Styledarlings's Blog

November 7, 2010

Styledarlings Liebling der Woche: Der Adventman

Egal, welchen Supermarkt, Feinkostladen oder welche Drogerie man derzeit betritt, überall starren einen mehr oder weniger geschmacklose Adventskalender an. Eine besondere Scheusslichkeit in diesem Jahr:  Der Kalender für SIE mit nackischen debil grinsenden Kerlen drauf und für IHN mit vollbusigen (die sind niemals echt) Blondinen mit herunterhängender Kinnlade.

Auch wir Styledarlings geraten langsam in den weihnachtlichen Sog, der bekanntlich tatsächlich mit der Anschaffung eines Adventskalender beginnt. Und so machten wir uns auf die Suche nach einem ganz besonderem Exemplar – einen, den man sich gerne in die Wohnung hängt und deren Türchen man noch lieber öffnet.

Und wir wurden fündig, allerdings nicht in irgendeinem Geschäft der Republik, sondern im Internet! Und das Beste an diesem Kalender: Man füllt ihn selbst mit Inhalten! Ok, den sollte man sich wohl eher schenken lassen, damit nicht schon vorher bekannt ist, was für nette kleine kulinarische Schweinereien hinter der Nummer 6 stecken.

Auf www.adventman.de kann sich der Weihnachtsfan einen Kalender selbst zusammenstellen bzw. die Klammern, Beutel etc.pp bestücken.  Es gibt Vorschläge für SIE, für IHN, für Fussballfans, für Gourmet (den finden die Styledarlings besonders toll), Liebe, Schokolade (mit dem Kalender kann man an seinen Seitenairbags arbeiten), Wellness (Styledarlings Liebling) und viele mehr.

Keine olle Pressschokolade, die im April noch Osterhasen waren, keine doofen Bildchen, sondern nur Dinge, die Spass machen und schmecken. Aus unserer Sicht sind diese Kalender nicht nur für den Privatgebrauch nutzbar, sondern auch eine schöne Idee als Kundengeschenk.

Wer noch bis zum 22.11.2010 bestellt, hat gute Chancen seinen ganz besonderen Kalender bis zum 1.12. zu erhalten!

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September 2, 2010

Lina van de Mars: Als Cheezy Rider auf den Spuren der Easy Rider

Moderatorin Lina van de Mars Fotocredit: Andy Küchenmeister

Lina van de Mars – der Name ist so ungewöhnlich wie die Frau selbst. Deutsche Männer kennen und verehren die „Tuning TV“(Sport1) und „Der Checker“ (DMAX) Moderatorin bereits – Frauen lernen sie gerade durch Pro7 „TAFF – Lina hilft Tattoo“ kennen. Motorsport ist ihre große Leidenschaft und so ist es nicht verwunderlich, dass sie sich nicht alleine mit der Moderation von Rennen zufrieden gibt, sondern auch selbst als Pilotin über die Pisten rast. Im September begibt Lina sich auf die Spuren der „Easy Rider“ – als „Cheezy Rider“ wird sie auf einem selbstgebauten Motorrad zusammen mit Model Monica Ivancan, Schauspieler Manuel Cortez sowie Mountain-Bike-Legende und „Cheezy Rider“ Erfinder Niels-Peter Jensen 1000 KM durch Japan touren.

1. Lina, bisher kennt man dich in Verbindung mit schnellen Autos – nun fährst du plötzlich als „Cheezy Rider“ mit einem Motorrad durch Japan. Wie ist es dazu gekommen?

Als bekennender Motorsportfan begeistern mich nicht nur vierrädrige Geschosse, sondern auch die mit den  zwei Rädern – vor allem wenn sie laut sind und nach Benzin riechen.

Ich hege eine längjährige Freundschaft mit „Cheezy Rider“ Niels-Peter Jensen und wollte schon letztes Jahr zur ersten Tour mitkommen, die war aber nur für Männer.

Also habe ich geduldig dieses Jahr abgewartet, schon mal mein Traumbike geplant und freue mich jetzt wie ein Schnitzel, dass es klappt und ich die Zeit habe mitzufahren!

2. Wofür genau steht „Cheezy Rider“ und was hat dich an der Idee fasziniert?

„Cheezy Rider“ sind Menschen á la Peter Fonda, nur noch etwas verwegener und durch geknallter, die auf selbstgebauten Bikes die Welt erobern und dabei keine Abenteuer fürchten. Die Herausforderung mit seinem Bike 1000km durchzuhalten, auch mal selber etwas reparieren zu können und  – wie in diesem Fall mit Japan –  durch ein Land zu reisen dessen Sprache man nicht kennt und sich durch den ungewohnten Linksverkehr zu pflügen reizt mich schon sehr.

