Styledarlings's Blog

November 6, 2010

Scharfe Kurven beim Goldenen Lenkrad

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Rallye-Weltmeisterin Isolde Holderied und Leopold Prinz von Bayern gehörten zur Promi-Jury

Jury-Mitglied Kai Pflaume

Rennfahrerin Christina Surer in Dolce&Gabbana

Jury-Mitglied Boris Becker mit Ehefrau Lilly

Biathlon-Olympiasiegerin Kati Wilhelm

TV-Urgestein Frank Elstner

Moderatorin Nazan Eckes

Eyecatcher des Abends: Moderatorin Lina van de Mars in einem Kleid von FKK

Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der Audi AG - der Doppelsieger des Abends

Treffen die Größen der Automobilbranche und scharfe Kurven auf dem Roten Teppich aufeinander, kann es sich nur um die 35. Verleihung des Goldenen Lenkrads in der Ullsteinhalle des Axel-Springer-AG in Berlin handeln.  Deutschland etabliertester Autopreis, verliehen von Autobild und Bild am Sonntag, wird in 7 Kategorien vergeben.

Schärfste Kurve und Eyecatcher des Abends war Moderatorin und Jury-Mitglied Lina van de Mars. In einem schwarzen One-Shoulder-Kleid von FKK setzte die Berlinerin ihre Tattoos gekonnt in Szene und bewies damit eindrucksvoll,  Tattoos sind salonfähig. Die anwesenden Herren und Fotografen waren gleichermassen begeistert und fasziniert.

Schönstes Paar des Abends waren eindeutig Lilly und Boris Becker. Händchenhaltend diskutierten sie darüber, wer denn nun eigentlich besser Auto fahren könnte. Er sei erfahrener, sie aber die bessere Fahrerin, war zu hören. Auf der anschliessenden Party im 19.Stock war später zu sehen, dass Lilly über ein kleines Laster verfügt – sie raucht. Allerdings nicht die eigenen, sondern angebotene Zigaretten.

Moderatorin Sonja Zietlow, ebenfalls Jury-Mitglied, offenbarte, sie schaue zuerst auf das Heck eines Autos. Eine irgendwie männliche Eigenschaft. Ein weiteres Bekenntnis entlockte den Gästen ein Schmunzeln, wäre Sonja ein Auto, dann “ eine Stretchlimousine mit Doppel-Airbag und manchmal auch Seitenairbag.“

Abräumer des Abends war übrigens die Audi AG, die gleich mit zwei Goldenen Lenkrädern ausgezeichnet wurde.

Mai 8, 2010

Henri Nannen Preis 2010

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6. Henri Nannen Preis in Hamburg am 07. Mai 2010 im Schauspielhaus - Preisträger - weitere Informationen und alle Preisträger unter http://www.henri-nannen-preis.de

Hamburg

Henri Nannen Preis 2010

Helmut Schmidt: „Zum Journalisten fehlte mir die Ader der Oberflächlichkeit“

"Eiskalte" Gastgeber: G+J Vorstand Dr. Bernd Buchholz (re.) und Frau Inge, die "Stern"-Chefredakteure Thomas Osterkorn (li.) und Andreas Petzold

"Eiskalte" Gastgeber: G+J Vorstand Dr. Bernd Buchholz (re.) und Frau Inge, die "Stern"-Chefredakteure Thomas Osterkorn (li.) und Andreas Petzold

Hamburg – Der „Henri Nannen Preis“ ist die Königsklasse des deutschen Journalismus. An diesem Abend zeichnet das Verlagshaus Gruner + Jahr die Besten der Besten der Zunft aus. Traditionell in Hamburg. Traditionell im Mai. Und traditionell bei strömenden Regen. Das „Who-is-Who“ der Branche kämpfte sich auch gestern Abend wieder durch Kälte und Nässe über den roten Teppich ins Schauspielhaus. G+J Verlagschef Bernd Buchholz, seine Frau Inge, die Stern-Chefredakteure Thomas Osterkorn und Andreas Petzold standen tapfer im überdachten – aber offenen – Vor-Foyer und begrüßten jeden der 1.200 Gäste per Handschlag.   Kalt war’s dort, auch für die mehr als 100 Fotografen und Kameraleute, die auf ihrer Empore gegenüber der Fotowand erst ihre „Sicherheitsschüsse“ machten, um dann später durchs Schauspielhaus und den Mahlersaal zu schwärmen, immer auf der Suche nach dem „einen“ Foto, nach „dem“ spektakulären Motiv.

