Styledarlings's Blog

Oktober 29, 2010

SOS: Kunststücke für Kinderdörfer

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Seit Jahren für die SOS Kinderdörfer aktiv: Verona Pooth (hier mit Mann Franjo) kam eigens von Düsseldorf an die Elbe, um die Aktion "SOS-Kunsstück" zu unterstützen

 

„Zum Ersten, zum Zweiten, zum – ach, da gibt’s ja doch noch einen Mutigen!“ Prof. Dr. Peter Raue nahm sein Amt als Auktionator durchaus ernst, versuchte jeden Cent zugunsten der SOS-Kinderdörfer in Lettland aus den Gästen im Saal und online bei eBay herauszukitzeln. Am Ende waren es € 66.758 für den guten Zweck – und der Mann rechtschaffen erschöpft: „Ist schon anstrengend, wenn man für seine Gäste das Beste will“, witzelte der anerkannte Kunstmäzen, der mit viel Sachverstand und Witz die einstündige Live-Auktion im großen Saal des Grand Elysée betreute. Im Rahmen eines Gala-Dinnersn kamen die letzten 20 der rund 100 Kunstwerke unter den Hammer, die bekannte zeitgenössische Künstler und Prominente aus dem Showbusiness für SOS gemalt hatten. Der Clou: Niemand wusste, wer denn nun der Urheber des Bildes war, das man ersteigerte. Man konnte also, mit ein bisschen Glück, tatsächlich einen Jonathan Meese für unter € 10.000 ergattern – und damit mit Sicherheit nichts falsch machen. Die Hamburger Gäste waren fleißig am bieten – die VIPs – alle aus dem Rheinland – hielten sich vornehm zurück. Werbe-Ikone Verona Pooth hatte ihren Mann Franjo im Schlepptau, Tchibo-Gesicht Stephanie Gräfin Pfuhl ihren Lebensgefährten Hendrik te Neues, Schauspielerin Claudia Scarpatetti ihren Mann Andreas.

Schauspielerin Claudia Scarpatetti mit Mann Andreas

"Schau' mir in die Augen, Kleiner", Stephanie Gräfin Pfuhl mit Verleger Hendrik te Neues

SOS-Kinderdörfer auf der ganze Welt, helfen entscheidend, die Lebensbedingungen der Schwächsten zu verbessern

 

 

 

Oktober 26, 2010

Event Prominent 2010: Viel Spaß – viel guter Zweck!

 

Die drei Charity-Musketiere: Kim Fischer, Ted Linow, Nane Mundt (v. li.) - die drei sind die Seele von "Event Prominent", der Charity zu Gunsten von Dunkelziffer e.V. und Leuchtfeuer. Copyright und Fotovermerk : Juergen J o o s t

„Schneller. SCHNELLER!“  Noch gut eine Stunde vor „Show-Time“ brüllt Choreograf  Ted Linow bei der „heißen Probe“ ins Mikrofon, seine „Models“ laufen hektisch über den Catwalk – die meisten haben trotzdem ein dickes Grinsen im Gesicht: „Das gehört irgendwie auch dazu, dass Ted uns anranzt,“ schmunzelt eines der prominenten Laienmodels später. Und eigentlich ist es auch nur verständlich, dass „der Meister“ nach drei harten

Was für ein hübsches Menschenkind: Marica Pellegrinelli, Verlobte von Schmusesänger Eros Ramazzotti. Copyright und Fotovermerk : Juergen J o o s t

Probentagen schon mal ein bisschen die Contenance verliert: er ist halt Perfektionist, der Ted. Und mit Leib und Seele bei der Sache. Genau wie seine kongeniale Event Prominent-Partnerin Nane Mundt, Moderatorin Kim Fischer, PR-Lady Marietta Andreae, Star-Friseur Heiko Bott, die Modelabels wie Susanne Wiebe, Hoffmann am Neuen Wall, Michalsky und und und. Und natürlich die vielen freiwilligen Helfer, die ihre Freizeit willig opfern, um Sponsoren und zahlenden Gästen einen tollen Abend zu bereiten: Denn es ist mal wieder „Event Prominent“, die Charity zu Gunsten von „Dunkelziffer e.V.“ und „Leuchtfeuer“. Und die  lässt keinen kalt. Und ist immer für eine