3. Ihr werdet 1000 Kilometer in sieben Tagen fahren, an ungewöhnlichen Orten schlafen und abseits vom gewohnten Luxus leben. Wer wird das besser überstehen? Ihr Mädels oder die beiden Herren?

Die Jungs werden bestimmt weniger schnell zugeben, wenn es ungemütlich wird – wir Mädels nehmen da ja kein Blatt vor den Mund. Aber wie ich uns einschätze, werden wir alle vier dafür sorgen, dass es jeder ins Ziel schafft und notfalls ein Huhn schlachten, sollte jemand Hunger leiden.

4.  Hand aufs Herz: Wird dir ein wenig mulmig bei dem Gedanken auf alle Annehmlichkeiten verzichten zu müssen? Was wirst du auf alle Fälle mitnehmen?

Ich hasse alles, was mit Verdauungsstörungen zu tun hat – gerade im Ausland finde ich Kohletabletten immer super wichtig, ich will ja entspannt durchs Land reisen können.

Außerdem auf alle Fälle meine heiß geliebten Cowboyboots und eine bequeme Jeans, die alles mitmacht.

5.Wie wird deine Maschine aus schauen?

Ich bin ein grosser Fan von 30ger Jahre Rennmaschinen und das war auch in etwa meine Vorlage. Also eher gerade sitzen, leicht nach vorne gebeugt und Lenker entsprechend gebogen. Vom Design her schön knallig und gerne auch eher retro.

6. Hast du selbst Hand angelegt beim Bau?

Die Hauptarbeit haben unsere Bauprofis übernommen. Den finalen Schliff und das Schrauben nachziehen, Entscheidungen bei den Bauteilen, habe ich mir aber nicht nehmen lassen. Sonst macht das Fahren ja nur halb so viel Spass 🙂

7. Auf was freust du dich ganz besonders in Japan?

Die Faszination Landleben und anschließend das bunte und für deutsche Verhältnisse überdrehte Stadtleben Tokios kennen zu lernen. Ich werde in Japan auch Geburtstag haben – das wird ein ganz besonderer Tag. Reiskuchen und Motorradfahren. Toll!

8. Im TV bist du die Expertin in Sachen schnelle Auto und Tattoos. Darüber hinaus bist du Schlagzeugerin in verschiedenen Bands, gelernte Automechanikern und fährst so dann und wann selbst mal ein Autorennen. Das sind nicht gerade Dinge, die man unbedingt mit Frauen in Verbindung bringt. Nun mal Butter bei die Fische: Magst du auch so ganz typisch weibliche Dinge wie Shopping, Wellness-Wochenenden und Mädchenfilme?

Oh ja! Mir ist die Abwechslung sehr wichtig. Ich liebe Styling, Mode und Highheels! Aber ich trage eben auch gerne ein Kleid und fülle dann doch noch schnell Öl nach, bevor es mit der Corvette gestyled in schnelle Kurven geht. Abends weinend mit Gurkenmaske im Gesicht romantische Filme zu sehen, das bin zwar nicht ich, aber ich lasse auch mal ein Tränchen laufen, wenn es dann im Actionfilm Herzschmerz gibt

9. Welche Sendung würdest du gerne mal moderieren? Hast du da einen Herzenswunsch?

Mein großer Wunsch, endlich moderativ in den Motorsport ein zu steigen wurde mir dieses Jahr mit den ADAC GT Masters und meinem Formel – Magazin, beide auf Kabel Eins, erfüllt. Aber große Unterhaltungsshows zu moderieren – am besten mit viel Action, das steht auf alle Fälle noch ganz weit oben auf meiner Liste.

Juli 13, 2010

Sankt Pauli – es muss nicht immer Fussball sein

Filed under: Places to be — Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , — styledarlings @ 9:59 pm

Inhaber Heiko Schlesselmann (li.) und Raphael Kansky

Wein ist bekanntlich das Getränk der Götter – und seine Beliebtheit ist bis heute,  in götterarmen Zeiten, ungebrochen.  Trinken kann man die edlen Tropfen natürlich an jedem Platz, der gefällt – aber es gibt Orte, an denen Weine besonders gut schmecken.

Einer dieser Plätze ist die Weinbar Sankt Pauli in Hamburg. Wie jetzt? Sankt Pauli? Wein? Das passt doch nicht! Doch, passt auf alle Fälle – auch oder gerade gegenüber vom Millerntorstadion. Denn auch Fußballfans und eingefleischte Sankt Paulianer trinken so dann und wann Wein.

