap eine spezielle Herausforderung, in New York zu leben“, so Zimmer, „aber erstens bin ich ja nicht allein. Und zweitens hab’ ich meinen Tagesablauf gut strukturiert. Das gibt mir Sicherheit“. Eine Sicherheit, die bei ihr zur Unabhängigkeit führt: „Klar, bin ich auch auf Hilfe angewiesen“, so Zimmer, „wenn ich zum Beispiel in Berlin zur Fashionweek gehe, dann muss mir mein Manager erklären, was da an Mode gezeigt wird. Aber ich weiß was mir steht – und wo ich  dann hinterher einkaufen muss“. Ähnlich ist es mit den Farben: „Ich steh’ auf Farben.  Pink ist meine derzeitige Lieblingsfarbe. Damit ich sie mir vorstellen kann, verbinde ich „Pink“ zum Beispiel mit Himbeeren. Erdbeerrot mit Erdbeeren und das sieht anders aus als Kirschrot. Himmelblau stelle ich mir anders vor als Stahlblau.“ Gern darf es auch mal bunt sein: „Vor allem im Sommer. Ich liebe es, sexy Kleider zu tragen. Am besten mit dem Bikini gleich drunter, damit man möglichst gleich zum Baden gehen kann.“

Ein Luxus, der der passionierten Sportlerin an Berlin sehr viel besser gefällt als an New York: „Berlin ist so herrlich grün. Und – auch wenn sich das jetzt für die größte Stadt Deutschland ein bisschen absurd anhört – ich kann mich hier immer so wunderbar von New York erholen.“ Freunde treffen, abhängen, ausspannen. „Mein Tagesablauf hier ist dann auch ganz anders als drüben“, so Zimmer, „ich geh’ zum Sport, hör’ mir ein gutes Buch an oder treffe mich mit Freundinnen, fahre ins Grüne oder zum Baden. So Zeug halt“.

Ihre Mädels, das sind alles Freundinnen, die sie schon lange kennt: „Bis auf eine hat auch keine etwas mit Musik zu tun“, so Zimmer, „und das ist dann auch mal ganz schön.“

In New York ist der Tag anders geregelt: Morgens nach dem Aufstehen geht’s erst einmal zum Sport. „Das Sportstudio ist nur drei Minuten von meiner Wohnung in Brooklyn entfernt“, so Zimmer. Danach gibt’s Frühstück: Straußenburger, oder auch schon mal Steak und Eier. „Die Tage im Studio sind wahnsinnig anstrengend, da brauche ich jede Menge Energie“. Und eben auch ein reichhaltiges Frühstück. „Wenn ich abends nach Hause kam, bin ich meist tot ins Bett gefallen“, so Zimmer, „aber sehr oft war ich dann auch schon um vier Uhr morgens wieder wach, weil ich so unendlich viel kreative Energie in mir hatte. Das musste dann einfach raus“. Also hingesetzt und Liedtexte aufgeschrieben. „Damit bin ich dann am nächsten Morgen ins Studio gerannt und hab den Jungs meine Idee vorgestellt“. Alles in allem ein Riesenspaß. Und ein hochkreativer Prozess, der die hübsche Blondine immer weiter vorantreibt: „Ich war vor kurzem auf einem Konzert von Stevie Wonder. Der Mann hat mich umgehauen. Diese Souveränität, dieses Dasein. Ich hab’ das alles aufgesogen wie ein Schwamm. Allein an diesem einen Abend habe ich unendlich viel von ihm gelernt.“ Überhaupt: „Lerne von den Besten“ könnte auch ein Motto von Joana Zimmer sein. „Fürs Barbra Streisand-Konzert bin ich extra nach New York geflogen“, erzählt die Sängerin, „und da habe ich geheult wie ein Schlosshund. Die Frau ist nicht nur begnadet. Sie ist wahrhaftig. Und genau danach strebe ich auch: nach Wahrhaftigkeit.“ Und einer Weltkarriere. Aber da ist „Miss JZ“ ja wohl auch auf dem richtigen Weg.

Juni 29, 2010

Exklusiv im Interview Star-Designerin Anna Fuchs

Filed under: Design, Fashion — Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , — styledarlings @ 7:07 am

Anna Fuchs – Eine Frage des Stils

„Stil ist für mich nicht nur zu wissen was einem steht, sondern auch das Bekenntnis zu Hochwertigkeit und Exklusivität. Einem „Sale„ oder der billigen Imitation des Originals zu entsagen und sich nur ab und zu, dafür aber gezielt, das Objekt der absoluten Begierde zu gönnen, ist die wahre Stilisierung.“ (Anna Fuchs)

Im Hamburger Karolinenviertel arbeitet Anna Fuchs am Aufbau einer Weltmarke für Luxusmoden, die dabei trotzdem noch bezahlbar sind. Die 35jährige verfolgt in ihrem Studio ehrgeizige Ziele, hat aber schon einiges geschafft: Bereits zweimal wurde sie in New York als einzige Deutsche für den Mode-Oscar „Rising Star Award“ nominiert und sorgte damit für Aufsehen. Eine Erfolgs-Geschichte made in Hamburg.