Dagmar Berghoff (li., mit Regina Halmich) war besonders gut drauf an dem Abend: Ob als lustiges Streifenhörnchen oder im coolen 20er Jahre Herrenoutfit - mit der 67jährigen konnte keiner mithalten! Copyright und Fotovermerk : Juergen J o o s t

Überraschung gut. In diesem Jahr war es eindeutig Ex-Tagesschau-Lady Dagmar Berghoff, die allen anderen die Show stahl. Selbst die heißen Wäsche-Models sahen ein bisschen blass aus gegen den Esprit und den Witz, den die 67-Jährige auf dem Laufsteg an den Tag legte. Ganz im Stil der 20iger Jahre „Flappers“ – mit Wasserwelle und knallroten Lippen – stolzierte die Berghoff rotzfrech übern den Catwalk, schwenkte lässig eine Zigarette und griff sich auch schon mal frech alla Michael Jackson in den Schritt. Das Publikum tobte – zu Recht, möchte man sagen. Und freute sich natürlich auch über die anderen Vorführdamen – und herren, insbesondere über die Verlobte von Eros Ramazzotti, Marica Pellegrinelli, die sich in wenig auf dem Laufsteg räkelte. Oder, um es mit den Worten der genialen Kim Fischer  zu sagen: „Meine Herren: Viel Spaß. Meine Damen: Durchatmen!“

 

 

Moderierte wie losgelöst: Kim Fischer. Und er kam eigens aus Madrid angereist: Designer Michael Michalsky. Copyright und Fotovermerk : Juergen J o o s t

Seit Mimi Westernhagen keinen Punk mehr macht, nennt sie sich nur noch "Mimi". Copyright und Fotovermerk : Juergen J o o s t

 

Ross Anthony hatte ein kleines Problem mit der Schwerkraft: Fünf Kilo müssen runter, meint er. Copyright und Fotovermerk : Juergen J o o s t

 

 

Mai 8, 2010

Henri Nannen Preis 2010

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6. Henri Nannen Preis in Hamburg am 07. Mai 2010 im Schauspielhaus - Preisträger - weitere Informationen und alle Preisträger unter http://www.henri-nannen-preis.de

Hamburg

Henri Nannen Preis 2010

Helmut Schmidt: „Zum Journalisten fehlte mir die Ader der Oberflächlichkeit“

"Eiskalte" Gastgeber: G+J Vorstand Dr. Bernd Buchholz (re.) und Frau Inge, die "Stern"-Chefredakteure Thomas Osterkorn (li.) und Andreas Petzold

"Eiskalte" Gastgeber: G+J Vorstand Dr. Bernd Buchholz (re.) und Frau Inge, die "Stern"-Chefredakteure Thomas Osterkorn (li.) und Andreas Petzold

Hamburg – Der „Henri Nannen Preis“ ist die Königsklasse des deutschen Journalismus. An diesem Abend zeichnet das Verlagshaus Gruner + Jahr die Besten der Besten der Zunft aus. Traditionell in Hamburg. Traditionell im Mai. Und traditionell bei strömenden Regen. Das „Who-is-Who“ der Branche kämpfte sich auch gestern Abend wieder durch Kälte und Nässe über den roten Teppich ins Schauspielhaus. G+J Verlagschef Bernd Buchholz, seine Frau Inge, die Stern-Chefredakteure Thomas Osterkorn und Andreas Petzold standen tapfer im überdachten – aber offenen – Vor-Foyer und begrüßten jeden der 1.200 Gäste per Handschlag.   Kalt war’s dort, auch für die mehr als 100 Fotografen und Kameraleute, die auf ihrer Empore gegenüber der Fotowand erst ihre „Sicherheitsschüsse“ machten, um dann später durchs Schauspielhaus und den Mahlersaal zu schwärmen, immer auf der Suche nach dem „einen“ Foto, nach „dem“ spektakulären Motiv.