Entdeckt haben die Styledarlings diese wunderbare Weinbar eher per Zufall. Ein Styledarling moderiert eine Wein-Gruppe ( Wein von Weintrauben, keine Heulgruppe), welche sich einmal im Monat zu Weinproben trifft. Wie es der Zufall so will gehört einer der Inhaber der Weinbar Sankt Pauli, nämlich Raphael Kansky, zu den Mitgliedern der Gruppe und bot sofort seine Bar als Treffpunkt an.

Im Gegensatz zu anderen Locations dieser Art ist die Weinbar Sankt Pauli zwar sehr wohlfühlend und warm eingerichtet, hat aber mit gediegenem Ambiente nichts gemein. Der Charme, den das Viertel ausmacht, ist auf alle Fälle vorhanden – als Besucher fühlt man sich sowohl in legerer Freizeitkleidung als auch im Business-Dress gleichermaßen wohl. Mit 50 qm Fläche kommt schnell eine heimelige Atmosphäre auf, Kontakte zu Nachbartischen fallen leicht, überhaupt fällt auf, das Publikum der Weinbar ist entgegen der allgemeinen Meinung, Hamburger seien sehr zurückhaltend, extrem offen und kommunikativ. So macht Wein trinken wirklich Spaß!

Raphael und Heiko bieten eine übersichtliche Weinkarte mit immer wieder wechselnden Highlight und einem tollen Rahmenprogramm. Da kann es schon mal sein, dass ein Winzer anwesend ist, der aus einem Krimi zur Weinprobe liest. Des Weiteren treten immer mal wieder verschiedene Sänger auf, wie zum Beispiel am 26.08.2010 Panos Kolias, die echte Geheimtipps sind, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Natürlich gibt es auch immer wieder Weinproben mit verschiedenen Themen – wie beispielsweise am 19.08.2010 Weinprobetrinken Sommerweine.

Die Preise sind sehr human und laden auf jeden Fall zu einem zweiten oder gar drittem Glas ein. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt – und zwar in Form von leckeren Tapas Tellern, mit Käse, Olive, Schinken, Salami, Tortillas und vieles mehr.  Diese lassen wir uns nie entgehen!

Tapasteller der Weinbar Sankt Pauli

Und weil es derzeit viel zu warm zum drinnen sitzen ist, hier kann man auch draussen seinen Wein genießen! Die 12 Außenplätze sind aktuell heiß begehrt und es gilt, wer zuerst kommt, hat den Platz!

Außenplätze der Weinbar Sankt Pauli

Also, an alle Hamburger und Hamburg Besucher: Diese Weinbar solltet ihr dringend besuchen! Zu den tollen Weinen und dem schönen Ambiente kommt, die Inhaber Raphael und Heiko sind super nett und witzig und haben ein echtes Gespür für die Wünsche ihrer Kunden!

Weinbar Sankt Pauli,   Neuer Kamp 19, 20359 Hamburg

http://www.weinbar-stpauli.de

Juli 5, 2010

Aus dem Diättagebuch der Styledarlings

Filed under: Lifestyle — Schlagwörter: , , , , , , , , , — styledarlings @ 7:50 am

Wie bereits angekündigt, sind zwei Styledarlings derzeit mit der Reduzierung des Körperumfangs und der Straffung der zu tief gerutschten Körperpartien beschäftigt. Gar nicht so einfach und verdammt hart! Eigentlich ist derzeit nur das Wetter auf unserer Seite, denn an heissen Tagen hat man ohnehin nicht die Lust auf schweres, heisses Essen! Hier ein kleiner Zustandsbericht der ersten Tage – wer übrigens Lust hat, uns zu unterstützen oder gar mit zu machen, sehr gern:  Nutzt doch einfach die Kommentierfunktion zum motivierenden Austausch 😉

Flavia: Es gibt Wörter, die kommen in meinem Sprachgebrauch eigentlich nicht vor – und „Diät“ gehört ganz eindeutig dazu! Nun aber muss ich mich mit dem Wort und noch viel schlimmer, der TAT direkt und nicht verdrängend auseinander setzen. Das hat leider zur Folge, dass ich seit zwei Tagen ständig an Essen denken muss. Vorher habe ich natürlich auch gegessen, aber ich habe selten daran gedacht. Da ich keinen vorgefertigten Diätplan – da war wieder das böse Wort – habe, habe ich mir verschiedene Ernährungspläne zur Gewichtsreduzierung angeschaut. Meine Herren, gibt es da viel! Es gibt sogar eine Blutgruppediät!! Das ist bestimmt so etwas wie Engelchanneling und dafür für mich viel zu esoterisch. Nachdem ich nun gefühlte 3000 Diäten studiert habe, habe ich mich dazu entschlossen, mir aus verschiedenen die Dinge rauszusuchen, die mir gefallen, die mir einleuchten und die auch praktizierbar sind. Wer bitte hat denn Lust und Zeit Mittags eine Stunde zu kochen, um dann am Ende ein frustrierendes, nicht sattmachendes Miniportiönchen herauszubekommen??!! Ich nicht, dass macht mir nur schlechte Laune!