Du wurdest – als einzige Deutsche – bereits zweimal für den „Rising Star Award“, den Mode-Oscar, nominiert. Inwiefern hat Dich das weitergebracht?

Die  Presseaufmerksamkeit war zu dem Zeitpunkt sehr hoch und das ist ja schon mal  sehr viel wert. Auch kam diese Nominierung einem kleinen Ritterschlag gleich, denn es zeigte dass meine Arbeit ein bisschen ernster zunehmend ist, als die einer „Modetante aus dem Karoviertel“ die hinter ihrer Nähmaschine sich die Nächte um die Ohren schlägt, als welche man ja gerne sonst pittoresquerweise gesehen wird. Sex sells, so ist das eben. Der große Investor blieb aus, wir leben eben in Deutschland und da investiert man eher in einen Schraubenfabrikanten als in den unsicheren Sektor High Fashion. Letztendlich finde ich das aber nicht schlimm, denn ich bin froh so unbeeinflusst arbeiten zu können.

Wo würdest Du  Deine Kollektionen, ansiedeln?

Kinder des Zeitgeistes und der Avantgarde. Nicht immer auf Anhieb verständlich, selbstironisch, klassisch, tragbar ,zeitlos, exklusiv, edel,elegant und besonders.

Wie schwer ist es für einen guten Designer heute, sich wirklich am Markt durchzusetzen? Worauf kommt es an?

Es ist sehr schwer. So schwer, dass ich fast behaupten würde es ist ein Ding der Unmöglichkeit. Aber mein Label zum Beispiel existiert noch,andere auch, also scheint es doch machbar zu sein. Es gibt so unglaublich viele, auch internationale Mitbewerber in jedem Preissegment, dass man sich schon sehr stark abgrenzen muss von dem herkömmlichen Sortimenten.H&M ist eine Pest und für mich der Kulturkiller Nummer 1.Wir haben z.B. in Deutschland die höchste H&M Dichte weltweit.Das sagt vieles.Auch über das Konsumverhalten.

Das bedeutet, man muss verstärkt an einer eindeutigen, eigenen Handschrift arbeiten, den Zeitgeist treffen, das Besondere, Unverwechselbare liefern, Qualität und Handwerk mit einem akzeptablen Preis verbinden können. Für die High Fashion gibt es nur einen kleinen Kundenkreis. Das sind vielleicht 5% der Konsumenten. Um die prügeln sich nicht wenige Kollegen und Marken. Optische Alternativen werden zwar bei den Billighöckern angeboten, Qualität lässt sich jedoch nicht imitieren. Es gibt viele Gründe optimistisch zu bleiben und weiter eine solide Arbeit zu liefern. Das Konsumverhalten bei den Denkenden verändert sich bereits, und darauf baue ich. Letztendlich möchte man nicht ja „von der Stange sein“ und sich positiv optisch von der Masse abgrenzen. Das tut man am besten, in dem man in Qualität und Einzigartigkeit investiert, aber auch ein Auge auf Herkunft der Kleider und Materialien hat. Das ist nicht unbedingt eine Frage des Geldes. Habe heute was in der TW gelesen, was ich sehr aufschlußreich finde:

Katja K. (24), kfz Lackiererin: „Ich gebe monatlich 100 bis 200 Euro für Bekleidung aus. Mein Lieblingsgeschäft ist New Yorker.Am meißten Geld gebe ich jedoch für Schuhe aus. Ich habe mir erst vor kurzem ein Paar geholt, ob wohl ich eigentlich garkeine Brauche“.

Die Dame kauft also mehr,als sie eigentlich braucht und gibt im Jahr um die 2400.- Euro für Bekleidung aus. Wäre da nicht das ein oder andere, haltbarere, edlere Stück enthalten? Aber tut’s eben die Masse. Ob man’s braucht oder nicht.

Was macht gute Mode aus?

Der Respekt vor der Trägerin und dass man sie vor allem gut aussehen lässt, angezogen. Das man ihre Bedürfnisse an ein Kleidungsstück respektiert und trotzdem eine modische Aussage trifft. Mode hat auch mit Verführung zu tun. Gute Mode kann einen Menschen mit einem festgefahrenen Selbstbild manchmal in neue, aufregende Gefilde führen, wo man eine Seite von sich auslebt, die bislang verborgen und ungelebt war. Gute Mode kann einem Schutz und Stärke verleihen, ohne laut zu werden. Mode ist Selbstausdruck und Sinnlichkeit, ohne sich lächerlich zu machen. Wirkliche Mode ist vor allem Spaß, der sich in das Leben integrieren lässt und nicht umgekehrt.

Kann der Konsument heute überhaupt zwischen Design & Fashion unterscheiden – wo doch jedes Sternchen mittlerweile „in Mode“ macht oder sich „Designerin“ schimpft?