Henri Nannen Preis 2010 - Einlass

Ganz doll verliebt: Schauspielerin Nina Petri und der Berliner Künstler Volker März

Doch Skandale? Fehlanzeige. Zwar drückte und schmuste der designierte Focus-Herausgeber Helmut Markwort mit einer netten Brünetten, die eindeutig nicht Patricia Riekel war, allerdings: „Ich bin die beste Freundin von Patricia“, klärte Amica-Gründungs-Chefredakteurin Uschka Pitroff auf Nachfrage mit einem Schmunzeln wenig später auf, „der Helmut ist praktisch Familie.“ Schön. Schade. Wäre jedenfalls eine gute Geschichte gewesen. Auch ansonsten war’s ein eher mauer Abend – zumindest für den Klatsch. Die Gästeliste war eher durchschnittlich, auch wenn Bernd Buchholz nicht müde wurde zu betonen, dass man mit voller Absicht auf „eine Massenansammlung vordergründiger Prominenz“ verzichte. Sollte im Klartext wohl heißen: Keine Stars & Sternchen. Kein DSDS. Kein Busenwunder. Nur ehrwürdige Vertreter des jeweiligen Genres.  Johanna Wokalek, Ulrich Noethen, Joachim Król, Wolfgang Stumph,

Johanna Wokalek und Schwester Marie Foto : Abi Schmidt

Nina Petri, Lisa Martinek,

Die hinreißende Lisa Martinek in einem Traumkleid von Unrath und Strano

Gesine Crukowski, unzählige Chefredakteure, Herausgeber, Verleger. Und natürlich: Helmut Schmidt. Der 91-Jähre Altkanzler stahl bei der Verleihung des „Henri“ in der Kategorie

„Publizistisches Lebenswerk“ an ihn einfach mal allen die Show.  Im Rollstuhl, den Gehstock auf dem Schoß, Kopfhörer auf den Ohren, die unvermeidliche Zigarette elegant zwischen den Fingern bestritt er auf offener Bühne ein Frage- und Antwortspiel mit seinem Intimus, „Zeit“-Chefredakteuer Giovanni di Lorenzo, bei dem der Altkanzler sämtliche Lacher auf seiner Seite hatte. Beispiel:  di Lorenzo fängt an: „Ich meine…“. Und Schmidt: „Was Sie meinen ist etwas ganz anderes – ich erkläre Ihnen das jetzt mal“. Und wenn man bedenkt, dass Helmut Schmidt das Wort vom „Wegelagererjournalismus“ prägte und einem Journalisten empfahl: „Wer Visionen hat, muss zum Augenarzt gehen“, dann ist es vielleicht auch nicht ganz so verwunderlich, dass der 91-Jährige sich nie als Journalist gesehen hat, obwohl er seit 25 Jahren Herausgeber der „Zeit“ ist, denn: „Um selbst zum Journalisten zu werden, fehlte es mir an der Ader der Oberflächlichkeit“. Rumms. Ich konnte hinterher zwei Herren von der FAZ nicht überhören, die definitiv „not amused“ waren. Allerdings lässt sich auch nicht leugnen, dass Eitelkeit in der Medienwelt eher anzutreffen ist als Humor und Selbstironie. Der brillante Moderator des Abends, Lars Reichow, bemerkte

Moderator Lars Reichow war DIE Entdeckung des Abends

Moderator Lars Reichow war DIE Entdeckung des Abends

nach dem Altkanzler-Auftritt übrigens nur süffisant: „Mir wäre es ja eine Ehre, mal ein paar Stunden Zeit mit dem Altkanzler zu verbringen, um mir genau erklären zu lassen, was ich denn nun eigentlich meine.“ Ganz ehrlich: Mir auch.

Schauspieler Joachim Król, Fischer-Ehefrau Minu Barati, G+J Vorstandsvorsitzender Bernd Buchholz (v. li. n. re.) Foto : Abi Schmidt

Moderator Cherno Jobaty mit Strumpf-Unternehmer Paul Falke

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Schauspielerin Gesine Crukowski in Anna von Griesheim

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Gut gelaunt: Schauspieler Wolfgang Stumph - mit Ehefra Martha - freut sich darauf, die nächsten zwei Monate in Hamburg zu arbeiten

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Läßt Heidis Puppen tanzen: Choreograph Jorge Gonzales frisch zurück aus Hollywood

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