Seit zwei Tagen nun sind Kohlenhydrate in jeder Form am Abend vom Speiseplan gestrichen, am Morgen gibt es eine Scheibe Vollkornbrot mit Geflügelsalami oder fettarmen Käse. Fettarmer Käse ist so ziemlich das Ekligste, was ich je gegessen habe – schmeckt wie ein Gummilappen! Am Mittag gibt es derzeit fettarmen Joghurt – aber der cremig gerührte für den Placeboeffekt – mit Früchten oder Salat. Sollte es wieder kälter werden, muss ich mir etwas anderes ausdenken. Zwischendurch – ja das brauche ich, weil ich ständig Hunger habe – gibt es Buttermilch oder Banane oder Äpfel.  Im Supermarkt gehe ich übrigens nur noch an die Kassen, an denen links und rechts keine Süssigkeiten stehen, die Versuchung ist einfach zu groß. Und dann war da ja noch der Sport. Ich gebe zu, da bin ich noch nicht so wirklich mit weitergekommen. Wobei, ich bin schon einmal schwimmen gewesen – aber das kann man wohl nicht als regelmässige Bewegung bezeichnen. Aber das kommt schon noch….

Petra: Weight Watchers, Trennkost, FdH, keine Kohlenhydrate, Max-Planck-Diät – you name it – I did it. Meistens mit durchaus beachtlichem Erfolg – und immer zum Scheitern verurteilt dank meiner Disziplinlosigkeit. Ich HASSE diese Diätdiven (wobei ich Männer da noch VIEL schlimmer finde), die abends mit Dir essen gehen und dann sagen: „Heute lassen wir’s mal richtig krachen: Ich nehme ein Mineralwasser mit Sprudel und einen kleinen Salat ohne Dressing.“ Bäh. Das braucht wirklich kein Mensch. Essengehen heißt für mich auch: Essen. Was leckeres. Etwas, worauf ich auch wirklich gerade Lust habe. Und – ich funktioniere übers Essen. Will sagen: Essen zur Belohnung. Essen aus Frust. Essen aus Langeweile (wobei der Punkt eigentlich so gut wie nie vorkommt). Und genau daran ist bei mir bisher auch jede so genannte Ernährungsumstellung gescheitert. Theoretisch weiß ich ganz genau, was ich wann essen darf. In der Praxis habe ich aber natürlich immer genau auf das Lust, was gerade Tabu ist. Dreimal, viermal halt ich dann durch, spätestens beim fünften Mal sag ich mir: „Was soll der Geiz. Einmal ist keinmal.“ Und schon bin ich wieder drin in meinem Teufelskreislauf.