Die Masse kann oder will dies nicht fundiert, denn die Mehrheit setzt sich nicht wirklich mit Modeerscheinungen, Gesellschaft, Zeitgeist, Kultur stilistischen Aussagen und  Herstellprozessen auseinander. Müssen sie ja auch gar nicht, denn dafür sind ja die Designer da:-) und die begeistern oder tun es eben nicht. Das ist eine Dienstleistung, die man einfach konsumieren kann. Das ist ein Job.

Das Phänomen „C-Promi macht jetzt Schmuckkollektion“ entlarvt sich glaube ich aber in jedem Fall von selbst. Das entbehrt sich wirklich jeder Glaubwürdigkeit und das sieht auch jeder.

Du hast erzählt, dass die Fashion Week in Berlin Dich niemals sehen wird – warum nicht?

Ganz einfach: für mich ist das eine Medien- und keine Fachveranstaltung. Ich mache keine B2B Geschäfte, muss also Einkäufern meine Kollektion auch nicht zeigen. Diese wiederum haben mit Paris, Mailand und NYC schon genug zu tun und Riesenstress die Termine wahrzunehmen. Daher bleibt auch keine Zeit für die Berlin Fashion Week, die wiederum nicht mit der Bread and Butter in den Terminen Kooperiert. Keiner davon kommt 2x nach Berlin.

Hast Du eine Empfehlung für Frauen, die nicht gerade 1,80 sind und 50 Kilo wiegen?

50 KG ist per sé schon mal nicht erstrebenswert und lässt sich selten in ein gesundes Körperempfinden integrieren. Ich selbst bin auch keine 1,80 m groß, sondern nur 1,65 m. Ich helfe mir da mit High Heels, denn es ist kein Geheimnis, dass an einem langen Körper die Proportionen besser aussehen.

Diese Magermodelgeschichte nervt extrem, denn darauf will diese Frage glaube ich hinaus. Eine 17-Jährige hat einen anderen Körper als eine 35-Jährige – na und? Um Mode tragen zu können, empfiehlt sich in meinen Augen schon, ein Gewicht zu haben in dem Frau sich wohl fühlt. Das lässt sich nicht in Kleidergrößen messen, aber bestimmt in Fitness und Freude den Körper zu zeigen und nicht zu verhüllen. Zumindest die Stellen die man an sich mag , zu betonen – nobody is perfect. Habe oft Frauen da, die breite Hüften, und eine enorm schmale Taille haben. Das gepaart mit dem richtigen Kleiderschnitt ist eine Bombe! Wenn man aber seine eigenen Füsse nicht mehr sehen kann, könnte das ein Zeichen sein, etwas mehr für sich tun zu können. Und schaden kann das bestimmt nicht, auch nicht dem „modischen Effekt“. Dieser Gedanke ist vernünftig finde ich und alles andere als diskriminierend. Die neuesten Studien sagen aus, dass die Deutschen mittlerweile das dickste europäische Volk sind. Und wir regen uns über „Magermodels“auf…ganz im Sinne der Lebensmittelindustrie:-).

Was ist ein absolutes „Must-Have“, was ein totales „No-Go“ für die kommende Saison?

Schmale, zackige Sihouetten gepaart mit Schulterpolstern liegen schon lange in der Luft und haben auch noch die kommenden Saisons bestand.

Der Babydoll-Look nervt. Welche Frau kann erwarten als Baby oder Puppe ernst genommen zu werden, wenn sie jenseits der 18 Jahre ist?

Und was geht immer?

Trenchcoats, taillierte, schwingende Kleider und High-Heels.

Anna Fuchs KG, Karolinenstrasse 27, D-20357 Hamburg, Tel. +49 (0) 40 401 85 408, info@annafuchs.de

Öffnungszeiten: Mo 10-19 Uhr , Di – Fr 12-19 Uhr, Sa 11-17 Uhr

Immer geöffnet shop.annafuchs.de www.annafuchs.de

Juni 8, 2010

Styledarlings Liebling: PS22 Chorus

Filed under: Styledarlings Liebling — Schlagwörter: , , , , , , , , — styledarlings @ 5:57 am

Es ist ein kleines Wunder. Und es ist wahr. In New York hat es ein engagierter Musiklehrer geschafft, dass die Großen der Musikwelt bei ihm vorsprechen, um mit seinen Kids zu singen. Sogar vor Barack Obama durften die Fünftklässler der PS 22 Granetville School aus Staten Island schon auftreten. Ihr Geheimnis – viel Talent und ein Soul in der Stimme, der manchen erwachsenen Künstler neidisch werden läßt. Und so kann ihr Lehrer Gregg Breinberg immer wieder Weltstars ankündigen wie z.B. Beyoncé, die zu den Proben der Kids kommen oder sie auch schon mal für einen Auftritt auf die Bühne holen. Genau ein Jahr lang dürfen die Kinder Mitglieder im PS22 Chorus sein, dann heißt es: Platz machen für die nächste Generation. „Aber dieses eine Jahr, das ist Magie für sie“, so Gregg Breinberg (Quelle: spiegel.de)

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