Henri Nannen Preis 2010 - Einlass

Ganz doll verliebt: Schauspielerin Nina Petri und der Berliner Künstler Volker März

Doch Skandale? Fehlanzeige. Zwar drückte und schmuste der designierte Focus-Herausgeber Helmut Markwort mit einer netten Brünetten, die eindeutig nicht Patricia Riekel war, allerdings: „Ich bin die beste Freundin von Patricia“, klärte Amica-Gründungs-Chefredakteurin Uschka Pitroff auf Nachfrage mit einem Schmunzeln wenig später auf, „der Helmut ist praktisch Familie.“ Schön. Schade. Wäre jedenfalls eine gute Geschichte gewesen. Auch ansonsten war’s ein eher mauer Abend – zumindest für den Klatsch. Die Gästeliste war eher durchschnittlich, auch wenn Bernd Buchholz nicht müde wurde zu betonen, dass man mit voller Absicht auf „eine Massenansammlung vordergründiger Prominenz“ verzichte. Sollte im Klartext wohl heißen: Keine Stars & Sternchen. Kein DSDS. Kein Busenwunder. Nur ehrwürdige Vertreter des jeweiligen Genres.  Johanna Wokalek, Ulrich Noethen, Joachim Król, Wolfgang Stumph,

Johanna Wokalek und Schwester Marie Foto : Abi Schmidt

Nina Petri, Lisa Martinek,

Die hinreißende Lisa Martinek in einem Traumkleid von Unrath und Strano

Gesine Crukowski, unzählige Chefredakteure, Herausgeber, Verleger. Und natürlich: Helmut Schmidt. Der 91-Jähre Altkanzler stahl bei der Verleihung des „Henri“ in der Kategorie

„Publizistisches Lebenswerk“ an ihn einfach mal allen die Show.  Im Rollstuhl, den Gehstock auf dem Schoß, Kopfhörer auf den Ohren, die unvermeidliche Zigarette elegant zwischen den Fingern bestritt er auf offener Bühne ein Frage- und Antwortspiel mit seinem Intimus, „Zeit“-Chefredakteuer Giovanni di Lorenzo, bei dem der Altkanzler sämtliche Lacher auf seiner Seite hatte. Beispiel:  di Lorenzo fängt an: „Ich meine…“. Und Schmidt: „Was Sie meinen ist etwas ganz anderes – ich erkläre Ihnen das jetzt mal“. Und wenn man bedenkt, dass Helmut Schmidt das Wort vom „Wegelagererjournalismus“ prägte und einem Journalisten empfahl: „Wer Visionen hat, muss zum Augenarzt gehen“, dann ist es vielleicht auch nicht ganz so verwunderlich, dass der 91-Jährige sich nie als Journalist gesehen hat, obwohl er seit 25 Jahren Herausgeber der „Zeit“ ist, denn: „Um selbst zum Journalisten zu werden, fehlte es mir an der Ader der Oberflächlichkeit“. Rumms. Ich konnte hinterher zwei Herren von der FAZ nicht überhören, die definitiv „not amused“ waren. Allerdings lässt sich auch nicht leugnen, dass Eitelkeit in der Medienwelt eher anzutreffen ist als Humor und Selbstironie. Der brillante Moderator des Abends, Lars Reichow, bemerkte

Moderator Lars Reichow war DIE Entdeckung des Abends

Moderator Lars Reichow war DIE Entdeckung des Abends

nach dem Altkanzler-Auftritt übrigens nur süffisant: „Mir wäre es ja eine Ehre, mal ein paar Stunden Zeit mit dem Altkanzler zu verbringen, um mir genau erklären zu lassen, was ich denn nun eigentlich meine.“ Ganz ehrlich: Mir auch.

Schauspieler Joachim Król, Fischer-Ehefrau Minu Barati, G+J Vorstandsvorsitzender Bernd Buchholz (v. li. n. re.) Foto : Abi Schmidt

Moderator Cherno Jobaty mit Strumpf-Unternehmer Paul Falke

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Schauspielerin Gesine Crukowski in Anna von Griesheim

Schauspielerin Gesine Crukowski in Anna von Griesheim

Gut gelaunt: Schauspieler Wolfgang Stumph - mit Ehefra Martha - freut sich darauf, die nächsten zwei Monate in Hamburg zu arbeiten

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Läßt Heidis Puppen tanzen: Choreograph Jorge Gonzales frisch zurück aus Hollywood

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