Nun aber soll ja alles besser werden. Bei mir steht Mitte September DER große Tag ins Haus, von dem man der weit verbreiteten Ansicht ist, er wäre des Schönste des Lebens. Das hoffe ich natürlich auch, bisher kann ich allerdings nur mit Sicherheit sagen, dass er auf jeden Fall der teuerste Tag meines Lebens werden wird. Aber das ist eine andere Geschichte. Durch einen unglaublichen Zufall, detaillierte Detektivarbeit und ganz viel Glück, bin ich bereits schon seit Anfang des Jahres im Besitz eines wunderschönen Kleides. Einziger Haken: Der Fummel war viel zu klein, als ich ihn endlich in Händen hielt. Gut 1 1/2 Kleidergrößen. In der mir eigenen unerschütterlichen optimistischen Art hab‘ ich mich da im Januar versucht reinzuzwängen und dann entschieden: Das kriege ich hin. Kein Auftrag. Bis Mai war ich zumindest schon soweit, dass ich entspannt rein kam, nur am Busen hat’s nach wie vor gehakt. Mein Schneider meinte, ich solle mir einfach zwei Rippen rausoperieren lassen, dann würde das schon gehen. Da das ja nun irgendwie auch nicht schön ist, haben wir uns darauf geeinigt, dass er diesen Teil – des Kleides, nicht meine Rippen – entsprechend ändern wird. Soweit war also alles gut. Wie gesagt, im Mai. Im Juni fiel mir dann auf, dass meine Jeans, statt, wie im Mai, zu rutschen, schon wieder ganz gut saßen. Und vor zwei Wochen musste ich feststellen, dass ich in eine (sehr enge) Hose schon wieder nur mit Ziehen und Zerren rein kam. Was war passiert? Das Gleiche wie immer: Ich hab‘ die Disziplin an den Haken gehängt.  Statt wie bisher mindestens drei Mal die Woche laufen zu gehen und jeden Morgen wie eine Doofe mindestens eine halbe Stunde auf der Wii rumzuhüpfen, hab‘ ich wieder angefangen, morgens entspannt mit einem Milchkaffee (0,1 % Prozent Fettgehalt in der Milch!) und der Tageszeitung auf dem Balkon zu hocken. Statt komplett auf Alkohol zu verzichten, hab‘ ich dann doch gern mal wieder ein (eher zwei) Glas Wein getrunken oder auch mal einen Vodka Lemon. Und fang‘ nun, d.h. seit diesem Montag,  mal wieder von vorn an… Mein bisheriges Ergebnis: Keine Ahnung. Passend zum Thema ist unsere Waage am Montagmorgen kaputtgegangen. Laufen: kein Mal. Wii: nein. Gesunde Ernährung: Ja, dem Wetter sei Dank gab’s nur Erdbeeren (Pfundweise), Melone mit Schinken und kalte Gurkensuppe (sehr lecker!). Außerdem hab‘ ich mein Fahrrad wieder rausgeholt und bin drei von fünf Tagen in die Agentur geradelt. Ach ja – und das Glas Wein wurde durch Weinschorle ersetzt. Und, ganz ehrlich: gefühlt hat’s auf jeden Fall schon etwas gebracht.

Juni 14, 2010

Boris Maskow: Champagner ist eine Leidenschaft

Filed under: Food & Beverage, Lifestyle — Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , — styledarlings @ 7:58 am

Champagner-Botschafter Boris Maskow

Akribisches Arbeiten und ein hohes Maß an Merkfähigkeit sind die Grundvoraussetzungen für seinen Beruf als Jurist. Die Freude an edlen Weinen, insbesondere an Champagner, ist die Eigenschaft des Genießers. Und die Aufgabe des Champagner Botschafters ist für Boris Maskow eine Mission, die er mit Engagement und Leidenschaft betreibt. Bei Styledarlings gibt der ausgewiesene Connaisseur Tipps, worauf der semiprofessionelle Trinker beim Champagner achten sollte und verrät seine geheimen Favoriten.


Boris, wie wird ein Jurist zum Champagner-Botschafter des Comité interprofessionnel du Vin de Champagne? Du wurdest 2009 dazu ernannt.

Wenn man sich paar Jahre lang intensiv mit Champagner befasst, sich nicht nur besinnungslos durchtrinkt, sondern auch mal mit den großen und kleinen Erzeugern vor Ort spricht, sich die Weinberge ansieht, die Grundweine kennenlernt, wenn man durch und durch vom Champagner begeistert ist, dann will man irgendwann mal mehr, als nur den Freundes- und Bekanntenkreis zu missionieren. Nach meiner Überzeugung ist es die Aufgabe eines Champagnerbotschafters, dafür zu sorgen, dass Champagner buchstäblich in aller Munde ist. Als Rechtsanwalt bin ich es außerdem quasi von Berufs wegen gewöhnt, Recht zu haben und richtige Ansichten durchzusetzen. Das konnte der guten Sache ja nur dienlich sein und deshalb habe ich mich für den vom Champagnerdachverband ausgerichteten Wettbewerb angemeldet. Meine persönliche Begeisterung für den Champagner und die Champagne ist also letztlich eine glückliche Verbindung mit meiner Profession eingegangen.

Champagner ist bekanntlich das Edelste aller Getränke – wann hast du für dich festgestellt, für dich ist er mehr als einfach nur ein edler Tropfen?

Ich komme ursprünglich aus Koblenz, der einzigen Stadt an Rhein und Mosel und damit einer Stadt, in deren Einzugsgebiet sich die Weinbauregionen Mittelrhein, Mosel, Rheingau, Rheinhessen und Ahr befinden. Wenn man dann noch in einem wein- und genussfreudigen Haushalt aufwächst, kommt man zwangsläufig mit Sekt, Crémant und Champagner in Berührung. In meiner Jugend habe ich da allerdings nicht groß differenziert und auch später hatte es der Champagner bisweilen schwer, sich gegen die von mir bis heute hochgeschätzten stillen, fruchtsüßen Moselrieslinge im Kabinett- und Spätlesebereich durchzusetzen. Das änderte sich ziemlich schlagartig, nachdem ich mir von meinem ersten selbstverdienten Geld eine Flasche Jahrgangschampagner gekauft hatte. Ich weiß nicht, ob der Eindruck, den ich von dem Champagner hatte dadurch verstärkt wurde, dass ich zum Erwerb der Flasche eine für mich damals beträchtliche Summe investieren musste; jedenfalls wurde mir augenblicklich bewusst: das ist es! Hier geht es nicht nur um Prestige, Luxus, Fêtentrunk und Cliché, sondern hier spielt sich etwas im Glas und am Gaumen ab, das ist einzigartig. Nun, bei dieser Einschätzung ist es dann, um zahlreiche positive und leider auch einige negative Trinkerlebnisse erweitert, geblieben.

Wie müssen wir Genuss-Trinker uns eine Champagner-Verkostung vorstellen? Ist es ähnlich, wie bei einer Weinprobe, bei dem der Wein durch die Zähne gezogen wird, um ihn dann wieder auszuspucken?

Da wird man unterscheiden müssen zwischen Verkostungen, die quasi unter Laborbedingungen stattfinden auf der einen, und reinen Genussproben auf der anderen Seite. Wenn ich im Frühjahr zu den Grundweinproben in die Champagne fahre, dann finden diese Proben in einer sehr konzentrierten Arbeitsatmosphäre statt. Nach außen hat nichts den Anschein von Vergnügen oder Genuss und bei den zig Proben, die genommen werden müssen, ist Spucken obligatorisch. Völlig anders ist es bei Genussproben. Da möchte ich die Früchte der eigenen Verkostungsarbeit genießen können oder mich an der Aromenvielfalt eines perfekt gereiften Champagnerschätzchens weiden. In solchen Proben werden selten mehr als zwanzig Champagner in jeweils eher kleinen Mengen genossen. Bei der Gelegenheit möchte ich sehen, wie sich zwei Champagner im direkten Vergleich verhalten oder ich möchte einen langsamen Anstieg an Komplexität, Aromenvielfalt und Reife mitverfolgen. Auch bei solchen Proben gehört es dazu, dass man bewusst probiert, die geschärften Sinne müssen zuverlässig arbeiten, um das Geschmackserlebnis weitergeben zu können – aber gleichzeitig lasse ich es mir bei solchen Proben nicht nehmen, ein adäquates mehrgängiges Menu zu genießen, denn viele Champagner werden in ihrer Funktion als exzellente Speisenbegleiter völlig unterschätzt. Ich kann deshalb nur jedem raten, Champagnerproben mit begleitendem Menu zu besuchen, das erweitert den Genusshorizont enorm.

Was glaubst du, woher die weltweite Faszination für diese Perle unter den Getränken kommt?

Die Botschaft des Champagners ist seit jeher eine grundpositive, lebensbejahende, eine gute Nachricht und ein Bekenntnis zu überschwänglicher Freude. Natürlich verbindet man mit Champagner auch Luxus, Verschwendungssucht, Sittenverfall und Dekadenz, aber genau diese Mischung aus unbeschwerter Freude und purer Lust am Dasein, die stellenweise ins Delikate, ja Anstößige abzugleiten droht ist es wohl, die den besonderen, einzigartigen Reiz des Champagners ausmacht – unabhängig von seiner Qualität (die, unter uns gesagt, mittlerweile durchaus auch in anderen Regionen der Welt erreicht werden kann).

Gibt es Champagnersorten, die eher von Frauen als von Männern bevorzugt werden?

Schwer zu sagen. Man könnte ja denken, Frauen würden generell einen süsslicheren, flauschigeren Stil bevorzugen, aber beim Champagner ist das nach meiner Erfahrung gar nicht immer so. Es sind oft genug Männer, die sich pinotgeprägte, weiche, weinige und runde Champagner einverleiben, während erstaunlich viele Frauen den ultraherben, mineralischen, rassigen und schlanken, dosagelosen Stil bevorzugen. Vielleicht spiegelt sich darin ja auch etwas von den sonstigen ästhetischen Vorlieben wider, wer weiß? Am ehesten eine Frauendomäne sind allerdings die Rosé-Champagner, Frauen können sich für das Farbenspiel dieser immer stärker nachgefragten Champagner ausgiebig entzücken, Männer sind da meist deutlich reservierter.

Als Laie weiß man oft nicht, von welcher Marke man kaufen soll und greift so auf die bekannten Hersteller wie Pommery, Lanson, Moet&Chandon etc. zurück. Was kann man tun, um mal einen echten Geheimtipp zu bekommen? Und an wen sollte man sich da wenden?

An mich natürlich, dafür bin ich als Champagnerbotschafter ja da. Aber im ernst: Geheimtipps gibt es so einige, gerade in letzter Zeit tut sich bei den kleinen und kleinsten Winzern eine ganze Menge. Der Star unter den Geheimtipwinzern ist der biodynamisch arbeitende Anselme Selosse von Champagne Jacques Selosse aus Avize. In dessen Gefolge gibt es eine ganze Reihe ähnlich guter, aber stilistisch völlig eigenständig arbeitender Bio-Winzer wie Jerôme Prevost, der schwerpunktmäßig auf die Meunier-Traube setzt und David Leclapart, der einen stahligen Stil kultiviert hat. Zu den Tips gehören sicher auch Erzeuger wie Vincent Laval von Champagne George Laval, der beeindruckende Lagenchampagner macht und Cedric Bouchard mit seinen Roses de Jeanne (von seinen winzigen Parzellen kommen Trauben, die noch mit den Füßen abgepresst werden). Einige andere Winzer haben beispielsweise wegen des seit 2000 anhaltend hohen Preisniveaus für Champagner die Traubenlieferungsverträge mit den großen Häusern nicht verlängert und bekommen nun wieder Zugriff auf die Trauben aus ihren eigenen Weinbergen. Was daraus zum Teil entsteht, sind traumhafte Champagner von selten erreichter Klarheit, Brillanz und Tiefe. Der Blanc de Noirs von Ulysse Collin aus dem verschlafenen Nest Congy gehört für mich zu diesen Geheimtips, leider gibt es für Deutschland nur eine Zuteilung von genau 204 Flaschen und ich habe lange überlegt, ob ich diesen Tip überhaupt publik machen sollte oder ob ich nicht einfach alles kaufe, was von diesem Champagner noch zu bekommen ist. Zu den etwas einfacher und in größerer Menge erhältlichen Champagnern zählen natürlich noch die von Jacquesson aus Dizy und Philipponnat aus Mareuil-sur-Ay, beide verfügen in Deutschland über ein gutes Vertriebsnetz. Auch Besserat de Bellefon hat mit dem Blanc de Blancs einen hervorragenden, freilich nicht ganz billigen Champagner im Programm. Auch die Champagner von Drappier und Alfred Gratien sind eigentlich schon keine Geheimtips mehr, gehören aber zusammen mit Bollinger und Pol-Roger zu den empfehlenswerten Champagnern abseits der Supermarktmassenware. Wer sich über die Entwicklungen in der Winzerszene einen Eindruck verschaffen möchte, dem empfehle ich mein Champagnerblog www.sparkling-online.com, dort berichte ich zeitnah von Verkostungen und berichte von meinen Besuchen vor Ort.

Welchen Champagner empfiehlst du unseren Lesern für den Sommer?

Am Tag einen mineralischen, spritzigen Winzerchampagner z.B. den Carpe Diem Extra Brut von Grongnet oder den Blanc de Blancs Grand Cru von Robert Moncuit und für die lauen Abendstunden einen leichten, herrlich fruchtigen und dennoch tiefgründigen Rosé z.B. von Bernard Hatté, Larnaudie-Hirault oder Nominé-Renard.

Juni 11, 2010

Styledarling`s WM-Studio: Die Fussball WM Haarsträhne

Filed under: Styledarling's WM-Studio — Schlagwörter: , , , , , , , , , — styledarlings @ 12:57 pm

Strand for friends

Falls noch jemand – so auf den allerletzten Drücker – auf der Suche nach dem richtigen Fussball-WM-Fan-Artikel ist, haben wir noch einen super Tipp für Euch!
Schauspielerin Marieke Oeffinger, die deutsche Synchronstimme von US-Schauspielerin Vanessa Hudgens in High-School Musical 2 und 3, hat zusammen mit einem befreundeten Sport-Redakteur die „Fahne für das Haar“ entwickelt. Mariekes hat kürzlich ein Befestigungselement für Haarsträhnen entwickelt und als Patent angemeldet, von daher kann man behaupten,  das Haar sitzt fest!
„Ich wollte einen Fan-Artikel haben, der neu und stylisch ist, und auf gar keinen Fall ein Wegwerfprodukt. Ach ja, und sexy sollte er auch noch aussehen, bei Frauen und Männern gleichermassen. Und so haben wir die WM Strähnen für das Haar entwickelt“, so die sympathische Schauspielerin.
Die Styledarlings haben die Strähnen in Nationalfarben natürlich sofort ausprobiert und für gut befunden! Die Strähnen werden einfach ins Haar geclippt und fertig ist der Spass. Zwei Varianten sind verfügbar: Eine Breite (4cm breit, 20cm lang) in 3 Farben und  – die ist eher für uns Mädels – drei einzelne Strähnen (1cm breit, 30cm lang) je einer Farbe.  Mit dieser Farbenpracht im Haar wird man zum absoluten Eyecatcher – wir haben es probiert!
Uns gefällt bei diesem witzigen Fan-Artikel ganz besonders, dass mit jedem Kauf einer Strähne eine Spende an die SOS-Kinderdörfer fliesst! Die Strähnen kosten zwischen 7,95 und 9,45.
Und wer mehr wissen möchte oder noch besser, sie haben möchte, schaut einfach mal hier:

http://www.strandsforfriends.com

Styledarlings Liebling: Caffè Carlotta

Cardinahl Caffè Carlotta

Cardinahl Caffè Carlotta

Allein schon der Name ist so hübsch: Caffè Carlotta. Und wenn man dann auch noch weiß, dass Kaffeeprofi Nikolai Cardinahl seinen Lieblingskaffee nach seiner kleinen Tochter benannt hat, dann wird einem irgendwie ein bisschen warm ums Herz. Gänzlich gewonnen hat diese Espresso Mischung allerdings, wenn man ihn probiert. In der Produktbeschreibung heißt es:  „Caffé Carlotta“ ist wie ein zauberhaftes Lächeln am Morgen. Sein zimtig-schokoladiges Aroma verführt die Nase, der volle Geschmack betört den Gaumen. „Caffè Carlotta“ ist die ideale Wahl für den eiligen Kaffeegourmet, denn das Pulver für diese hochwertige Expresso-Mischung wurde unter perfekten Bedingungen gemahlen und befriedigt höchste Ansprüche. Auch als Espresso zu genießen.“

Und das  wollen wir alles sehr gern bestätigen, denn Caffè Carlotta ist eindeutig unser Lieblingskaffee.

Erhältlich bei Cardinahl Caffè, in der JURAworld of Coffee oder übers Internet, 250 g Packung ca. € 4,75

Juni 10, 2010

FRIZZ – der „Champagner“ für den kleinen Geldbeutel

FRIZZ in der royalblauen Champagnerflasche

Es muss nicht immer Champagner sein – das wissen die Stylesdarlings seit sie diesen deutschen Perlwein entdeckt haben, ganz genau! Und jetzt bitte nicht die Nase rümpfen und denken „Püh Perlwein und dann auch noch aus Deutschland“.  Deutscher Wein und seine Nebenprodukte wie Perlwein und Sekt sind großartig und müssen sich hinter anderen Weinländern in keiner Form verstecken!

FRIZZ Perlwein ist die Antwort des Weingutes Rainer Eckes in Wallhausen  auf italienischen Prosecco. Während der Weisse ein Cuvee aus Weissburgunder und Würzer ist – diese Kombination sorgt für eine schöne Fülle gepaart mit der Frucht eines Gewürztraminers, ist der Rose aus der blauen Portugiesertraube hergestellt. Trinkvergnügen pur bei einem Alkoholgehalt von 11,5% .

Die Perlweine sind im patentierten Micotenerverfahren hergestellt – und damit ihr wisst, was das ist, hier die Erklärung: Die Kohlensäure ist sehr feinperlig ähnlich wie beim Sekt und bleibt dadurch lange im Getränk enthalten. Anders als bei den meisten Perlweinen, bei denen ähnlich wie im Mineralwasser die Perlage sehr großperlig ist und sehr schnell entweicht. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass ihr die Flasche nicht an einem Abend leer trinkt, könnt ihr sie beruhigt in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag weitergenießen – mit vollem Geschmackserlebnis.

FRIZZ passt durch seine Leichtigkeit und Frische gut zur  sommerlichen Küche, aber natürlich kann er auch ganz ohne Essen auf der Terrasse, auf dem Balkon, im Park, am Strand und wo auch immer Ihr ihn gerne trinken möchtet, genossen werden.

Diesen wunderbaren Perlwein gibt es für 4,70 Euro – direkt beim Winzer oder aber auch über seinen Onlineshop.

Wer mehr über das Weingut wissen möchte, informiert sich hier www.weinsekteckes.de

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